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Archiv Pressemitteilungen
Unsere "PMs" 2008
Pressemitteilung vom 09.12.08
Dioxin in irischem Schweinefleisch
Die Chronik der Fleischskandale der letzten dreißig Jahre wird mit der gegenwärtigen Lebensmittelkrise aufgrund von Dioxin-verseuchtem irischen Schweinefleisch um ein weiteres Debakel verlängert. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, und eine erneute Katastrophe bricht herein, in Form von Hormon- oder Antibiotika-verseuchtem Fleisch von vergifteten Tieren, von Futtermittelskandalen (Stichworte BSE, Nitrofen) oder von Tierseuchen wie Schweinepest, Geflügelpest, Maul- und Klauenseuche etc. Dies ist wahrlich ein Schrecken ohne Ende, der mit grausiger Regelmäßigkeit jeweils Hunderttausende von Tieren in apokalyptisch anmutenden Keulungsaktionen das Leben kostet.
Es stellt sich die Frage, wie lange die politisch Verantwortlichen noch einen Kurs weiterverfolgen wollen, der - objektiv betrachtet - gegen alle Vernunft spricht und für unsere "Nutztiere" und die Bevölkerung katastrophale Folgen nach sich zieht.
Aber in Krisen liegen auch Chancen: Irgendwann dämmert es wohl auch dem letzten Konsumenten, dass er sich durch das Fleisch auf seinem Teller, ohne es zu ahnen, schwere gesundheitliche Schäden zufügen kann. Von einer solchen Kehrtwende der Menschen würde außer den betroffenen Tieren und den Menschen selbst auch das Weltklima profitieren, das ja laut FAO zu etwa 18 Prozent durch die Methangase aus dem Verdauungstrakt von Milliarden von Wiederkäuern beeinträchtigt wird.
Damit der Paradigmenwechsel schneller vorankommt, empfiehlt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, in Anlehnung an die Anti-Rauch-Kampagnen, Warnschilder wie diese: „Fleischessen schadet Ihrer Gesundheit!“ oder wahlweise „Fleischessen kann tödlich sein!“ Sicher ungewohnt, aber den Realitäten angemessen!
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Margret Giese
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 01.12.08
Vortrag über Tierversuche und
betäubungsloses Schächten bei "rechtslastiger" Studentenverbindung abgesagt
Der Landesverband Hessen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat den geplanten Filmvortag über Tierversuche und betäubungsloses Schächten am 4.12.2008 bei der Studentenverbindung "Normannia - Leipzig zu Marburg" abgesagt.
Dem Parteipräsidium war bekannt geworden, dass zwischen der oben genannten Studentenverbindung und den "Republikanern", der als rechtsextrem eingestuften Zeitschrift "Junge Freiheit" sowie der "Republikanischen Jugend Hessen" eindeutige Kontakte bestehen. Aus diesem Grund wurde dem Landesverband Hessen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz die Absage der Veranstaltung ausdrücklich nahegelegt. "Für unsere Partei", so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, "die Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit strikt ablehnt und als Rückfall in die verbrecherische "braune NS-Gewaltherrschaft" verurteilt, kommt eine gemeinsame Veranstaltung mit der Studentenverbindung "Normannia - Leipzig zu Marburg" nicht in Frage. Wer sich für Tierschutz und für die Rechte Unterdrückter - egal ob Mensch oder Tier - politisch stark macht, dem sind jegliche Tendenzen, die zu Diskriminierung, Rassismus, Unterdrückung und Ausbeutung führen, ein Dorn im Auge. Angesichts unserer geschichtlichen Verantwortung hat die menschenverachtende Hetze in großdeutscher Manier der rechten Szene in unserer Gesellschaft nichts verloren."
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz distanziert sich deshalb ausdrücklich von der Studentenverbindung "Normannia - Leipzig zu Marburg".
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Stefan B. Eck
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 22.09.08
CERN: Was bleibt ist ein fader Beigeschmack!
Im Teilchenbeschleuniger des Genfer CERN werden nach seiner Fertigstellung Versuche mit subatomaren Partikeln durchgeführt, die den Urknall simulieren sollen und neue Erkenntnisse über Materie, schwarze Löcher und zusätzlicher Raumdimensionen liefern könnten. Diese Experimente sollen zu Kollisionen von Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit führen, was zur Entstehung schwarzer Löcher führen könnte, die je nach wissenschaftlicher Betrachtung entweder vollkommen ungefährlich sind, oder den Bestand unserer Erde gefährden könnten.
Nach eigenem Bekunden wissen die Ingeneure in Genfer CERN überhaupt nicht, was bei einer Kollision letztendlich entstehen wird und welche Auswirkungen dies auf die Umgebung hat. Die Ansicht ist geteilt, das Risiko wird von den Physikern vollkommen unterschiedlich bewertet - je nach verwendeter Grundlagentheorie und eigener Berechnung. Technische Totalausfälle, etwa durch unerwartetes physikalisches Verhalten nach der Explosion, scheinen überhaupt nicht ins Kalkül gezogen worden zu sein. Es gab bereits Klagen gegen dieses Projekt, die abgewiesen wurden, weil die Beweise für eine Gefährdung der Erde nicht stichhaltig genug waren. Eigentlich sollten die Betreiber der Anlage vor Inbetriebnahme beweisen müssen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe 0 Prozent beträgt. Dies könnte aber nur geschehen, wenn man bereits wüsste, was passieren wird. Und das weiß eben niemand! Die Forscher wissen eigentlich nur, dass sie nichts wissen.
Der Teilchenbeschleuniger ist die teuerste Maschine der Welt - sie hat bisher rund 2 Milliarden Euro gekostet - und vielleicht auch die gefährlichste. Ist es in einer Welt mit 923 Millionen Menschen, die laut UNO-Report massiv an Hunger und Unterernährung leiden, tatsächlich notwenig zu wissen, was beim Urknall vor rund 13,5 Milliarden Jahren geschah?
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Stefan B. Eck
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 29.07.08
Esther Ouwehand in Dresden beim 38. Welt
Vegetarier Kongress
In einem gemeinsamen Vortrag mit Esther Ouwehand, der niederländischen Parlamentsabgeordneten der "Partei für die Tiere", mit dem Vorsitzenden Stefan B. Eck der deutschen Partei Mensch Umwelt Tierschutz und mit dem Vorsitzenden Ralph Chaloupek der österreichischen Tierrechtspartei wird auf dem 38. Welt Vegetarier Kongress in Dresden am Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr auf die Notwenigkeit politischer Tierschutzarbeit aufmerksam gemacht. Die niederländische Abgeordnete Esther Ouwehand wird dabei über die Erfolge ihrer Partei berichten, die in den Parlamentswahlen 2006/2007 zwei Sitze im Repräsentantenhaus und einen Sitz im Senat erringen konnten. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass eine Tierrechtspartei in ein nationales Parlament einzog. Seitdem stehen Tierrechte und Tierschutz auf der Agenda niederländischer Politik. Neben einem informellen Gedankenaustausch über europäische Tierschutzpolitik mit ihren Kollegen der deutschen und österreichischen Tierschutzparteien wird Esther Ouwehand am Freitag Gut Heinrichshof in Kleinröhrsdorf besuchen, um sich über "artgerechte" und tierfreundliche Pferdehaltung in Deutschland zu informieren.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Stefan B. Eck
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 26.05.08
Skandalöses Vorgehen der Polizei gegen
Tierschützer in Österreich
Mit Empörung hat die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - die Nachricht aufgenommen, dass vor wenigen Tagen österreichische Tierschützer in einem brutalen Handstreich von bewaffneten Polizisten festgenommen wurden.
Bei Hausdurchsuchungen etlicher Tierschutzvereine zerstörte man mutwillig ganze Infrastrukturen durch Beschlagnahme von Spenderdateien, Computern, Fotoapparaten, Videos, Handys usw. Dies alles ohne konkrete Beweise für Straftaten irgendwelcher Art! Offensichtlich soll die erfolgreiche politische Arbeit z.B. des "Verein gegen Tierfabriken" - Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen, Verbot von Käfighaltung von Kaninchen - seitens der Profiteure von Tierausbeutung von Grund auf lahmgelegt werden.
Es ist ein Skandal ohnegleichen, dass friedliebende Menschen, die sich mit ganzer Kraft für eine Welt einsetzen, die auch den Tieren die ihnen zustehenden Rechte einräumt, wie Schwerverbrecher behandelt werden! Um sich ihrer zu entledigen, werden sie kriminalisiert und widerrechtlich in die Terrorismusecke geschoben.
Aber auch eine solche Kumpanei von Staat und tierausbeuterischen Lobbyisten wird nicht von Dauer sein. Denn: Nichts lässt sich so wenig aufhalten wie eine Bewegung, deren Zeit gekommen ist. Nach der Befreiung der Sklaven und der Frauen ist nun das Ende der systematischen Ausbeutung der Tiere durch den Menschen das Gebot der Stunde. Der Weg der Tierschützer, Tierrechtler und Tierbefreier ist unumkehrbar - sie können auch nicht von bewaffneten Polizeieinheiten aufgehalten werden.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Margret Giese
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 22.04.08
24. April - "Internationaler Tag zur
Abschaffung der Tierversuche"
Wer gehofft hatte, nach ständiger Zunahme von Tierversuchen in den letzten Jahren würde endlich ein Rückgang zu verzeichnen sein, sah sich getäuscht: Erneut sind die Versuchszahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen! Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurden 2 518 267 Tiere im Jahr 2006 in Versuchen "verbraucht", und damit 105 589 Tiere mehr als im Jahr zuvor. Dass es eines Gedenktages bedarf, um an die tagtäglich weltweit gefolterten Versuchstiere zu erinnern, ist an sich schon ein Skandal. Kein Tierversuch hat je Schäden beim Menschen vorhersagen können - zu unterschiedlich sind die Reaktionen, wie sich an vielen Beispielen belegen lässt. Die Folgen für den Menschen waren zum Teil verheerend, von Contergan bis Vioxx. Dennoch werden nach wie vor Fördergelder in Millionenhöhe in Deutschland vergeben; allein über 30 Millionen Euro für den Bau neuer Versuchslabore. Tierversuchsfreie Forschung hingegen führt immer noch ein klägliches Schattendasein - kein Wunder bei gerade einmal 4 Millionen Euro staatlicher Mittel.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - prangert diesen skandalösen Tatbestand an und fordert mit Nachdruck eine komplette Umschichtung der Fördergelder zugunsten tierversuchsfreier Forschungsmethoden. Diese sind nicht nur preiswert, sie sind auch in hohem Maße aussagekräftig.
Um die längst überfällige Abschaffung der in aller Regel grausamen Tierversuche zu unterstreichen, ruft die Tierschutzpartei dazu auf, die bisherige Bezeichnung "Internationaler Tag des Versuchstiers" aufzugeben zugunsten des neuen Namens mit der eindeutigen Forderung nach Abschaffung der Experimente an Tieren. Es ist nicht zuletzt auch ethisch unhaltbar, ihre Wehrlosigkeit brutal auszunutzen. Mahatma Gandhi: "Vivisektion ist nach meiner Auffassung das schwärzeste von allen schwarzen Verbrechen, deren sich der Mensch heute gegenüber Gott und seiner Schöpfung schuldig macht. Lieber auf das Leben verzichten, als es mit der Qual fühlender Geschöpfe erkaufen."
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Margret Giese
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 17.04.08
UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler zur
Hungerkrise
Laut UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler litten im Jahr 2000 rund 826 Millionen Menschen an Unterernährung. 10 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Nahrungsmangel; jede Minute verhungern weltweit elf Kinder. Eine andere Quelle spricht sogar von 36 Millionen Hungeropfern pro Jahr. Jetzt prognostiziert eine neue UN-Studie, dass 2025 sogar 1,2 Milliarden Menschen an chronischem Hunger leiden könnten, doppelt so viel wie in ähnlichen Prognosen bislang angenommen. In Asien, Nordafrika, der Karibik und in Mittelamerika führte die Verzweifelung der hungernden Menschen zu massiven Unruhen, in Haiti kam es am 13. April d. J. zu einem Regierungssturz. Ursache sind die rasant steigenden Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais und Weizen. Die Verknappung und die damit verbundene rapide Verteuerung hat bekannte Ursachen: Missernten durch den Klimawandel, höhere Energiepreise, eine stärkere Nachfrage nach Lebensmitteln in China, den durch staatliche Subventionen geförderten Biosprit-Boom, aber vor allem die Verwendung von Getreide und Soja als Futtermittel für so genannte Nutztiere. Fakt ist, dass der weltweite Fleischkonsum von 1961 bis heute von 71 Millionen auf 284 Millionen Tonnen gestiegen ist. Bis 2050 soll sich der Fleischverbrauch nach einer Prognose der UNO nochmals verdoppeln. Zur Erzeugung einer "tierischen Kalorie" werden etwa sieben pflanzliche Kalorien verbraucht. Dies bedeutet, dass riesige pflanzliche Nahrungsressourcen einem großen Teil der Weltbevölkerung entzogen werden, um sie in Fleisch und Milchprodukte umzuwandeln. Ohne eine grundlegende Veränderung unserer Ernährungsgewohnheiten wird der Welthunger weiter zunehmen und könnte neben wirtschaftlichen Problemen auch zur Bedrohung vieler Demokratien in den betroffenen Ländern führen.
"Die stetig wachsende Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten wird in naher Zukunft zu einem globalen Hungerchaos führen. Würden sich alle Menschen rein pflanzlich ernähren, wäre das Welthungerproblem vom Tisch", so der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhard Eck.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – plädiert seit ihrer Gründung im Jahre 1993 für eine nachhaltige und ethische "Agrarwende" mit der primären Forderung der Abschaffung jeglicher Tierzucht und Tierhaltung zur Nahrungsmittelerzeugung.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Stefan B. Eck
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 17.04.08
Verleihung der Mensch
Umwelt Tierschutz-Medaille an die "Schüler für Tiere"
Mit einem feierlichen Festakt wird am 26. April 2008 auf dem 22. Bundesparteitag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - die "MUT-Medaille 2007" für besondere Verdienste im Bereich Tierschutz und Tierrechte den "Schülern für Tiere" vom Gymnasium Rodenkirchen in Köln verliehen. Die "Schüler für Tiere" aus Köln sowie die "Schüler für Tiere" aus Wörth erhielten bereits Auszeichnungen von den jeweiligen Landesregierungen für ihren beispielhaften Einsatz für Tiere. Eines der Hauptanliegen der "Schüler für Tiere" ist die Aufnahme des Tierschutzgedankens in die schulischen Richtlinien und Lehrpläne, denn gerade der Tierschutzunterricht mit seiner Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen fördert die Empathiefähigkeit, wirkt Gewalttendenzen entgegen und leistet damit auch einen wertvollen Beitrag für einen sozialen Umgang mit den Mitmenschen. Frau Regina Kowalzick, die Initiatorin von "Schüler für Tiere" und Lehrerin am Gymnasium Rodenkirchen in Köln, wird in einem kurzen Vortrag über die Ziele des Projekts sprechen. Auch die 15-jährige Pressesprecherin der "Schüler für Tiere", Andia Mirbagheri, wird über die Motive und Zielsetzungen der Projektgruppe referieren. Die jungen Tierschützer/innen, die stellvertretend für die ganze Gruppe die Medaille entgegennehmen, werden den Festakt mit der eigens für sie komponierten Hymne "Gerechtigkeit für Tiere" beschließen. Zu den Feierlichkeiten, die zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr im Musikübungszentrum 8 (MÜZ), Rödelheimer Straße 38 in 60487 Frankfurt /Main stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Stefan B. Eck
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 04.04.08
Heimtückische Kormoranvernichtung – eine
abstruse Idee
Angesichts eines weltweit drastischen Artenschwundes warnt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Die Tierschutzpartei) eindringlich, weitere Tierarten zu dezimieren bzw. wegen angeblich vermuteter wirtschaftlicher Schäden zu vernichten, wie dies zurzeit mit der einzigen größeren Kormoranansiedlung im süddeutschen Raum, im Radolfzeller Aachried, von der Freiburger Bezirksregierung geplant ist. Danach sollen die Kormorane in einer oder evtl. mehreren kalten Aprilnächten mit Halogen-Scheinwerfern von ihren Brutnestern verscheucht und somit der gesamte Nachwuchs vernichtet werden.
Gleichzeitig vernichtet würden damit aber auch die Gelege vieler anderer Tiere, wie z.B. die in diesem Vogel- und Naturschutzgebiet in unmittelbarer Nähe brütender Rohrweihen, Kolbenenten, Zwergtaucher, Rot- und Schwarzmilane sowie weiterer seltener Singvögel.
"Dieses heimtückische Vorhaben ist eine abstruse Idee und ein eklatanter Verstoß gegen die Kormoran-Verordnung", stellt Ingeborg Holst, Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbandes, fest und hat sich diesbezüglich mit einem Protestschreiben an das zuständige Regierungspräsidium gewandt. Diese spezielle Verordnung wurde nämlich "zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch Kormorane sowie zum Schutz der heimischen Tierwelt" erlassen. Wo aber bliebe bei dem geplanten Vorgehen der "Schutz der heimischen Tierwelt" - noch dazu in einem Vogelschutzgebiet von internationaler Bedeutung? Eindeutig wäre hier nicht der Kormoran, sondern der Mensch der große Schädling! Zudem müsste vor einem solchen Eingriff in die Natur der "erhebliche fischereiwirtschaftliche Schaden" erst einmal konkret belegt werden, was schwerlich gelingen würde.
Nach wie vor fordert unsere Partei, dass Naturschutzgebiete frei bleiben müssen von menschlicher Nutzung und frei von jeglicher Jagdausübung. Es darf nicht angehen, dass gewisse Interessenverbände - wie in diesem Fall Fischer, Angler und Jäger - bestimmen dürfen, inwieweit der Naturhaushalt zerstört und die Tierwelt in unverantwortlicher Weise verfolgt und vernichtet wird.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Landesverband Baden-Württemberg
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Ingeborg Holst
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 28.02.08
Französische Küche bei der UNESCO als
Weltkulturerbe
Der Sender NDR Kultur informierte seine Hörer kürzlich über den neuesten Einfall des französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy: Er habe sich, so hieß es, anlässlich seines Besuches einer Landwirtschaftsmesse spontan dazu entschlossen, die französische Küche bei der UNESCO als Weltkulturerbe anzumelden. Angesichts der Tatsache, dass ausgemachte Tierqual-Produkte wie Froschschenkel, Gänsestopfleber und Singvogel-Spezialitäten integrierende Bestandteile der "cuisine française" sind, kann ein derartig kulturloses Ansinnen eines Staatspräsidenten nur verwundern!
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - appelliert mit Nachdruck an das Welterbekomitee der UNESCO, dem nachgerade abstrusen Anliegen des Herrn Sarkozy nicht stattzugeben. "Die leider in Frankreich immer noch begangenen Grausamkeiten an Tieren gehören zur Welt der Unkultur und sollten schnellstens der Vergangenheit angehören", so die stellvertretende Vorsitzende der Partei, Margret Giese. In ihrem Schreiben an die UNESCO bittet sie darum, Herrn Sarkozy bei der Ablehnung seines Vorhabens ausdrücklich auf die selbstverständliche Tatsache hinzuweisen, dass Tierquälerei mit dem Kulturgedanken unvereinbar sei.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Margret Giese
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Pressemitteilung vom 22.01.08
Hühner kratzen an Wulffs Image
Tierschutzpartei will hohen Stellenwert für
Tierschutzpolitik
Ministerpräsident Wulff und die Legebatterien – das ist neben anderen Plakaten zu Schulpolitik,
Hartz IV und Klimaschutz das besondere Thema eines Wahlplakates der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. "Hennenknast
ist artgerecht ... meint Christian Wulff!" steht darauf. Die Landesregierung von Niedersachsen war 2006
federführend daran beteiligt, das Legebatterie-Verbot zu kippen. Dabei wurde mit dem Etikettenschwindel
"Kleinvoliere" und "Kleingruppenhaltung" die Rückkehr zur Batteriekäfig-Haltung vertuscht.
Fakt ist allerdings: Die so genannte "Kleinvoliere" bleibt ein tierquälerischer "Hennenknast"
mit einer Höhe von 55 cm; die Grundfläche pro Tier wurde gerade einmal um die Größe eines Bierdeckels
erweitert.
Diese "Tierqualpolitik" und etliche andere Versäumnisse der niedersächsischen Landesregierung werden bei der kommenden Landtagswahl das Votum der Wähler mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflussen, so die Vorsitzende Margret Giese des Landesverbandes Niedersachsen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Auch die Politikverdrossenheit und die Verärgerung vieler Bürger über die etablierten Parteien dürfte beim Ergebnis eine Rolle spielen.
Bei Landtagswahlen in Niedersachsen tritt die Tierschutzpartei zum ersten Mal an. Sie lag bei der Europawahl 2004 mit 1,3 Prozent an 7. Stelle von 23 angetretenen Parteien.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
- Die Tierschutzpartei -
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Margret Giese
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main
Foto: Stefan B. Eck / Harry Harper














