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Partei - Bundesvorstand - Mehr zur Person

Julius Berrien (Beisitzer)

Mehr zur Person...

Ich bin seit meinem fünften Lebensjahr Vegetarier, da mir die grundsätzliche Gleichwertigkeit von Menschen und nichtmenschlichen Tieren seit frühester Kindheit plausibel war.

Daher bin ich seit mehreren Jahren Unterstützer von Peta und suchte lange nach einer Möglichkeit, mich aktiv für die Rechte der Tiere einzusetzen. Dies trug auch zu meinem Entschluss bei, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz beizutreten, da ich diese als die einzige Partei ansehe, die sich konsequent für die Rechte der Tiere und den Erhalt unserer empfindlich ausgewogenen Ökosysteme einsetzt.

Darüber hinaus arbeite ich seit einem Jahr als Freiwilliger für die Organisation Sea Shepherd, die erst vor einigen Tagen aufgrund des illegalen Angriffs der japanischen Walwilderer auf eines ihrer Umweltschutzschiffe so viel Medienaufmerksamkeit auf sich zog.

Durch meine Arbeit mit Sea Shepherd bin ich mit dem beklagenswerten Zustand der Meere und ihrer Bewohner sowie den notwendigen Schritten zu ihrer Rettung bestens vertraut.

Diese Kenntnisse möchte ich auch in den Dienst der Partei stellen und mit Ihrer Hilfe einen "Bundesarbeitskreis Meeresschutz" auf die Beine stellen.

Ein weiteres meiner tierrechtsrelevanten Interessengebiete ist die Erforschung von Gewebekulturfleisch (auch In-Vitro-Meat), das es uns in einigen Jahren ermöglichen soll, Fleisch im Labor zu züchten und somit das Schlachten von sog. "Nutzvieh" überflüssig zu machen. So schrieb ich jüngst eine Facharbeit über die wirtschaftliche Praktikabilität von Gewebekulturfleisch und stehe mit verschiedenen Wissenschaftlern aus Schweden, den Niederlanden und den USA in Kontakt, welche sich der In-Vitro-Meat-Forschung verschrieben haben.

Ich bin mir bewusst, dass laborgezüchtetes Fleisch auch unter Tierrechtlern nicht unumstritten ist, jedoch bitte ich zu bedenken, dass die Beliebtheit von Fleisch gerade in den aufsteigenden asiatischen Ländern immer weiter ansteigt, womit gezüchtetes Fleisch auf lange Sicht den einzigen Ausweg darstellt, die Massentierhaltung- und Schlachtung nichtmenschlicher Tiere weltweit zu beenden.

Ich erkenne das große Potential der Tierrechtsbewegung in Deutschland, muss aber immer wieder die Uneinigkeit derselben beklagen. Eine Aufgabe, der wir uns nach meiner Meinung in Zukunft viel stärker widmen müssen, ist daher die Forcierung der Zusammenarbeit mit anderen Tierrechtsorganisationen auf nationaler und europäischer Ebene.

So ist es mein persönlicher Vorsatz für das neue Jahrzehnt, einen stärkeren Schulterschluss mit den Tierschutz- und Umweltparteien anderer Länder herzustellen, insbesondere mit der Tierrechtspartei Österreichs und der spanischen "Partido Antitaurino contra el Maltrato Animal" ("Antistierkampfpartei gegen die Tierquälerei").

Denn ohne MUT ist in Deutschland und Europa kein Staat zu machen!


Bundesvorstand

Julius Berrien


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