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Diskriminierte Tiere
Jedes Lebewesen hat ein Recht auf sein Dasein!
Man nennt sie verächtlicherweise "Schädlinge". Unter diesen diskriminierenden Begriff fallen alle Tiere, die dem Menschen körperlichen und/oder wirtschaftlichen Schaden verursachen, oder vor denen er sich ekelt. Das sind vor allem Insekten, aber auch Stadttauben und Krähen, Mäuse und Ratten und viele andere Tierarten mehr.
Diese "Schädlinge" werden vom Menschen erbarmungslos verfolgt. In Deutschland gelten vor allem Ratten als "Schädlinge" schlechthin, denn ihr Zahl dürfte sich mindestens auf über 160 Millionen belaufen. (Die Faustregel lautet: 2 Ratten je Einwohner.)
Mehr als 50 Rattenarten sind bekannt: In westlichen Ländern sind vor allem die Wanderratte und die Hausratte heimisch. Ratten werden auf Grund ihrer Lebensgewohnheiten mit Gift gejagt. Das bekannteste Gift dieser Art trägt den Namen Warfarin und gehört zu den Antikoagulantien. Dieses Substanz verhindert, dass das Blut gerinnt. Sie macht die Blutgefäße durchlässig, so dass die Tiere innerlich verbluten.
Aber Ratten sind besser als ihr Ruf. Sie sollten nicht länger als Ekeltiere angesehen werden, denn sie haben auch ein Recht auf ihr Dasein! Probleme mit einer Überpopulation haben wir uns in erster Linie selbst zuzuschreiben, indem wir unsere Abfälle unkontrolliert wegwerfen.
Wir sprechen uns kategorisch gegen Massenvernichtungen aus - von Ratten, Mäusen und anderen diskriminierten Lebewesen.
Von der Massenvernichtung von Tieren zur Massenvernichtung von Menschen ist es nur ein kleiner Schritt!
Foto: Harry Harper














