Politik - Kommunalwahl - Vorwort
Vorwort
Auch im Kommunalwahlkampf orientieren wir uns grundsätzlich an den allgemein geltenden Zielen unserer Partei. Diese sind für die Stadt Magdeburg zu konkretisieren.
Aus der Quelle unsere Überzeugung: Dem Mitgefühl für andere Lebewesen leitet sich unser Programm für Mensch, Umwelt und Tierschutz ab.
Viele Menschen, ob mit Tier oder ohne, fühlen sich ausgegrenzt. Kinder finden eine verwahrloste, verlassene und durch Vandalismus beschädigte Umgebung vor. Sozial schwache Bürger/innen sind von der Teilhabe am Gemeinschaftsleben ausgeschlossen. Kreative und Qualifizierte wandern ab oder leugnen ihre Wurzeln in Anbetracht einer intoleranten und Neuem gegenüber misstrauisch gestimmten Nachbarschaft. Einheitsbauwerke zerstören die Identität der Innenstadt.
Auch bei Rückbau und Abwanderung können Ruinenflächen im Wohngebiet nicht geduldet werden. Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Zoo, Bahn, Theater, Schulspeisung und Vereine sind auch Mittellosen, insbesondere Kindern, zu öffnen. Das Halten von Haustieren ist nicht weiter zu erschweren. Weltoffenheit, Toleranz, Wissenschaft und Kunst sind zu fördern.
Magdeburg ist eine der grünsten Städte Deutschlands. Die Teilhabe der Bürger/innen an dieser Qualität ist jedoch eingeschränkt. Gewachsene Bebauung wird nicht weiterentwickelt, sondern weicht einer gesichtslosen Einheitsbebauung. Die Chancen durch den Rückbau zur Bildung von attraktiven Stadtteilzentren werden verspielt. So haben die Bürger in Neu-Olvenstedt seit vielen Jahren neben Abrisshäusern zu leben. Es gibt keine Planungssicherheit geschweige denn die Planung eines Stadtteilzentrums oder eines organischen Anschlusses an Alt-Olvenstedt. Verkehrsprojekte, die nicht notwendig sind, zerstören die Identität der Stadt.
Trotz des Überflusses an Grünflächen werden für Bürger/innen nutzbare Flächen zum Zankapfel. Notwendig sind ausreichend Flächen auch für Hundehalter. Die jahrzehntelange Diskussion um das Tierheim und die Craigdebatte sind Beispiele für ein destruktives und auch kostspieliges Politikverständnis. Mit dem Geld, das für Fehlplanungen in den Sand gesetzt wurde, hätte schon längst ein angemessenes Tierheim gebaut werden können. Individualinteressen und der Drang zur Selbstdarstellung dürfen nicht die Entwicklung blockieren. Verantwortungsvolle Bürger/innen aus jeder Gesellschaftsschicht, die die Hinterlassenschaft ihres Hundes beseitigen und bei denen das Tier Mitglied in der Familie ist, werden durch überzogene Steuern und unverhältnismäßige Ordnungsmaßnahmen an den Pranger gestellt. Ein gesellschaftliches Miteinander, das vorhanden war, wird zerstört.
Unsere Kandidaten:
Wahlbereich 01 – Helge Schulze, Günter Schuchart
Wahlbereich 02 – Josef Weidenhaupt, Petra Jentzsch-Trummer
Wahlbereich 03 – Bettina Fassl
Wahlbereich 04 – Mirjam Karl-Sy
Wahlbereich 05 – Josef Fassl
Wahlbereich 06 – Enrico Richei, Hans-Georg Hopf
Wahlbereich 07 – Dieter Friese
Wahlbereich 08 – Lothar Tietge
Wahlbereich 09 – Hans Poppe, Roswitha Träger
Wahlbereich 10 – Katrina Pauke














