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Infos - Presse - Presse über uns

Presse über uns

Auch über uns wird berichtet!
Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder!

 


An dieser Stelle möchten wir nicht versäumen, uns bei all jenen Redakt/eurinnen und Journalist/innen zu bedanken, die über uns in der Vergangenheit berichtet haben.

Hier sind einige Beispiel für Presseberichte über unsere Partei wiedergegeben. Sie sind selten, leider meistens nicht sehr umfangreich und in der Regel nur in kleinen "Regionalblättern" zu finden. Die großen Tageszeitungen und Magazine nehmen (noch) keine Notiz von uns, obwohl wir Spezialisten in unseren Schwerpunktbereichen sind.



Der Westen - Das Portal der WAZ Mediengruppe
Ausgabe vom 12.02.2010

Tierschützer protestieren gegen Höntroper Gänsereiten

Wattenscheid/Bochum. Am Samstag protestieren Tierfreunde und das Bündnis für Tierrechte gegen den Höntroper Karnevals-Brauch Gänsereiten. Die Demo startet um 12 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum. Im Vorfeld sprach Annette Wenzig mit Michael Siethoff von der Tierschutzpartei.

Weitere Informationen... www.derwesten.de


Rückschläge und Rückendeckung: Idee eines fleischlosen Tages spaltet die Bevölkerung / Initiative gibt mit neuem Logo die Richtung vor

Tomate auf Siegeszug durch Speisekarten?

Volksstimme Magdeburg / 21.12.09

Eine Kochlöffel schwingende Tomate ist ihr neues Logo, in Kürze wird im Internet eine Seite in Deutsch und Englisch geschaltet und sogar überregionale Aufmerksamkeit ist den Magdeburger Tierschützern für ihre Initiative gewiss: Die Einführung eines Vegi-Tages (Tag der vegetarischen Ernährung) in Magdeburg liegt nicht mehr im Reich des Unmöglichen.

Von: Jana Wiehe

Magdeburg. Ein fleischloser Donnerstag in Magdeburg, ein Angebot des freiwilligen Verzichts auf Schnitzel und Wurst für einen Tag in der Woche – im Stadtrat wurde diese Idee zunächst zerredet und belächelt. Doch die Hartnäckigkeit der Tierschützer könnte sich am Ende auszahlen. Überregional erhalten die Initiatoren, darunter von der Tierschutzpartei Josef Fassl, Stadtrat Lothar Tietge und Günter Schuchart, inzwischen einige Rückendeckung. Die Zeit berichtete – wenn auch ohne Euphorie – über den bisher einmaligen Vorstoß einer deutschen Stadt, die dem Vorbild der belgischen Stadt Gent folgen möchte. In Gent verzichten die Bürger einmal pro Woche auf Fleisch und leisten damit einen Beitrag einen Beitrag zum Tier- und Klimaschutz.

Die Tierrechtsorganisation PETA appellierte an die Magdeburger Bevölkerung, dem Aufruf für einen Vegi-Tag zu folgen, und auch der Hamburger Verein Aktion Kirche und Tiere stellt sich hinter die Magdeburger Initiatoren. Die haben weiter getrommelt und sehen sich zusätzlich im Aufwind, nachdem das Parlament in den Niederlanden soeben die Einführung eines Vegi-Tages beschlossen hat.

Hier ist man politisch noch nicht so weit. Der Stadtrat hatte im Oktober den Antrag zunächst auf einen Beratungsmarathon in diverse Ausschüsse geschickt und damit die Einführung des Vegi-Tages verhindert. Zumindest fürs Erste. Doch die Aktivisten machen weiter. "Wir haben inzwischen zum Beispiel Kontakte zur IG Innenstadt, zum Hotel Maritim und sind da schon auf positives Echo gestoßen. In Kürze werden wir auch Schulen in privater Trägerschaft ansprechen und hoffen, dass sie mitmachen", sagt Josef Fassl.

Nachdem der Vegi-Tag – Antrag der Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future vom Stadtrat im Oktober zunächst vertagt worden war, hatte es nicht sonderlich gut ausgesehen für die Initiative. Auch der Gesundheits- und Sozialausschuss sandte als Fachausschuss kein – aus Sicht der Initiative – erfreuliches Signal. "Der Antrag fiel mit deutlicher Mehrheit durch", sagte Ausschusschef Jens Ansorge (CDU) der Volksstimme. Nichts gegen eine solche Vegi-Tag-Idee, aber "da sollen ja auch Schulen und andere Einrichtungen mitmachen. Unter dem rein gesundheitlichen Aspekt hielten wir das Vorhaben für nicht empfehlenswert", erklärte Ansorge.

Ganz anders der Jugendhilfeausschuss. Er entschied mit klarer Mehrheit für die Einführung eines solchen Aktionstages. Allerdings in modifizierter Form. "Wir haben den Gesichtspunkt gesunde Ernährung deutlich gestärkt", sagte Sven Nordmann, SPD-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses. Befürwortet wurde ein Aktionstag, der die besonders gesunde, ausgewogene Ernährung in den Mittelpunkt stellt. Neben dem vegetarischen Ernährungsgedanken. Nach Änderungsanträgen lautet der Titel nunmehr "Tag der gesunden Ernährung – Vegi-Tag". "Ich würde mir wünschen, dass es dafür letztlich eine Ratsmehrheit gibt", so Nordmann.

Die Verwaltung hat sich auf den Fall eines solchen Ratsvotums schon eingestellt. Sie werde, so schreibt der Beigeordnete Hans-Werner Brüning in einer Stellungnahme, "den Stadtrat für den Fall unterstützen, dass er den Aufruf an die Magdeburger Bevölkerung beschließt".

Möglichst viele Partner, zum Beispiel IHK, Schulversorger oder der deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA, müssten dann mit ins Boot geholt werden.

Doch erst einmal soll der Stadtrat in der Sache entscheiden. Im Januar, spätestens Februar soll das der Fall sein. Erst dann wird klar sein, ob die lachende Tomate wirklich einen Siegeszug durch Magdeburger Speisekarten antreten kann.


Aktion Tier
Pressearchiv 2009

Hilfe für herrenlose Straßenkatzen in Tambach-Dietharz (LK Gotha). Aktion Tier führt große Kastrationsaktion auf dem Geiger-Gelände durch

Berlin / Tambach-Dietharz, 05.11.2009. Auf dem Betriebsgelände der Firma Geiger technologies leben etwa 30 verwilderte Hauskatzen – sogenannte Straßenkatzen. Da sich die Tiere, die zwar gefüttert werden aber nicht kastriert sind, unkontrolliert vermehren, könnte der Bestand im kommenden Frühjahr schon auf 80 Tiere anwachsen. Von den Mitarbeitern der Firma Geiger um Hilfe gebeten nahm sich Harald von Fehr von der Tierschutz-Union des Problems an und wandte sich an aktion tier.

Weitere Informationen... www.aktiontier.de


Thüringer Allgemeine
Ausgabe vom 05.10.09

Ein satirischer Artikel über unseren Mitstreiter Harald von Fehr, der sich in Thüringen für die Rechte der Tiere einsetzt

 

"Total unmöglich - wie Tierschützer auch sein können"


Alsfelder Allgemeine
Ausgabe vom 18.09.09

Tierschutzpartei kann bei Schülern hoch punkten

Homberg (ks). "Null Bock auf Politik?" - Nicht so an der Ohmtalschule. Lange bevor es richtig ernst wird, konnten die Schüler schon mal üben, ein Kreuzchen bei einer Bundestagswahl zu machen. Der Fachbereich Politik und Wirtschaft der Schule und die evangelische schulbezogene Jugendarbeit hatten sich entschlossen, bei der "Kinder- und Jugendwahl U18" mitzumachen und hatten die Homberger Ohmtalschule bundesweit als Wahllokal Nr. 1101 registrieren lassen.

Weitere Informationen... www.alsfelder-allgemeine.de


natur + kosmos
Ausgabe vom 15.09.09

30 Jahre Vogue - wenig Zeit bis zur Bundestagswahl: Ein Gruß der Tierschutzpartei

Glückwünsche in die Münchener Redaktion der Vogue! Das aktuelle Heft zum dreißigjährigen Jubiläum enthält viele Werbeanzeigen und Fotos von Pelzen. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - hat das zum Anlass genommen, der Redaktion ihre Meinung zu übermitteln. Als Gruß per You Tube-Video.

Weitere Informationen... www.natur.de


Internet-Plattform - Andere Parteien
09.09.09

Tobias Schlitzke, von "Andere-Parteien.de", hat sich mit dem Vorsitzenden der Tierschutzpartei, Stefan Bernhard Eck, unterhalten.

Im Interview nimmt Stefan Bernhard Eck Stellung zum Überraschungserfolg seiner Partei bei der Landtagswahl in Sachsen, die Probleme kleiner Parteien und bezieht Stellung zu radikalen Tierschützern. Ecks Aussage: "Ich persönlich würde Tierschützer, die Tiere befreien, nicht gleich als radikal einstufen." Eck ist seit September 2007 der Bundesvorsitzende der Partei. 1998 wurde er Vegetarier, später wurde er ganz zum Veganer. 1999 und 2000 war er Leiter der Arbeitsgruppe Tierrechte des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. Seit ist er September 2007 Bundesvorsitzender der Partei.

Andere-Parteien.de: Seit 1993 hat die Partei bisher erfolgslos versucht, bei Wahlen in ein Parlament zu ziehen. In Sachsen hat "Die Tierschutzpartei" mit 2,1 Prozent zwar das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Die Fünf-Prozent-Hürde aber ist immer noch weit entfernt. Sind Sie trotzdem damit zufrieden?

Stefan Bernhard Eck: Ja, wir sind zufrieden! Das Ergebnis von 2,1 Prozent in Sachsen stimmt doch optimistisch, was die Zukunft unserer Partei betrifft. Wer die 2 Prozent einmal genommen hat, der kann auch noch mehr schaffen. Bis zum Überschreiten der Fünf-Prozent-Hürde ist es zwar in der Tat noch ein langer Weg, aber eine Stimme für uns ist keine verlorene Stimme, denn je mehr Wähler uns wählen, desto mehr werden sich die etablierten Parteien unserer Themen und Ziele annehmen. Wir nehmen damit schon jetzt Einfluss auf die Politik in unserem Land.

Andere-Parteien.de: Bei dieser Wahl gab es auch den Versuch der Kleinparteien, ein Bündnis zur Wahl aufzustellen, das letztlich unter dem Namen "Freie Sachsen" zu Stande kam. Wieso kam diese Option nicht für Sie in Frage?

Stefan Bernhard Eck: Wir hätten viele unserer grundlegenden Ziele aufgeben müssen, bzw. sie wären "verwässert" worden. Unsere Schwerpunkte sind konsequenter Umweltschutz und Tierschutz, der diesen Namen auch verdient. Daneben gehen unsere Forderungen in den Schwerpunktbereichen Agrarpolitik, Energiepolitik, Sozialpolitik und Außenpolitik weit über das hinaus, was die meisten Kleinparteien fordern. Einige Beispiele: Raus aus Afghanistan ohne WENN und ABER, Abschaffung der Massentierhaltung, Einführung einer "Fleischsteuer", NEIN zum Vertrag von Lissabon.

Andere-Parteien.de: Bündnis90/Die Grünen setzen sich ebenfalls für Tierschutz ein. Inwiefern grenzen Sie sich von dieser Partei ab?

Stefan Bernhard Eck: Die Forderungen von Bündnis90/Die Grünen im Bereich Tierschutz gehen nicht weit genug; sie machen zu viele Zugeständnisse an die “reale Politik”. Wir wollen keine Käfige, die nur größer oder “artgerechter” sind, sondern leere Käfige; wir wollen keine humaneren Tierversuche oder Tiertransporte, sondern fordern die Abschaffung der Tierversuche und Tiertransporte. Auch in der Umweltpolitik sind wir konsequenter. Wir würden das EEG (Eneuerbare Energien-Gesetz) von Grund auf umschreiben. Es geht doch nicht an, dass wir eine Politik betreiben, die dazu führt, dass in Südostasien und Südamerika die letzten Urwälder gerodet und in Palmöl-Plantagen umfunktioniert werden, weil wir hier in Europa auf Bio-Sprit setzen. Mit einem Satz: Die Grünen sind leider nicht mehr ganz so grün, wir sind super-grün geblieben und vertreten darüber hinaus noch eine Politik, die Achtung vor dem Leben hat, vor dem Leben von Menschen und vor dem Leben von Tieren.

Andere-Parteien.de: Mit welchen Parteien sehen Sie eine Grundlage zusammen zu arbeiten?

Stefan Bernhard Eck: Mit Bündnis90/Die Grünen und der ödp. Beide Parteien haben gute Ansätze in ihren Grundsatzprogrammen und sind daher "entwicklungsfähig". Mit beiden Parteien arbeiten wir bereits punktuell zusammen. Im Stadtrat von Magdeburg haben wir ein Fraktionsbündnis mit der SPD geschlossen, um auf kommunaler Ebene unsere politischen Vorstellungen umzusetzen.

Andere-Parteien.de: Welche Probleme gibt es für kleine Parteien bei Listenverbindungen?

Stefan Bernhard Eck: Listenverbindungen verschiedener Parteien sind bei Bundestagswahlen nicht zulässig. In mehreren deutschen Bundesländern sind Listenverbindungen bei Kommunalwahlen aber möglich. Hierbei gilt auch, dass es auf die Grundsatzprogramme der jeweilien Parteien ankommt. Wir hätten Probleme, eine gemeinsame Liste mit Parteien oder Kandidaten/innen aufzustellen, die konträr zu unseren Zielsetzungen agieren.

Andere-Parteien.de: Kann man Ihre Partei in ein klassisches Spektrum einordnen? Konservativ? Alternativ oder Links?

Stefan Bernhard Eck: Ja, wir sind alternativ und mit Sicherheit im linken Spektrum und zwar zwischen Rot-Rot – zumal die SPD leider nicht mehr eine Partei ist, die sich für die Belange der sozial Schwachen stark macht. Außerdem: Soziale Gerechtigkeit darf nicht an der eigenen Artgrenze halt machen, auch nicht an der Landesgrenze. Da können die beiden roten Parteien noch viel von uns lernen.

Andere-Parteien-de: Auch unter den Tierschützern gibt es extreme Ansichten. Wie steht Ihre Partei zu den radikalen Tierschützern, die zum Beispiel auch Tiere befreien?

Stefan Bernhard Eck: In jeder Gruppierung gibt es extreme und weniger extreme Ansichten. Wichtig ist immer, dass es zu keiner Gewaltanwendung gegen Personen kommt. Ich persönlich würde Tierschützer, die Tiere befreien, nicht gleich als radikal einstufen. Ist Green Peace radikal, wenn seine Aktivisten versuchen, japanische Walfänger daran zu hindern, ihre Harpunen auf die Meeressäuger abzufeuern? Unsere Partei geht den politischen Weg, der meiner Meinung der vernünftigste ist. Durch Tierbefreiungen werden sich keine Gesetze verändern; dies geschieht in den Parlamenten – also müssen wir dort ansetzen.

Andere-Parteien,de: Wieso glauben Sie daran, dass eine Nischenpartei mit Reduzierung auf ein Thema breiten Erfolg haben kann?

Stefan Bernhard Eck: Leider geistert diese Vorstellung in den Köpfen der Wähler und Medienmacher herum, aber wir sind nicht auf ein Thema beschränkt! Dies ergibt sich allein schon aus dem Namen: Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Wir sind die erste und einzige Partei in unserem Land, die sich gleichermaßen konsequent für Menschen und Tiere und Umwelt einsetzt. Ein Blick in unser Wahlprogramm zeigt dies deutlich!

Andere-Parteien.de: Haben Sie ein komplettes Wahlprogramm oder beschränkt sich dieses auf Tierrechte?

Stefan Bernhard Eck: Natürlich haben wir ein Bundestagswahlprogramm 2009. Die Themen darin: Zurück zur sozialen Gerechtigkeit, Wege aus der Wirtschaftskrise, Energiegewinnung ohne Atomkraft, Nein zur "grünen Gentechnik", konsequenter Klimaschutz, Agrarwende und Abschaffung der Massentierhaltung, Tierschutz und Tierrechte in Deutschland. Die Frage dürfte sich damit beantwortet haben!

Andere-Parteien.de: Auf kommunaler Ebene konnten Sie bereits Mandate erreichen. Was konnten Sie politisch bereits umsetzen?

Stefan Bernhard Eck: Einige Verbesserungen in sozialer und umweltpolitischer Hinsicht wurden erreicht. Es würde aber hier den Rahmen sprengen, dies genau zu erklären. Interessant: In Magdeburg sind wir dabei, etwas in Gang zu setzen, das für diese Republik Signalwirkung haben wird. Soviel nur… es hat etwas mit Klimapolitik, Tierschutzpolitik und Gesundheitspolitik zu tun und wird, wenn es gelingen sollte, Magdeburg in die Schlagzeilen der internationalen Presse bringen.

Andere-Parteien.de: Wie schaut Ihre Arbeit außerhalb des Wahlkampfes in der Partei aus?

Stefan Bernhard Eck: Unsere Arbeit besteht in Aufklärungsarbeit über die Zusammenhänge von Umweltschutz, Tierschutz und "Menschenschutz" innerhalb großer Kreise der Bevölkerung in erster Linie, Verhandlungen mit den etablierten Parteien, um Verbesserungen im Tierschutz zu erreichen, viele Klagen vor Gerichten und vieles mehr. Eine harte Arbeit, für die man einen langen Atem braucht.

Andere-Parteien.de: Was erwarten Sie für die kommende Bundestagswahl für ihre Partei, immerhin treten Sie nur in einigen Bundesländern an?

Stefan Bernhard Eck: Wir haben unsere Erwartungen nicht zu hoch geschraubt. Mittlerweile werden in Brüssel 80 Prozent der Gesetze gemacht, die unsere Schwerpunktthemen tangieren, deshalb konzentrierten wir uns 2009 mehr auf die Europawahl, bei der wir mit 1,1 Prozent einen weiteren Achtungserfolg erzielt haben. Außerdem dürfte diese Bundestagswahl sehr stark von der Wirtschaftskrise beeinflusst werden. In Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs schaut der Wähler zuerst auf seine ureigenen Probleme; eher altruistische Gedanken " Tierschutz und Umweltschutz " rangieren jetzt weiter hinten. Wir sind aber trotzdem angetreten, damit die etablierten Parteien unsere Themen und Ziele nicht ganz aus den Augen verlieren.

Interview unter: www.andere-parteien.de


Volksstimme
Ausgabe vom 10.09.09

Eröffnungsfeier: Verein gibt Startschuss für neues Tierschutzzentrum

Neu-Olvenstedt ( rri ). Seit Freitag gibt es offiziell ein neues Tierschutzzentrum im Bruno-Taut-Ring 103. Rund 60 Besucher kamen zur Eröffnung. Josef Fassl, Vorsitzender des Bündnisses für Tiere, hob in seiner Eröffnungsrede den wichtigsten Aufgabenschwerpunkt hervor: "Wir wollen zentraler Anlaufpunkt für die Magdeburgerinnen und Magdeburger zum Thema Haustier sein und diese bei Bedarf unterstützen."

Weitere Informationen... www.volksstimme.de


Die taz.de stellt jeden Montag die Randgruppen unter den Parteien vor
Ausgabe vom 24.08.09

Das schreibt die taz: www.taz.de


Der "Playboy" gibt sich die Ehre...
Ausgabe: September 2009


Volksstimme
Ausgabe vom 04.07.2009

Auszug aus dem Pressebericht: Den ersten Rüffel kassiert OB Trümper

Altstadt ( kt ). Es ist gute Tradition, dass das an Jahren älteste Mitglied eines Stadtrates die neue Legislatur eröffnen darf. Häufg genug belassen es die jeweiligen Abgeordneten bei feierlichen Wünschen auf eine fruchtbare Amtszeit – nicht so Lothar Tietge.

Der Tierschutzparteiler, der mit 74 Jahren zum erstem Mal im Leben kommunalpolitisch mitmischt, konsternierte manches Altmitglied des Rates gleich zur Premiere mit heftiger Schimpfe. Als "Negativbeispiel" für die mangelhafte Bürgerfreundlichkeit des Stadtrates zitierte Tietge einen Passus aus der Hauptsatzung des Stadtrates, wonach es Bürgern nicht erlaubt ist, während ihrer regulären Fragestunde in jeder Ratssitzung ein Thema anzusprechen, das am gleichen Tag auf der Tagesordnung steht. Beispiel: Als der Rat jahrelang um den vorerst gescheiterten Tierheimneubau stritt, durfte jeweils an dem Tag, an dem ein Thema beraten wurde, kein Bürger dazu Fragen stellen. Die Anordnung hat ihren Grund in der Sorge, dass die Abgeordneten durch den massiven Vortrag von Einzelmeinungen unmittelbar vor Abstimmungen nicht mehr frei in ihrer Entscheidung wären.

"Unmöglich findet Tietge diesen Umgang mit "mündigen Bürgern": "Das kann so nicht sein!" Trotz des lauter werdenden Geraunes im Saal legte Tietge nach: "Juristen ran! Schmeißt diesen Satz raus! Das ist nur ein kleiner Schritt, aber ein Anfang. Wir müssen bürgerfreundlicher werden, dann werden wir auch nicht mehr so schreckliche Wahlbeteiligungen erleben wie gerade zuletzt im Juni."

Tietge, der sich der SPD-Fraktion angeschlossen hat, bekam nur ausgesprochen zögerlichen Beifall für seine Worte. Der Großteil des konservativen Lagers bedachte ihn gar gänzlich schweigend mit strafenden Blicken. Da hatte sozusagen mal "Otto Normal", am ersten Tag seiner Ratsmitarbeit noch ganz mit Blick von außen, auf die Pauke gehauen und dabei in den Ohren altgedienter Kommunalpolitiker lauter Misstöne erzeugt. (...)


Volksstimme
Ausgabe vom 16.06.2009

Fraktionshochzeit von SPD und Tierschutzpartei

Altstadt. Es ist nur ein kleiner Partner, aber immerhin: Die SPD-Fraktion, die nach der Kommunalwahl vom 7. Juni mit 14 Sitzen als stärkste Fraktion in den neuen Stadtrat einziehen kann, will mit dem Vertreter der Tierschutzpartei Lothar Tiedge zusammenarbeiten. Gestern Vormittag unterzeichneten Beate Wübbenhorst, stellvertretende SPD-Fraktionschefin, und Hans-Dieter Bromberg mit dem gewählten Stadtrat Lothar Tietge ("Die Tierschutzpartei") sowie dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Partei "Mensch Umwelt Tierschutz", Josef Fassl, eine Vereinbarung zur "Bildung einer gemeinsamen Fraktion für die Dauer der 5. Wahlperiode des Magdeburger Stadtrates". Mit der Minihochzeit kann die Fraktion der Sozialdemokraten ihre hauchdünne Mehrheit von bisher einem Sitz im Stadtparlament geringfügig ausbauen. Durch die Kooperation mit dem 74-jährigen Lothar Tietge kommt die Fraktion auf 15 Stimmen. Die CDU hat im neuen Parlament 13 Sitze (-1 im Vergleich zur bisherigen Fraktionsstärke), Die Linke kommt ebenfalls auf 13 Sitze (-4).

"Wir sind überzeugt, dass zu sozialen Fragestellungen und vor allem zum Thema Tierschutz gemeinsame Positionen entwickelt werden können und freuen uns auf eine erfolgreiche Arbeit in der Fraktion und im Stadtrat", erklärten die Beteiligten gestern. Die SPD-Fraktion will am 22. Juni über die Aufnahme Tiedges beschließen.


Süddeutsche Zeitung
Ausgabe vom 09.06.2009

Kleine Tiere

"Wer ist verantwortlich für grausame Tierversuche?", fragte die Tierschutzpartei in ihrem Wahlwerbespot zu Bildern traurig blickender Hunde – und lieferte die Antwort gleich mit: "Die Regierenden in Berlin und Brüssel." Bundesweit 1,1 Prozent der Wähler hielten dies für so überzeugend, dass sie der Mini-Partei ihre Stimme gaben. Unter den kleinen Gruppierungen, die bei der Europawahl antraten, gehört sie damit zu den größten. Die Rentner-Partei bekam nur 0,8 Prozent der Stimmen; ein Prozent ging an die Familienpartei ("Rettet die Eltern"), die ein Erziehungsgehalt oder geringere Steuern für Familien fordert.

Auffällig ist, dass die Wähler im Osten häufiger als die im Westen für eine Mini-Partei stimmten. In Sachsen zum Beispiel erhielten die "Sonstigen" – von den spirituellen Violetten bis zu den Bibeltreuen Christen – 16,4 Prozent. Das ist ein Beleg dafür, dass die Wähler hier weniger bei den traditionellen Parteien wie CDU und SPD verankert sind und ihr Kreuz mal hier, mal da setzen, auch aus Unzufriedenheit mit den Herrschenden. So bekam die Renter-Partei in Mecklenburg-Vorpommern einen doppelt so hohen Stimmenanteil wie im Rest der Republik, wenn auch nur 1,6 Prozent.

Für die rechtsextremen Republikaner und die DVU lief die Europawahl schlecht. Ihr bestes Ergebnis waren gemeinsame 3,7 Prozent in Sachsen. Bundesweit kamen sie nur auf 1,7 Prozent – nicht viel mehr als die Tierschutzpartei.


Sonntags-Report
Ausgabe vom 10.06.2009

Partei kritisiert "Deal mit Tierquälern" - Maststall Potshausen: Tierschützer und Bürger-Initiative uneinig / Filter-Einbau als Erfolg

Potshausen (am) Die Gesellschaft "GePo" will ihren Hähnchenmaststall in Potshausen nochmals um rund 10.000 Mastplätze erweitern. Beim Landkreis Leer läuft ein Genehmigungs-Verfahren (wir berichteten). Die Gegner aus der Bürgerinitiative Potshausen werden sich nicht gegen die geplante Erweiterung wenden. Im Gegenzug hat Maststall-Investor Heinrich Esters große Abluft-Türme gebaut, was er lt. Gesetz gar nicht hätte machen müssen. Als "Deal mit Tierquälern" kritisiert Kai Jesiek die Absprache. Der Leiter der Landesgruppe Ostfriesland in der Tierschutzpartei "Mensch, Umwelt, Tierschutz" ist "strikt gegen solche Tierqualanlagen" und bezieht im Brief an den SonntagsReport die Tierrechtsgruppen animal future und Stimmen der Tiere ein. Ob seine Partei gegen das erneute Bauvorhaben Einwände erhebt, schreibt Jesiek nicht. Hermann Surren von der Bürgerinitiative sieht die Sache pragmatischer: "Wir konnten den Neubau des Stalles aufgrund der Gesetzeslage sowieso nicht verhindern. Da war der Einbau der Filter schon ein Erfolg". Er spricht von aggressiver Haltung der Tierschützer, die selten zum Ziel führe.


Kreisblatt Delmenhorst
Ausgabe vom 25.05.2009


Bildzeitung berichtet über unsere Partei
Ausgabe NRW vom 08.05.2009


Wochenkurier
Ausgabe vom 21.03.2009

Letmathe
Ausgabe vom 07.03.2009



Oberhessische Presse
Tageszeitung für den Kreis Marburg-Biedenkopf / Ausgabe 02.12.2008

Tierschutzpartei sagt Vortrag bei rechter Verbindung ab
von Uwe Badouin

Wolfgang Penzler, der ehemalige Marburger Spitzenboxer und Landtagskandidat der kleinen Tierschutzpartei, hat einen Vortrag bei der Studentenverbindung "Normannia – Leipzig zu Marburg" abgesagt.

Marburg. Wolfgang Penzler wollte am Montag vor Verbindungsstudenten unter dem Titel "Genehmigte Tierquälerei" über Tierversuche und Schächten ohne Betäubung sprechen. Das Präsidium der Bundespartei Mensch Umwelt Tierschutz hat den Vortrag nach Rücksprache mit Penzler gestoppt. Zwischen der Verbindung und den "Republikanern" sowie der als rechtsextrem eingestuften Zeitschrift "Junge Freiheit" und der "Republikanischen Jugend Hessen" bestünden "eindeutige Kontakte", so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck: „Für unsere Partei, die Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit strikt ablehnt und als Rückfall in die verbrecherische braune NS-Gewaltherrschaft verurteilt, kommt eine gemeinsame Veranstaltung mit der Studentenverbindung "Normannia - Leipzig zu Marburg" nicht in Frage."


Delmenhorster Kreisblatt
Ausgabe vom Dienstag, 09. Dezember 2008

Geballte Ladung Tierschutz
Platz eins bis drei der Landesliste belegen Delmenhorster

Kreisblatt Delmenhorst - Hannover (ua). Der örtliche Kreisverband der Tierschutzpartei mausert sich zur „landespolitischen Hochburg“ dieser Organisation. Drei Delmenhorster auf den ersten drei Plätzen einer Landesliste hat es bisher bei Landtagswahlen noch nicht gegeben. Dies wird am 27. Januar, dem Tag der Landtagswahl, anders sein: Dann treten für die Tierschutzpartei (Mensch, Umwelt, Tierschutz) die Delmenhorsterinnen Rosie Worgull auf Listenplatz eins, gefolgt von Heidi Scharfscheer und Henning Suhrkamp an. 14 Bewerberinnen und Bewerber bietet die Tierschutzpartei auf, um in das niedersächsische Landesparlament einzuziehen. Scharfscheer gerät ins Schwärmen: "Sollten wir das Unmögliche möglich machen, wäre Delmenhorst mit drei Frauen im Landtag vertreten", sollten die beiden amtierenden Abgeordneten Annette Schwarz (CDU) und Swantje Hartmann (SPD) mit guten Listenplätzen erneut in den Landtag kommen. Scharfscheer sagt dies schmunzelnd, in der Gewissheit, bei dieser Wahl dieses Ziel kaum erreichen zu können. "Wir wollen uns mit Prognosen auch nicht lächerlich machen", betont sie.

Die ersten drei Plätze auf der Landesliste seien Ergebnis und Belohnung für eine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit. Immerhin habe die Tierschutzpartei ihren Kreisverband in Delmenhorst erst 2005 ins Leben gerufen und habe bereits 2006 bei der Kommunalwahl den Sprung in den Delmenhorster Stadtrat mit einem Mandat geschafft. Seither mache dort Henning Suhrkamp zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen "engagierte Politik". Um die guten Listenplätze habe man beim Parteitag in Braunschweig zwar kämpfen müssen, habe sie letztendlich aber erreicht.


Deutschlandreporter.de
18. November 2008

Tierschutzpartei bereitet Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt vor

Nächstes Jahr im Juni gibt es in Magdeburg neben der Europawahl auch Kommunalwahlen. Gerade für die kleinen Parteien heißt es da jetzt schon, alle Kräfte zu bündeln. Wir haben mal bei der Tierschutzpartei vorbeigeschaut.

Enbedded Video von "www.deutschlandreporter.de"




Hessischer Rundfunk Online
23. Januar 2008

Die Tierschutzpartei

Die Tierschützer fordern einen anderen Umgang der Menschen mit Tieren und Umwelt. Die Organisation spricht von einem ganzheitlichen Ansatz, der Mensch, Umwelt und Tierschutz umfasst. In BSE, Schweinepest, Vogelgrippe und SARS sehen sie die Auswirkungen des respektlosen Umgangs der Menschen mit Tier und Umwelt. Sie sind gegen "Tierfabriken" und auch gegen Gentechnik. Die Agrarwirtschaft solle ökologisch ausgerichtet sein. Die Partei ist auch für die Abschaltung von Atomkraftwerken, gegen eine Flughafenerweiterung und für ein Gesundheitswesen, das dem Bürger die Wahl zwischen Schulmedizin und Homöopathie lässt. Spitzenkandidatin Margitta Marcian sieht als dringendstes Problem in Hessen die Bekämpfung der Bürokratie.


Frankfurter-Rundschau / FR-online.de
23. Januar 2008

Die Tierschutzpartei – das Ziel heißt 3 Prozent erreichen

Von Sabrina Müller

Die meisten kennen sie nur unter dem Namen Tierschutzpartei, eigentlich heißen sie jedoch "Mensch Umwelt Tierschutz (MUT)". Viele Gerüchte ranken sich um diese Partei. Angeblich fordern sie Gefängnisstrafen für Fleischesser und Schlimmeres. Doch von solchen radikalen Ideen nimmt die Partei deutlich Abstand. Alles was man ihr vorwerfen könnte, ist eine ordentliche Portion Idealismus und Kampfgeist.

Seit 1993 gibt es die Partei auf Bundesebene, seit 1995 in Hessen. Heute zählt der Landesverband etwa 170 Mitglieder, "leider ein bisschen wenig", findet die Christa Rust, die Vorsitzende des Landesverbandes Hessen.

Aber was will die Tierschutzpartei eigentlich konkret?

Das Grundsatzprogramm steht auf drei Säulen: Mensch, Umwelt und Tierschutz – wie der Name bereits vermuten lässt. Allgemein kann man sagen, dass die Partei für alle sprechen möchte, die nicht selbst für ihre Rechte eintreten können. Auf die Umwelt bezogen heißt das: Keine gentechnisch veränderten Lebensmittel, keine Atomkraftwerke, kein Flughafenausbau. Statt dessen sollen Öko-Bauern stärker subventioniert werden. Um dem Klimawandel entgegen zu treten, befürworten die Tierschützer Geschwindigkeitsbegrenzungen auf deutschen Autobahnen und wollen alternative Energien stärker ausbauen als bisher, etwa durch Solaranlagen auf allen Dächern. "Die jungen Leute müssen unsere Fehler ausbaden, darum ist es wichtig, mit kleinen Schritten in die richtige Richtung zu gehen", sagt Christa Rust.

Der Tierschutz ist, wenn auch nicht das einzige Thema der Partei, trotzdem eines der wichtigsten. So treten sie für die vegetarische Lebensweise ein und gegen Massentierhaltung. "Massentierhaltung ist eines der schlimmsten Übel in der Welt", findet Vorstandsfrau Rust. "In Holland zum Beispiel werden keine Genehmigungen mehr für neue Großmastbetriebe ausgestellt", bestätigt Jürgen Gerlach, Gründer des Landesverbandes Hessen. Zudem habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt, dass es keinen Hunger auf der Welt gäbe, wenn die gesamte Menschheit vegetarisch leben würde. Darum plädiere die MUT dafür, in Institutionen und öffentlichen Einrichtungen neben Gerichten aus biologischer Landwirtschaft rein vegetarische Speisen anzubieten. Insbesondere das Schächten halten sie für "lebensverachtenden Tierumgang" der sofort verboten gehört. Auch gegen Tierversuche treten sie vehement ein. Pro Jahr sterben 2,5 Millionen "im Versuch verbrauchter Tiere", wie es im Fachjargon so schön heiße. "Und das Schlimme ist, dass die Tendenz steigend ist", erläutert Gerlach. Obwohl es genügend Test-Methoden gebe, hätten Tierversuche noch immer einen höheren Stellenwert auf dem Markt. "Dabei muss man sehen, dass es keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Humanmedizin gibt und für den Patienten ein unkalkulierbares Risiko sein kann", ergänzt Christa Rust.

Die dritte Säule im Grundsatzprogramm ist der Mensch. "Es gibt heute einen unglaublich großen Druck, dem die Menschen ausgeliefert sind", so Rust. Das fange schon im Kindesalter mit "G8" und der damit oft verbundenen Überforderung an und gehe im Arbeitsleben durch die Globalisierung so weiter. Mache man einen Fehler, müsse man immer Angst um seinen Job haben. "Vor der Tür stehen dann schon 300 Arbeitslose, die meinen Job übernehmen würden, wenn nötig auch für weniger Geld." Die Partei sei nicht grundsätzlich gegen die Globalisierung, sie habe durchaus gute Seiten und Vorteile für Deutschland. Nur müsse man anfangen Regeln aufzustellen, nach denen sie funktioniere ohne den einzelnen auszubeuten.

Mit dem Thema Roland Koch und der damit verbundenen Diskussion über Jugendkriminalität habe sich die Partei nicht beschäftigt. Begeistert von ihm und seinen Ideen seien sie jedoch nicht. "Die Jugendkriminalität ist doch ein hausgemachtes Problem", findet Christa Rust. Wichtiger als härtere Strafen sei es doch, die Jugendlichen einzugliedern und eine gute Ausbildung zu fördern. Vom Thema Bildung kommt man schnell zum Thema Studiengebühren. Auch hier vertreten sie eine linke Position. Grundsätzlich sind sie gegen Studiengebühren, lediglich bei Langzeitstudenten könne man sie akzeptieren.

Für die anstehende Landtagswahl haben sie sich vorgenommen, wenigstens drei Prozent der Stimmen zu erreichen. "Wir haben immer an der Ein-Prozent-Marke geklebt", erzählt Jürgen Gerlach. Diese wollen sie nun endlich hinter sich lassen. Dass sie nicht in den Landtag einziehen werden, sei ihnen natürlich klar. Aber darum gehe es ihnen auch gar nicht so sehr. "Es wäre schon viel erreicht, wenn sich die großen Parteien ein bisschen mehr mit unseren Themen beschäftigen und in unserer Programmatik aktiv würden." Ein bisschen mehr Opposition hat noch keiner Regierung geschadet.


Wirtschaftswoche
Ausgabe 02. September 2005

Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei

Die Tierschutzpartei: "Tiere als Mitgeschöpfe achten." Die Tierschutzpartei möchte der "Anwalt derer" sein, "die selbst keine Lobby bilden können". Also für Kranke, Behinderte, Gewaltopfer oder in Armut lebende Kinder. Und nicht zuletzt: die Tiere. Für sie haben die Tierschützer ein Rundumpaket geschnürt, das auf einem neuen Artikel im Grundgesetz basieren soll. Dort soll stehen, dass Tiere "als Mitgeschöpfe um ihrer selbst willen geachtet, geschützt und vor Leiden bewahrt" werden müssen. Genauer ausgestaltet würde das laut Tierschutz-Wahlprogramm eine menge Verbote bedeuten. Tierversuche, Jagen, Sportangeln, Pferdesport, Zirkus- und Zootiere, Pelze - das alles würde unter der Tierschutzpartei abgeschafft. Auch die Tierhaltung in der Landwirtschaft will die Partei mittelfristig beenden und alle Bewohner der BRD zu Vegetariern machen. Darüber hinaus soll es in Deutschland nur noch ökologische Landwirtschaft geben, Gentechnik gar nicht mehr.

Bei der Bundestagswahl 2002 bekamen die Tierschützer 0,3 Prozent aller Stimmen. Im Mai brachte die Landtagswahl in Nordrhein-Westfahlen 0,1 Prozent. Bei der kommenden Wahl treten die Tierschützer in Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfahlen und Niedersachen an.


Presse

Foto 1: xxxx / Foto 2: Oberhessische Presse

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