Drückjagden und sogenannte „Fuchswochen“ sind kein Naturschutz, sie sind Ausdruck eines überholten Jagdverständnisses, das Tierleid systematisch ausblendet.
Was derzeit vielerorts geschieht, ist politisch nicht mehr zu rechtfertigen: Wildtiere werden aufgescheucht, gehetzt, verletzt oder qualvoll getötet, dies mitten im Winter, kurz vor der Paarungszeit. Besonders Füchse werden dabei gezielt und pauschal verfolgt, obwohl sie eine wichtige, ökologische Funktion erfüllen.
Immer wieder wird behauptet, Jagd sei vernünftig, notwendig oder alternativlos. Doch wer genauer hinsieht, erkennt:
Die eigentlichen Ursachen ökologischer Probleme liegen in Lebensraumzerstörung, intensiver Landwirtschaft, Klimakrise und menschlicher Übernutzung, nicht aber im Wildbestand.
Besonders entlarvend ist ein zitiertes „Argument“ aus jagdlichen Kreisen:
„Jagd ist ein so köstlicher Rest persönlicher Freiheit, dass wir uns den nicht durch Moralisieren vergällen dürfen.“
(Hans Behnke – Niederwildpraktiker & Berufsjäger)
Genau hier liegt das Problem.
Wenn Jagd mit persönlicher Freiheit begründet wird, geht es nicht um Natur- oder Artenschutz, sondern um Privilegien. Doch persönliche Freiheit endet dort, wo fühlenden Lebewesen ohne zwingenden Grund Leid zugefügt wird.
Die Tierschutzpartei NRW steht für einen konsequenten Paradigmenwechsel:
- Schutz statt Abschuss
- Wissenschaft statt Jagdideologie
- Tierschutz als Maßstab politischen Handelns
Wildtiere sind keine Ressource und kein Freizeitobjekt. Sie haben ein Recht auf Leben, auch außerhalb jagdlicher Interessen.
Regionalgruppe OWL
Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW
