Fall Jette: Strafen für Tierquälerei deutlich verschärfen!

Der Fall Jette aus Thüringen macht uns sprachlos vor Wut und Trauer. Wieder einmal wurde ein wehrloses Lebewesen einem Menschen ausgeliefert, der seiner Verantwortung nicht gerecht wurde.

Jette war kein Gegenstand. Sie war ein fühlendes Lebewesen. Sie konnte Angst spüren. Schmerzen empfinden. Vertrauen schenken. Und genau dieses Vertrauen wurde zerstört.

Die genaue Zahl kennt niemand – doch jedes Jahr werden in Deutschland tausende Tiere Opfer von Vernachlässigung, Misshandlung und Gewalt. Viele Fälle werden niemals entdeckt und viele Täter:innen kommen mit viel zu geringen Strafen davon.

Wir fordern eine Verschärfung der bestehenden Tierschutz-Gesetze:

  • Erhöhung der Höchststrafe auf bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe
  • Einführung von Mindeststrafen, um Wiederholungstäter:innen oder besonders schwere Fälle effektiver abschrecken zu können
  • ein verpflichtendes, alle Tierarten umfassendes und dauerhaftes Tierhaltungsverbot, welches in eine bundesweite Datenbank eingetragen wird

Was sollte sonst noch passieren?

Wir fordern zudem einen verpflichtenden Hundeführerschein sowie einen Nachweis eines verpflichtenden Beratungsgespräches auch bei allen anderen Tierarten.

In Gedenken an Jette und all die anderen misshandelten Tiere, die uns endlich zum Handeln bringen müssen!

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126724/6285976