Assistenztiere, Therapiehunde, Pferde in der Hippotherapie, Tiere in Pflegeheimen – der Einsatz von Tieren im medizinischen und sozialen Bereich wächst stetig.
Sie können nachweislich Stress reduzieren, soziale Interaktion fördern und Menschen im Alltag unterstützen. Studien zur Mensch-Tier-Interaktion zeigen u. a., dass der Kontakt mit Tieren physiologische Stressreaktionen senken und das Wohlbefinden steigern kann.
Gleichzeitig bleibt eine Frage oft unterbelichtet: Wie sieht dieser „Einsatz“ aus Sicht der Tiere aus? Rückzugsmöglichkeiten sind nicht immer selbstverständlich, Belastung im Einsatzalltag wird selten systematisch erfasst und die Bedürfnisse der Tiere geraten im Vergleich zum menschlichen Nutzen oft in den Hintergrund.
Assistenztiere sind keine Maschinen. Sie sind fühlende Lebewesen – und genau deshalb braucht ihr Einsatz klare ethische und tierschutzbasierte Grenzen.







