Kerstin Weiß

Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 auf Listenplatz 10 des LV Ba-Wü

Wo komme ich her?

Ich wurde 1964 in Karlsruhe geboren, lebte dann in Melbourne, Graben-Neudorf, Stuten­see und Rhodos, jeweils mit mehr oder weniger langen Zwischenstopps in Karlsruhe, wo ich jetzt letztlich auch wieder gelandet bin.

Ein Großteil meiner Kindheit habe ich in Australien verbracht, ein Land, in dem Menschen aller Nationen neben- und miteinander lebten. Alle Kinder gingen in dieselbe Schule, und es war für mich nie eine Frage, woher ein Kind kommt, welche Sprache es zuhause spricht oder wie es aussieht. Rassenvorurteile und Diskriminierung sind mir ein großes Rätsel, hier fehlt mir einfach von jeher die Fähigkeit, Rassen-, Klassen- oder sonstige Unterschiede zu sehen.

Bereits als kleines Mädchen war ich in der Natur und der Nachbarschaft unterwegs und habe sämtliche Hunde, Katzen, Vögel, Frösche, Mäuse, Raupen, Regenwürmer, Ameisen, Bäume, Büsche, Blumen usw. in mein Herz geschlossen und mich – soweit möglich – um sie gekümmert und mich für ihr Wohlergehen engagiert. Dies hat sich ebenfalls bis heute nicht geändert, und in meinem Haus finden sich schon immer über den Tierschutz aufgenommene alte, behinderte oder chronisch kranke Tiere, die wir alle voller Hingabe pflegen und lieben.

Nach meiner Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten habe ich einige Jahre als Direktions- und Chefsekretärin gearbeitet, bis dann das Hausfrau-/Mutterdasein meine ganze Zeit beanspruchte. In dieser Zeit gründete ich zusammen mit anderen Andersdenkenden die Freie Aktive Schule Karlsruhe und arbeitete nach einer entsprechenden Ausbildung ehrenamtlich am Kinder- und Jugendtelefon beim Deutschen Kinderschutzbund. Von 2004 bis 2014 war ich selbständig als Lebensberaterin tätig, und 2014 nahm ich eine Halbtagsanstellung im Studiensekretariat der Kunstakademie in Karlsruhe auf, die ich sehr liebe.

Ich bin in einer „Fleischfresser“-Familie aufgewachsen und wurde schon früh zum Fleischessen gezwungen. Ich habe mir immer meine Gedanken hierüber gemacht, jedoch erst, als ich selbst Kinder bekam, verstanden, dass ich diese schreckliche Form von Gewalt nicht an die nächsten Generationen weitergeben und auch selbst davon verschont werden möchte. Meine beiden Kinder, die ich größtenteils alleine bis zum Erwachsensein begleitet habe, ernähren sich ebenfalls fleischlos, und haben sich – dem Himmel sei Dank! – ihre mitfühlenden Herzen und eigenen Denk- und Sichtweisen erhalten können. Ich werde sie mit großer Neugier und Freude auf ihren zukünftigen Lebenswegen beobachten und – wo erwünscht – begleiten.

Wo gehe ich hin?

Seit meiner Jugend habe ich mich mit dem Beobachten der Welt um mich herum sowie Physiologie, Psychologie, vielen politischen, religiösen und esoterischen Richtungen, Meistern, Gurus mit ihren mehr oder weniger gewalttätigen Systemen und Gedankenkonstrukten auseinandergesetzt, um das Leben so gut wie möglich zu verstehen. Jetzt möchte ich, wo ich meine „Mutterpflichten“ weitestgehend erfüllt habe und richtig erwachsen bin, zusammen mit den mir sehr lieben und wichtigen Menschen der Partei Mensch-Umwelt-Tierschutz losziehen und auch auf politischer Ebene versuchen, die Herzen und das Denken der Menschen zu erreichen und für all unsere Themen zu sensibilisieren – damit alle Wesen auf dieser Erde ein lebenswertes und erfülltes Dasein genießen können – mit MUT zur Liebe!