+++ PRESSEMITTEILUNG +++
KIT-Studie: Tierschutzpartei vertritt Bevölkerung am besten – wird aber vom Bundestag ausgeschlossen
Berlin, 09. August 2025 –
Eine aktuelle Untersuchung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bestätigt, was viele Wählerinnen und Wähler längst spüren: Das deutsche Wahlsystem benachteiligt kleine Parteien massiv und verzerrt den Volkswillen. Der vom KIT entwickelte Repräsentativitätsindex zeigt: Die Tierschutzpartei stimmt mit den Positionen der Bevölkerung zu 66 Prozent überein – Platz 1 aller Parteien. Dennoch ist sie nicht im Bundestag vertreten.
„Das ist der beste Beweis dafür, dass unser Wahlsystem nicht fair funktioniert“, erklärt Dennis Landgraf (24), Bundesvorsitzender und Pressesprecher der Tierschutzpartei. „Die Partei, die die Bevölkerung am besten repräsentiert, wird von den politischen Entscheidungen ausgeschlossen – während Parteien mit deutlich weniger Übereinstimmung über das Land regieren. Das ist demokratisch nicht vermittelbar.“
Die Studie des KIT, geleitet von Professor Andranik Tangian, kritisiert insbesondere:
- Benachteiligung kleiner Parteien durch die Wahlrechtsreform von 2023/24
- Ungerechte Sitzverteilung durch das Sainte-Laguë-Verfahren
- Eine Repräsentationslücke: Die aktuelle Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD erreicht zusammen nur 51,5 % Übereinstimmung mit der öffentlichen Meinung
- Strukturelle Faktoren wie Direktmandate und Wahlkreiszuschnitte verhindern, dass bürgernahe Parteien in den Bundestag einziehen
Tangian schlägt Reformen vor – von einer differenzierten Gewichtung der Stimmen bis hin zu einer „dritten Stimme“ für konkrete Sachfragen, um die tatsächlichen Meinungen der Bevölkerung besser abzubilden.
„Wir fordern, dass diese Erkenntnisse nicht in einer Schublade verschwinden“, so Landgraf weiter. „Deutschland braucht ein Wahlrecht, das jede Stimme gleich wert macht – unabhängig davon, ob man in einem CDU-Stammland lebt oder eine kleine, aber bürgernahe Partei wählt. Alles andere ist eine Verzerrung der Demokratie.“
Die Tierschutzpartei ruft Bundestag und Bundesrat dazu auf, noch in dieser Legislaturperiode eine umfassende Wahlrechtsreform auf den Weg zu bringen, die fair, repräsentativ und zukunftsfähig ist.
Kontakt:
Dennis Landgraf
presse@tierschutzpartei.de
www.tierschutzpartei.de