Lachs-Qualzucht sofort stoppen!

Der meiste Lachs, der verzehrt wird, kommt überwiegend aus norwegischen Qualzuchten.

Bei solchen problematischen Unterwasserfarmen werden tausende Lachse auf engstem Raum – in Netzkäfigen oder Rundbecken – zusammengepfercht, wodurch sie kaum schwimmen können. Sie sind gestresst, werden aggressiv und greifen sich gegenseitig an.

Aufgrund der Massentierhaltung vermehren sich Parasiten explosionsartig. Wegen der Lachsläuse, die sich vom Blut und der Haut der Lachse ernähren, bekommen die Fische große Wunden, die immer großflächiger werden und bis auf das Skelett gehen. Die Lachse werden lebendig von den Parasiten gefressen! Die Lachse leiden (still) und werden auch durch Infektionen und Folgekrankheiten immer schwächer.

Oft sterben sie elendig, bevor sie überhaupt für die Schlachtung gefangen werden. Rund 100 Millionen Zuchtlachse sterben im Jahr durch die skandalösen Umstände. Es wurden Fälle bekannt, bei denen kranke und tote Fische weiterverarbeitet wurden – trotz des ASC-Siegels. Guten Appetit!

Doch diese Aquakultur, die wegen Überfischung entstand, steigt permanent und ist auch ökologisch bedenklich. Sie verursacht große Umweltschäden, da unter anderem Chemikalien und Antiobiotika aus den offenen Netzkäfigen in das Meer und in die Flüsse gelangen. NGOs wie foodwatch haben bereits vor Jahren einen Verkaufsstopp von Lachsen aus diesen Qualzuchten gefordert.