Unsere seit Jahren als Jagdgegnerin bekannte 2. Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Barbara Schwarz, war aus der Pfalz angereist, als am Samstag, dem 28.02.2026, die schon vierte Mahnwache stattfand in Hundseck im nördlichen Schwarzwald, in jenem Nationalpark, der diese Bezeichnung nun, da Tiere darin aus politischen Gründen durch von Steuergeldern bezahlte Jäger ermordet werden sollen, unserer Meinung nach nicht mehr verdient hat.
Es war bewegend, die vielen Menschen aller Altersstufen zu treffen, die zu einer erneuten Mahnwache im Nationalpark zusammengekommen waren. Zahlreiche darunter haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre tagtägliche Anwesenheit in seinem Lebensraum das Leben ihres Wolfes GW2672m, Grindi getauft, zu retten.
Die Reden, die Musik, die Plakate und Banner der nicht nur aus dem Schwarzwald stammenden zahlreichen Demonstrierenden machten zutiefst betroffen. Allen unerträglich ist der Gedanke, dass ein Mitgeschöpf, wie dieser einsame Wolf, mit seinem Leben dafür bezahlen soll, dass er sich gelegentlich von menschlichen Besuchern des Nationalparks beobachten ließ. Welch Perversion völlig der Natur entfremdeter Stadtbewohner, von solchen Sichtungen eine Gefahr abzuleiten, vor der ein übergriffiger Staat seine Bürger schützen zu wollen vorgibt. Gegen den Willen dieser!
Sollte die gegen Grindis Recht auf Leben erlassene Lizenz zum Töten nicht unverzüglich und bevor dieses Tier ihr zum Opfer fällt, widerrufen werden, habe der scheidende baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann seinen politischen Nachlass auf nicht mehr gutzumachende Weise beschmutzt und sein eigenes Ansehen zerstört, als er seiner Umweltministerin (mit dem ausdrücklichen Segen seines Wunsch-Nachfolgers Özdemir) mit ihrem Ansinnen, diesen Wolf umbringen zu lassen, freie Hand ließ. Die Geschehnisse in Baden-Württemberg um den Hornisgrinde-Wolf sind verbrecherisch und mit keinem Tierschutzgesetz zu vereinbaren, noch weniger mit Anstand, Ethik und Empathie, beanstandet unsere Vorsitzende und Tierrechts-Aktivistin.
In ihren Augen würden die Anzeichen, dass Deutschland wohl längst wieder zu den Unrechtsregimen dieser Welt gehört, unübersehbar …
Die Forderung der Tierschutzpartei zusammen mit allen Demonstrierenden für das Lebensrecht von Grindi lautet:
– Sofortige Aufhebung des Todesurteiles gegen Wolf GW2672m.
– Strikte Einhaltung des Verbotes jeder Jagd im Nationalpark Schwarzwald.
Selbstredend verurteilen wir ausserdem jede Hobbyjagd und protestieren nach wie vor gegen das tierschutz-widrige rheinland-pfälzische Jagdgesetz und die Aufnahme der hochgradig vor menschlicher Willkür und Bosheit zu schützenden Tierart Wolf in das Jagdrecht.
Kann etwas anderes als das Bild vom Hintergrund des Veranstaltungsortes Hundseck besser den aktuellen Zustand des Tierschutzes in Deutschland verbildlichen?





