Levent Omar Badamov

Kontakt: levent-omar-badamov@tierschutzpartei.de

Ein Kosmos. Ein Schicksal. Eine Schicksalsgemeinschaft.
Diese Worte bringen meine gesamte Weltanschauung auf den Punkt.
Ganz gleich, wo auch immer wir leben – egal auf welchem Kontinent oder Planeten, egal in welcher Galaxie oder in welchem Universum – letztlich beleben wir einen Kosmos.
Ganz gleich, in welcher Form und in welche Umstände wir geboren sind – wie sehr sie sich auch unterscheiden mögen – letztlich teilen wir alle ein Schicksal: das Los des Daseins, der Existenz, des Lebens; dieses schönste aller Geschenke mit seinen himmelherrlichen Höhen; diese schwerste aller Bürden mit ihren Gebrechen, Leiden und Abgründen; diesen Rausch voller Verwundbarkeiten, die auf unserem Planeten so viele so unerträglich stark zu spüren bekommen.
Ganz gleich, welchen Gruppen wir uns zugehörig fühlen, welche Identitäten uns ausmachen und bis wohin unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme reichen; letztlich verbindet uns dieses gemeinsame Schicksal zu einer einzigen, allumfassenden Großen Schicksalsgemeinschaft.
All unsere Freunde und Verbündeten, all unsere Widersacher und Kontrahenten, sogar jene, die in dunklen Momenten wir unsere Feinde nennen und tausendfach verfluchen wollen, alle sind wir durch dieses unauflösliche Band in einer einzigen letzten Identität, einer kosmischen, aufgehoben.

Wir sind Existenzgenossen! Wir sind Schicksalsgenossen! Die Frage ist nur, ob wir uns auch als solche erkennen (wollen).

Ich glaube fest daran und will mit all meinen Kräften dazu beitragen, dass wir die Große Schicksalsgemeinschaft in diesem Jahrhundert erkennen und unsere Welt in eine immer wünschenswertere Wohnstätte verwandeln für alles, was lebt und atmet und fühlet und stirbt.

Digital handgemalt; ohne generative KI

Das beinhaltet mitunter zwei Herzensanliegen:

Zum einen sehne ich mich nach der höchstmöglichen Akzeptanz aller unserer Mitmenschen.
Immer bedaure ich es, wenn wir einander ausgrenzen und ächten, geringschätzen und verstoßen, ob aufgrund unserer körperlichen oder charakterlichen Merkmale, ob aufgrund unserer Herkunft oder Lebensweise, ob aufgrund unseres Glaubens oder unserer Überzeugungen.
Vielleicht können wir sogar in unseren Grundwerten völlig verschieden sein, für unsere eigenen und damit gegen diejenigen unseres Nächsten kämpfen – und zugleich anerkennen, dass da ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte und Erfahrungswelt vor uns steht, die ihn zu ebender Perspektive gebracht haben, welche uns so befremdlich wie verwerflich erscheinen mag.
Vielleicht können wir jeden unserer Erfolge feiern, die seine Niederlagen sind, und zugleich mitfühlsam bedauern, dass er diese Niederlagen erfährt.
Wenn ein unerschütterliches Wohlwollen sogar in fundamentaler Feindschaft bestünde, wenn der Feindbegriff selbst dem des Kontrahenten wiche, würde mir das viel bedeuten.
Ein solches Miteinander mag unrealistisch, widersprüchlich, vielleicht unmöglich scheinen.
Und doch entspräche es dem Miteinander, das zumindest ich selbst herbeisehne und so gut wie möglich schon zu leben versuche.
Warum also sollten nicht auch andere Menschen so empfinden können? Und wenn sie es täten – was stünde einem solchen Miteinander noch im Wege?

Zum anderen strebe ich nach der Befreiung und Berechtigung unserer nichtmenschlichen Existenzgenossen, der anderen Tiere, mit denen wir auf diese Erde geboren sind.
Ihre Befreiung aus der weltlichen Hölle, in die wir sie geworfen haben, wo nur Stress, Schmerz und Verzweiflung sie erfahren.
Ihre Befreiung von den unversprachbaren Schrecklichkeiten, mit denen wir uns jeden Tag überall an ihnen vergehen.
Ihre Befreiung aus der grausamsten und gewaltigsten Tyrannei, die je auf dieser Welt sich formiert hat.
Ihre Berechtigung zu einem Leben in Würde, Freiheit und Unversehrtheit.
Mit ungefähr 15 Jahren wurde ich ethisch motivierter Vegetarier. Ein wachsendes Bewusstsein für die moralische Unhaltbarkeit unseres gesamten Verhältnisses zu anderen empfindsamen Spezies ließ mich später begreifen, dass ich langfristig wohl völlig vegan leben würde. Als ich dann am 23.01.2023 den Dokumentarfilm Dominion sah, hatte ich das Gefühl eines letzten Augenöffnens und wurde Veganer.
Ich versprach dem Kosmos und allen Entitäten, die es da geben mag, in diesem Leben auf irgendeine Weise an der Befreiung unserer nichtmenschlichen Existenzgenossen mitzuwirken.
Was genau das heißt bzw. wann ich mein Versprechen als erfüllt betrachten kann, wird mir vielleicht irgendwann klar werden. Vielleicht wird es mich aber auch als eine Art Lebensaufgabe bis ans Ende meiner Tage begleiten.

 

Ob ich persönlich in der Politik richtig aufgehoben bin, werde ich durch praktische Erfahrung herausfinden müssen. Also bin ich im November 2025 der Tierschutzpartei beigetreten, nachdem ich im Frühling 2024 bei einer ihrer kommunalen Fraktionen und ein Jahr später bei ihrer Delegation im EU-Parlament ein Praktikum von jeweils einem Monat absolvieren durfte und mich als Gast auf dem 50. Bundesparteitag in Leipzig geradezu verliebt hatte.
Hier, wo das Streben nach einer besseren Welt allem fühlenden Leben gilt, habe ich meine politische Heimat gefunden. Hier will ich es versuchen.

Geboren (2002) und aufgewachsen bin ich in Uelzen. Derzeit studiere ich Soziologie an der Universität Hamburg. Den Wunsch, an der Gestaltung unserer Welt mitzuwirken, hege ich spätestens seit dem Ende meiner Schulzeit (Abiturjahrgang 2021).

 

Kandidatur für den Stadtrat und den Kreistag in Uelzen zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen am 13. Sep. 2026

Mein gesamtes bisheriges Leben lang wohne ich schon hier und fühle mich unserer Stadt sehr verbunden.
Jeder Spaziergang bereitet mir wohlige Nostalgie.
Es dürfte keinen besseren Ort für meine ersten Schritte in der Politik geben.

Alle, deren Postleitzahl 29525 ist, können mich für den Kreistag wählen.
Alle, deren Postleitzahl 29525 ist und die im westlichen Teil von Uelzen wohnen (jenseits der Lüneburger und Veerßer Str., einschließlich Veerßen, Holdenstedt, Westerweyhe, Kirchweyhe, Hansen und Kl. Süstedt), können mich auch für den Stadtrat wählen.

Da ich das zum ersten Mal mache, werde ich noch ein Gefühl dafür entwickeln müssen, was sich auf Stadt- bzw. Kreisebene konkret umsetzen lässt. Sicherlich wird mein Schwerpunkt aber auf Umwelt-/Klima- und Tierschutz liegen.
Hier sind zumindest einige Themen und Ideen, die mir am Herzen liegen (die Liste wird womöglich noch aktualisiert):

  • Naturbanisierung:
    • Möglichst viel Neubegrünung an möglichst vielen Orten
      Zur Verbesserung des städtischen Klimas bei Hitze; für ein lebenswerteres Ambiente; für die Uelzener Kleinsten (vor allem Insekten).
    • Reduktion des Beschnitts öffentlicher Begrünungen auf ein nötiges Minimum
      Zur Förderung der Biodiversität; für ein gedeihenderes Ambiente.
    • Möglichst wenig Neuversiegelung von Flächen.
    • Wo möglich und sinnig, möglichst viel Entsiegelung von Flächen.
  • Größtmögliche Einschränkung von Rattengift und anderen qualvollen (Tötungs-)Maßnahmen gegen als „Schädlinge“ kategorisierte Tiere
    Weil kein Existenzgenosse solches Elend verdient. Statt wiederholter Grausamkeiten sollten wir dort, wo wir die Nachbarschaft anderer Tiere nicht akzeptieren können, die (häufig menschengemachten) Ursachen ihrer Ansiedelung (bspw. achtlos entsorgten Müll) beseitigen.
  • Größtmögliche Eindämmung der Jagd
    Weil wir keinen Existenzgenossen zum Vergnügen oder vermeintlichen Schutze der Umwelt töten sollten.
    Diese Welt ist für alle ihre Geschöpfe da. Und wie jedes einzelne Menschenleben zählt, so hat auch jeder einzelne Nichtmensch seinen Anspruch auf das Dasein.
    Wo die existenziellen Interessen nichtmenschlicher Tiere tatsächlich in unverkraftbarem Widerspruch zur Stabilität eines Ökosystems stehen, sollten wir die leid- und unrechtärmste Methode zur Aufhebung dieses Widerspruches wählen, im Zweifel aber immer zugunsten der Tiere entscheiden.
  • Herden- und Wolfsschutz
    Wie allen anderen Existenzgenossen stehen auch den Wölfen ihre Leben zu.
    In dieser menschengemachten Welt schulden wir ihnen unser Streben nach harmonischer Koexistenz und den domestizierten, von uns abhängigen Tieren jeden möglichen Schutz vor ihren Angriffen.
  • Nachtfahrverbot für Mähroboter
    Weil wir nicht aus überflüssiger Beqeumlichkeit die Verstümmelung oder Tötung nichtmenschlicher Existenzgenossen riskieren sollten.
    Mähroboter erkennen kleinere Tiere häufig nicht und können sie grausam verletzen oder gar töten. Durch ein Nachtfahrverbot wäre diese Gefahr zumindest für die aktivitätsreichste Zeit gebannt.
  • Maßnahmen gegen Vogelschlag
    Weil jedes Jahr allein in Deutschland schätzungsweise 100 Millionen Vögel durch Glasscheiben sterben.
  • Reduktion nächtlicher Lichtverschmutzung
    Für die Gesundheit menschlicher wie nichtmenschlicher Existenzgenossen und einen sternenreicheren Nachthimmel.
  • Städtische Sternenhimmelnächte
    Nächte, in denen die Stadt (oder besser noch: der Landkreis) möglichst viele Beleuchtungen zumindest für einen gewissen Zeitraum ausschaltet, um die Sterne hervortreten zu lassen, und – bspw. auf dem Herzogenplatz – eine musikalisch untermalte gemeinsame Sternenschau organisiert.
    Von solchen Veranstaltungen träume ich schon seit Jahren. Idealerweise könnten sie die Welt wieder ein wenig verzaubern, ein Gefühl von Verbundenheit unter den Versammelten stärken und – unter dem Eindruck der funkelnden Unendlichkeit – die Herausbildung einer kosmischen Identität fördern.
  • Förderung ökologischer Landwirtschaft
  • Förderung der Energiewende
    Auch wenn Vögel und Fledermäuse an Windrädern verunfallen – was mich sehr bestürzt – scheint mir der Wandel hin zu erneuerbaren Energien doch das kleinstmögliche Übel zu sein. Mir ist es aber sehr wichtig, dass beim Bau neuer Windräder möglichst viel Rücksicht auf nichtmenschliche Tiere genommen wird, etwa hinsichtlich der Standortwahl, um Unfallrisiken zu minimieren.
  • Förderung des Fahrradverkehrs
    Für weniger Lärm-, Abgas- und Feinstaubbelastung und mehr Platz in der Stadt
  • Förderung des ÖPNV
    Zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs aus o. g. Gründen.
  • Barrierearmut
    Insbesondere bei neuen oder erneuerungsbedürftigen Wegen und Gebäuden.
  • Verringerung von Leerstand & Förderung bezahlbaren Wohnraums
  • Eindämmung der Böllerei zum Jahresübergang
    Zur Schonung der Umwelt und aller Tiere.
  • Angebot gesunder veganer Mahlzeiten in öffentlichen Einrichtungen
    Zur Förderung der ethisch wie ökologisch gebotenen Ernährungswende.

Für alles, was lebt und atmet und fühlet und stirbt!