Michaela Rutte
Zu mir:
Geb. 1959 in einem kleinen Dorf im Westerwald, Rheinland-Pfalz, als zweites und letztes Kind der Familie. Mein Bruder ist 9 Jahre älter als ich, so dass ich „die Kleine“ war.
Dennoch hatte ich es als Mädchen aber nicht leichter, sondern eher schwerer.
Zunächst besuchte ich die Grundschule bei uns im Dorf, später dann in die Hauptschule der Nachbarstadt. Mit 15 Jahren begann ich eine Lehre zur Notargehilfin und arbeitete nach Abschluss dieser Ausbildung als Verwaltungsangestellte beim Amtsgericht und beim Arbeitsamt. Dann ergatterte ich endlich, endlich eine Dauerstelle, nämlich bei der Handwerkskammer Koblenz.
Meine Kinder kamen 1985 und 1986 zur Welt. Für sie habe ich meine Arbeitsstelle gekündigt, die ich eigentlich liebte – die Kinder natürlich mehr, so dass ich 19 Jahre lang nur für sie da war.
Nach diesen 19 Jahren absolvierte ich für den Wiedereinstieg ins Berufsleben erstmal eine EDV-Weiterbildung in einer Fachschule und dann gleich nochmal eine Weiterbildung, diesmal kaufmännisch. Beides hat sich gelohnt, denn so fand ich Arbeit als Verwaltungsangestellte im Gesundheitsamt (Kreisverwaltung). Hier war ich im Bereich der Einstellungsuntersuchungen eingesetzt und später dann mit der Corona-Pandemie befasst.
Jetzt bin ich in Rente und habe wieder Zeit für mein größtes Anliegen, den Tierschutz, zumal dieser untrennbar auch Menschen- und Umweltschutz ist. Keines dieser 3 Gebiete ergibt ohne die anderen beiden Sinn, denn sie sind untrennbar.
Aktiv u.a. bei openPetition.de und abgeordnetenwatch.de.
Kindheit:
In unserem kleinen Dorf gab es viel zu entdecken auf Wiesen, im Feld, auf den Äckern, Hauptsache draußen, wo es Tiere gab. Schon damals zogen mich alle Tiere magisch an, von der Ameise bis zur Kuh, aber nicht, um mit ihnen zu spielen, sondern um Verantwortung zu übernehmen und ihnen zu helfen (auch, wenn vielleicht gar keine Hilfe nötig war, grins). Ob ich ich als Kind im Vorschul- und Schulalter überhaupt dazu in der Lage war, möchte ich hier lieber nicht näher beleuchten.
Jugend:
Mit den Jahren wuchs in mir immer klarer die Erkenntnis, dass ich mich noch für vieles andere einsetzen wollte. Mich störte z. B. die soziale Ungerechtigkeit, auf die ich überall stieß und die in meinen Augen nicht zu rechtfertigen war. Es waren nicht nur die Tiere: auch Menschen konnte es sehr schlecht gehen. Es waren immer dieselben Kinder, die gemobbt wurden, obwohl es diesen Begriff bei uns noch gar nicht gab; es war halt gemein. Bewusst habe ich vorzugsweise mit diesen Kindern gespielt, niemals zu den Anführern Kontakt gesucht, denn das konnte einfach nicht. Natürlich bin ich nicht der Engel, als der ich mich hier beschreibe, nein, ich habe auch schon genug Mist gebaut – fragen Sie nur mal meinen Mann und die beiden Kinder.
Als Erwachsene bis heute:
Je älter ich wurde, desto mehr Möglichkeiten eröffneten sich für den Umgang mit Tieren. Da ich bewusst darauf achtete, fand ich oft verletzte Tiere wie Vögel, Kröten, Frösche, Mäuse, die ich zum Tierarzt brachte. Dort war ich bald bekannt wie ein bunter Hund und wurde immer schon empfangen mit „der heilige Franziskus hat mal wieder etwas gefunden“. Aber der Tierarzt sah mich mit wachsender Hochachtung.
Unser Haus wurde allmählich zum Mini-Zoo, weil wir immer, wenn egal wer in der Umgebung ein Tier gefunden hatte oder nicht mehr brauchen konnte (!), gerne diesem Wesen ein Zuhause bei uns gegeben haben. So hatten wir im Laufe der Zeit 4 Hunde, 6 Goldfische, 1 Kater, 1 Katze, 2 Kaninchen, 3 Meerschweinchen, 7 Goldhamster, 5 Roborowski-Hamster, 2 Farbratten und 2 Wellensittiche – alle als Notfälle von privat oder Tierheimen übernommen und dann unter Wohlfühl-Haltungsbedingungen als Familienmitglieder behalten.
Dazu kommen noch zahllose Wildtiere, denn es gibt immer wieder welche, die wir hilflos oder verletzt finden … z. B. Kröten, Tauben, Spatz, Specht, Dachs, Igel … zum Tierarzt bringen, solange wie nötig pflegen und dann wieder frei lassen. Wir retten jede Kröte, jede Schnecke, jeden Wurm, die wir auf der Straße finden, und jede Fliege, die sich ins Haus verirrt. Mein Mann ist genauso tierlieb und trägt alle Rettungsaktionen voll mit oder leiert sie sogar selbst an.
So kam es, wie es kommen musste: wir landeten beide in der MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – TIERSCHUTZPARTEI.
Die 1997 unnötig abgeschaffte Reichensteuer ist nur eines meiner besonderen Lieblingsthemen. Hier könnte die Gerechtigkeit schon mal anfangen, was nicht der Fall ist, weil die große Politik es absichtlich verhindert – um ausgerechnet diejenigen zu schonen, die es überhaupt nicht nötig haben, und statt dessen die Finanzierung dieser Riesengeschenke einfach dem Rest überlässt, der von Jahr zu Jahr schlechter wegkommt. Es ist Umverteilung von unten nach oben im ganz großen Stil.
Mit schweren Folgen, die dann Unschuldige ausbaden müssen. Statt in schlauer Salami-Taktik z.B. ein Krankenhaus nach dem anderen zu schließen, könnten bei Wiedereinführung der Reichensteuer sämtliche Krankenhäuser in Deutschland erhalten bleiben … und noch viel mehr. Über SOLCHE Zusammenhänge redet die große Politik bloß nicht gern, sondern verarscht uns Normalbürger sogar mehr noch als die Werbung, und das will was heißen!
Kein Wunder, dass es immer mehr Protestwähler gibt, oder? Die aber leider immer mehr rechts wählen und sich damit ins eigene Fleisch schneiden – was sie erst merken werden, wenn es zu spät ist.
Unter der großen Politik leiden neben den meisten MENSCHEN (selbst die größten Egoisten) auch die UMWELT (von der wir alle abhängen, was viele aber ebenfalls erst merken werden, wenn es zu spät ist). Und ganz furchtbar auch millionenfach TIERE, etwa weil die große Politik es zulässt, dass an qualvoller Massentierhaltung mehr verdient wird als an tierfreundlicher Haltung – und uns das tatsächlich auch noch als unvermeidlich verkauft, was gelogen ist. Der neue Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will neue Tierschutz-Vorschriften verhindern und sogar bestehende wieder aufheben – Rückschritt statt Fortschritt.
Ein ehemaliger Landwirt hat mir unter Tränen berichtet, dass Kühe, die beim tagelangen Transport vor Hunger und Durst umgefallen sind und in der dunklen Enge des Laderaums halb totgetrampelt wurden, beim Entladen zappelnd und schreiend mit Baggern aus mehreren Metern Höhe auf Häufen geworfen werden, wo man sie dann langsam verrecken lässt, ist nämlich billiger als sie wenigstens noch zu erlösen … kein Einzelfall, es geschieht jeden Tag, wussten Sie das? Wahrscheinlich nicht, die große Politik spricht ja wieder mal nicht gern darüber … was der Wähler nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Das ist nur eines von unzähligen Bespielen, ein Tropfen auf den heißen Stein des systematischen Totschweigens durch die große Politik … besuchen Sie mal unsere Internet-Seiten (https://www.Tierschutzpartei.de), Sie werden aus allen Wolken fallen.
MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – TIERSCHUTZPARTEI:
Wir sind ein ehrlicher, harmonischer Haufen aus empathischen Menschen jeden Alters und aller Berufe, arbeiten sehr konstruktiv zusammen, tauschen uns aus, lernen voneinander, geben unsere Erfahrungen gegenseitig weiter und freuen uns jederzeit über jedes Interesse, Unterstützung aller Art und neue aktive oder passive Mitglieder.
Ich kann Ihnen versprechen: wir kämpfen entgegen der landläufigen Meinung keineswegs nur für Tierschutz! Sondern u.v.a. auch für gerechtere Wohlstands-Verteilung, gegen Altersarmut, für die Bezahlbarkeit von Seniorenheimplätzen, gegen das Unterlaufen des Mindestlohns, gegen die Wohnungsnot, für den Erhalt der Krankenhäuser, für kleinere Schulklassen in akzeptablen Gebäuden, für billigeren ÖPNV, gegen die in vollem Gang befindliche Zerstörung des Klimasystems der Erde (die natürlich auch für unsere Lebensmittelversorgung in Deutschland gefährlich wird) und für Volksentscheide – die in jeder Demokratie selbstverständlich sein müssten, aber in Deutschland von der großen Politik verweigert werden (auch darüber redet sie wieder nicht gerne … tja, warum wohl nicht).
Ein wenig konnten wir als kleine Partei in der großen Politik auch schon zum Positiven bewegen. Jede Wählerstimme erhöht unseren Einfluss und macht es den Verantwortlichen schwerer, geflissentlich wegzuschauen. Die Ziele der Partei MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – TIERSCHUTZPARTEI sind mit denen der meisten Normalbürger identisch.
