Neuer Jagdschein-Rekord in NRW!

In Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen mehr als 100.000 Jägerinnen und Jäger – so viele wie nie zuvor.

Eine vergleichsweise kleine Gruppe nimmt sich damit das Recht, Wildtiere zu verfolgen, zu verletzen und zu töten.

Für uns als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZPARTEI – Tierschutzpartei – ist klar: Freizeitjagd ist kein Naturschutz. Sie verursacht Leid, Stress und Tod.

Wildtiere sind fühlende Lebewesen. Sie haben ein eigenes Recht auf Leben. Trotzdem werden jedes Jahr unzählige Rehe, Wildschweine, Füchse, Hasen und viele andere Tiere erschossen – häufig aus Gründen, die wissenschaftlich hoch umstritten sind.

Studien zeigen, dass Jagd:

  • massiven Stress bei Wildtieren auslöst,
  • Familien- und Sozialstrukturen zerstört,
  • Jungtiere zu Waisen macht,
  • natürliche Prozesse stört,
  • und verletzte Tiere oft qualvoll verenden lässt.

Eine viel beachtete Studie von Darimont et al. in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) belegt, dass menschliche Jagd stärkere evolutionäre Veränderungen verursachen kann als viele natürliche Selektionsprozesse. Die eigentlichen Ursachen vieler Konflikte liegen nicht bei den Wildtieren, sondern beim Menschen: Lebensraumzerstörung, intensive Landwirtschaft und Monokulturen.

Unsere Forderungen sind eindeutig:

  • Verbot der Hobbyjagd in Deutschland
  • Wildtiermanagement nur in wissenschaftlich begründeten Ausnahmefällen
  • Schutz und Wiederherstellung natürlicher Lebensräume
  • Politik unabhängig von der Jagdlobby
  • konsequente Ausrichtung an Tier- und Artenschutz

Wildtiere gehören nicht ins Fadenkreuz!

Sie sind keine Zielscheiben für ein blutiges Freizeitvergnügen! Hobbyjagd abschaffen. Wildtiere schützen.

Quellen: Landesjagdverband NRW: Zahlen und Fakten, dpa/ZEIT, Darimont et al., PNAS: Human predators outpace other agents of trait change in the wild (2009)