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Buchvorstellung

Jutta Ziegler
Hunde würden länger leben, wenn …
Schwarzbuch Tierarzt
Totgeimpft – Fehlernährt – Medikamentenvergiftet
Eine Insiderin packt aus
NARAYANA – Verlag
2. Aufl. 2011

Das neue Buch der Salzburger Tierärztin Dr. med. vet. Jutta Ziegler beschreibt, wie es hinter den Kulissen der Veterinärmedizin wirklich aussieht.

In bundesdeutschen Haushalten leben derzeit ca. 5,4 Millionen Hunde und 8,2 Millionen Katzen sowie in Österreich ungefähr 500.000 Hunde und 1,5 Millionen Katzen. Auch wenn diese beiden Länder statistisch mit 13% bzw. 15% tierhaltenden Haushalten (Spitzenreiter in Europa ist übrigens Frankreich mit 38%) nur auf den hinteren Rängen vertreten sind, so ist das gemeinsame Leben mit Hunden und Katzen bei uns doch weit verbreitet. Aber neben all dem Glück und der Bereicherung, die unsere Tiere uns und wir auch unseren vierbeinigen Lieblingen Gott sei Dank schenken können, darf nicht vergessen werden, dass dieses Glück auch Geld kostet bzw. dass mit unseren Haustieren von verschiedenen Industrien auch eine Menge Geld verdient wird – und dies oft mit Mitteln, Produkten und Reglements, die der Gesundheit unserer Tiere wahrlich nicht förderlich sind. Ungefähr 22.500 Tierärzte kümmern sich in Deutschland um das vermeintliche Wohl unserer Vierbeiner und setzen dabei z. B. nur an Hundearzneimitteln ca. 150 Millionen Euro jährlich um. Weit größere Umsätze kann die Futtermittelindustrie mit ca. 5,6 Milliarden Euro z. B. im Jahre 2009 aufweisen. Und ähnlich wie in der Humanmedizin und in der Lebensmittelindustrie für den Menschen, „schlucken“ wir und damit unsere Hunde und Katzen alles herunter, was man uns vorsetzt und was man uns anhand „Expertenwissens“ als gut für uns weismacht.

Totgeimpft, fehlernährt, medikamentenvergiftet – die Wahrheit hinter der offiziellen Fürsorge ist oft schockierend.

Dass mit multiplen, angeblich jährlich sklavisch zu wiederholenden Impfungen gegen alle Arten von Krankheiten vom Welpenalter an und mit lebenslanger Fütterung industriell hergestellten Tierfutters für jeden „individuellen Bedarf“ die Lebensqualität und -dauer unserer Hunde und Katzen zu steigern sei, ist das offizielle Credo der Tierfutter- und Arzneimittelindustrie und dementsprechend sogar das der meisten Tierärzte, die zumindest nach außen hin die Meinung der Konzerne vertreten. Auch die Veterinärmedizinerin Dr. med. vet. Jutta Ziegler, die seit mittlerweile über 30 Jahren als Tierärztin tätig ist, glaubte in den ersten Jahren nach ihrem Studium zunächst an die Segnungen der seit den 1970er immer zahlreicher werdenden Medikamente, Fertig- und Diätfuttermittel. Doch vor ca. 15 Jahren kamen Zweifel auf, die sich von Jahr zu Jahr steigerten.

„Ich fragte mich, weshalb im Laufe der Jahre immer mehr Katzen und Hunde immer früher und immer vielfältiger erkrankten, obwohl doch immer neue und bessere Impfstoffe, Medikamente und angeblich immer maßgeschneidertere Futtermittel auf den Markt kamen,“ so Dr. Ziegler bei der Buchpräsentation von „Hunde würden länger leben, wenn… Schwarzbuch Tierarzt“ in Hallein bei Salzburg am Samstag, den 29.01.2011. „Ich begann zu recherchieren und zu forschen und irgendwann lies ich mein universitär eingebläutes Wissen endlich außer acht und setzte meinen gesunden Menschenverstand ein.“ Die Resultate ihrer Recherchen waren zwingend ebenso einfach wie schockierend: „Lassen Sie denn Ihr Kind oder sich selbst jedes Jahr aufs Neue impfen? Essen Sie selbst Ihr Leben lang tagein, tagaus Tiefkühlpizza, Hamburger und denaturierte Dosengerichte? Lassen Sie sich bei jedem kleinen Schnupfen von Ihrem Arzt Antibiotika verschreiben? Ihre Antwort wird sein: Nein, natürlich nicht, wo kämen wir denn dahin? Das sind einfache Fragen, auf die es einfache und klare Antworten gibt. Wir aber quälen unsere Tiere so förmlich in Krankheiten hinein und glauben dabei auch noch, unseren Vierbeinern etwas Gutes zu tun! Doch Hunde und Katzen sind zunächst einmal Fleischfresser, deren Verdauungsorgane nicht dazu gemacht sind, Getreide und industriell gepanschte Abfälle zu verwerten. Mit künstlichen Vitaminen und Zusatzstoffen können die Organismen der Tiere nichts anfangen und durch überflüssige, geballte Impfladungen und chemische Medikamentenkeulen helfen wir Tierärzte meist nicht, sondern zerstören letztlich nur das Immunsystem und damit die Selbstheilungskräfte der Tiere. Das schlimmste daran aber ist: Wir Tierärzte wissen das bzw. sollten es wissen!“

Welch weitreichende und fatale Konsequenzen die falsche Ernährung und der Medikamentenmissbrauch in den Tierarztpraxen für die Tiere und deren Besitzer haben können, erklärt Dr. med. vet. Jutta Ziegler nun in ihrem neuen Buch. Das „Schwarzbuch Tierarzt“ berichtet anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis Dr. Ziegler’s von den dramatischen Folgen der Ernährung mit industriellem Fertigfutter, dem Etikettenschwindel mit sog. Diätfuttermitteln, über den Sinn und Unsinn jährlicher Impfungen, den Missbrauch von Psychopharmaka für Hunde und Katzen, den unkontrollierten Einsatz von Antibiotika, Entwurmungsmitteln und Kortison, die Fragwürdigkeit von Reduktionsdiäten, die Folgen falsch angewandter Gerätemedizin und die wissentliche Komplizenschaft zahlreicher Tierärzte mit der Futter- und Arzneimittelindustrie, denen das Wohl des eigenen Portemonnaies ungleich wichtiger ist als die Gesundheit der ihnen anvertrauten Patienten.

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ ist ein für die meisten Tierhalter sicherlich teils schockierendes und verstörendes Buch, das man mit einem lachenden und einem weinenden Auge liest. Denn bei aller Dramatik der erörterten Themen berichten auch Tierbesitzer im Buch selbst von ihren Erlebnissen in anderen Tierarztpraxen und diese sind mitunter an Absurdität kaum zu überbieten. Auch der Dr. Ziegler zu eigene witzige, manchmal lakonische und dann wiederum aufrüttelnde Schreibstil macht das Buch so lebendig und lesenswert wie einen Roman. Zudem hält sich Dr. Ziegler nicht damit auf, ihre Kolleginnen und Kollegen mit meist sanften, mitunter natürlich auch drastischen Worten an das Offensichtliche und Sinnvolle in Ernährung, Therapie und Medikation zu erinnern: Sie belegt ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch mit wissenschaftlichen Fakten, räumt mit der Glaubhaftigkeit industriell gesponserter Studien auf und gibt den Tierhaltern zahlreiche, einfach anzuwendende Möglichkeiten und Tipps an die Hand, wie sie einen guten Tierarzt finden und ihre Tiere artgerecht ernähren können. Mit ihrer weitreichenden Erfahrung und Kenntnis nimmt die Autorin den Leser an die Hand und löst seine Ängste bzgl. der angeblichen „Kompliziertheit und Einseitigkeit“ des sog. BARFens (biologisch artgerechte Rohfütterung) auf – und dies ohne kataloggleiche Nährwerttabellen und Messbecher-Einheiten zu strapazieren.

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ ist keine Streitschrift, obwohl es, so ist sich Dr. Ziegler leider sicher, von einigen Vertretern ihrer Zunft so aufgenommen werden wird. Das Buch ist vielmehr ein Appell an die Kolleginnen und Kollegen aus dem veterinärmedizinischen Bereich, „Ethik statt Monetik“ walten zu lassen, sich auf die ärztliche Verantwortung zu besinnen und nicht mit der Unwissenheit der Tierbesitzer zu spielen. Auch richtet sich das Buch nicht gegen die Hersteller von Fertignahrung für Tiere per se, zumal es einige hervorragend agierende und produzierende Firmen gibt, deren kaltgepresste Produkte das „Barfen“ zwar nicht ganz, aber zumindest größtenteils ersetzen können. „Auch Tierärzte und Futtermittelhersteller müssen und dürfen Geld verdienen, denn natürlich muss auch unsere Arbeit bezahlt werden,“ so Dr. Ziegler, „ aber ich möchte abends nach getaner Praxisarbeit auch noch in Spiegel sehen können mit dem Wissen, dass ich das denkbar beste für meine Patienten und deren Besitzer getan habe.“

„Hunde würden länger leben, wenn…Schwarzbuch Tierarzt“ ist ein gelungenes, aufklärendes und informativ notwendiges Buch, das ab sofort direkt bei Dr. Ziegler in ihrem Online-Shop www.naturfutterlaedchen.at, www.natura-vet.de sowie überall im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 978-3-8423-2460-2 für € 17,80 erworben werden kann.

Das folgende ebenfalls mit freundlicher Genehmigung von www.nexus-agentur.com übernommen:

Seit mehreren Jahren hatte die Tierärztin Dr. med. vet. Jutta Ziegler aus Hallein bei Salzburg mit dem Gedanken gespielt, ihre breit gefächerten Kenntnisse und Erfahrungen aus der veterinärmedizinischen Praxis zu Papier zu bringen und einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Ende Januar 2011 hat Dr. Ziegler nun tatsächlich ihr Buch „Hunde würden länger leben, wenn…Schwarzbuch Tierarzt“ auf den Markt gebracht und damit augenscheinlich den Finger in eine offene Wunde gelegt. Seit dem Erscheinen befindet sich das „Schwarzbuch Tierarzt“ beim größten Internet-Händler für Bücher, Amazon, ununterbrochen unter den TOP 100 der Besteller, steht in der Rubrik „Haustiere“ auf Platz 1 und wird in Fach- und Publikumsforen heiß diskutiert.

Dass dieses notwendige Enthüllungsbuch über die Hintergründe des Zusammenspiels der Futtermittel- und der Arzneimittelindustrie mit vielen tierärztlichen Praxen und Kliniken der unerschrockenen Autorin nicht nur großes Lob sondern auch reichlich Kritik einbringen würde, war Dr. Ziegler von Anfang an bewusst: „Dennoch habe ich dieses Buch geschrieben“, so Dr. Ziegler, „denn es konnte aus meiner Sicht nicht länger angehen, dass unzählige Tierbesitzer, die für ihre Tiere das beste wollen, falsch oder gar nicht informiert werden. Die Leute haben das Recht zu wissen, aus welchen Beweggründen heraus Kollegen bestimmte Futtermittel oder Therapiemethoden anbieten bzw. nach welchen Kriterien Medikamente und Impfstoffe entwickelt und geprüft werden und dann für Hunde und Katzen auf den Markt kommen.“

Ein Fachbuch, aber kein kühles Sachbuch – auch hierin unterscheidet sich das „Schwarzbuch Tierarzt“

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ wurde für Tierbesitzer geschrieben. Denn auch der „normale“ Hunde- oder Katzenhalter soll nachvollziehen und verstehen können, weshalb z. B. industrielles Fertigfutter oder jährliche Mehrfachimpfungen, Kortison-Bomben oder die Dauerbehandlung mit Antibiotika mehr Schaden als Nutzen bei seinem Vierbeiner anrichten kann und dass es auch und gerade der Tierhalter in der Hand hat, dank umfassender Information und Aufklärung das gesundheitliche Schicksal seines Tieres zu dessen Gunsten mitzugestalten.

Kolleginnen und Kollegen der Tierärztin werden freilich monieren, das Buch sei „blumig“ und nicht sachgerecht geschrieben. Dies aber ist genau die Intention des Buches: Es ist anhand von nachvollziehbaren Fallbeispielen, die selbstverständlich alle belegbar sind, aufgebaut, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich in die jeweilige Situation des Tierhalters, seine Hoffnungen und Ängste, seine Ohnmacht und vice versa auch die Macht gegenüber den „Experten“ und dem übermächtigen Marketing der Industrie hinein zu fühlen. Doch auch im Schwarzbuch Tierarzt kommt Dr. Ziegler in manchen Kapiteln nicht umhin, zahlreiche Fachbegriffe zu gebrauchen – diese werden dann jedoch alle allgemeinverständlich erklärt und es werden dem Leser vor allem sonst bis dato unzugängliche Hintergrund-Informationen zugänglich gemacht. Ein Sachbuch im emotionsfreien Stil eines Fachbuches ist das Werk von Jutta Ziegler – Gott sei Dank – tatsächlich nicht und wer rein wissenschaftliche Abhandlungen lesen möchte, wird mit dem Schwarzbuch Tierarzt nicht glücklich werden und sollte sich mit dem zahlreich vorhandenen Lesestoff jener Art beschäftigen.

 

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Buchvorstellung: „Katzen würden Mäuse kaufen“

Das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ des renommierten Journalisten und Autors Hans-Ulrich Grimm (u. a. „Die Suppe lügt“) ist mittlerweile ein Klassiker der Aufklärung, wenn es um die Machenschaften der Futtermittelindustrie für Tiere geht. Auch Dr. med. vet. Jutta Ziegler hat seit Erscheinen dieses Buches im Jahr 2007 Wert darauf gelegt, dass jeder Tierhalter in ihrer Praxis auf das Buch von Grimm aufmerksam gemacht wurde und „Katzen würden Mäuse kaufen“ offensiv propagiert.

Dass der größte deutsche Buchversand, Amazon, die Bücher beider Autoren nun gemeinsam empfiehlt, freut Jutta Ziegler sehr. „Ich habe größten Respekt und Hochachtung vor Herrn Grimm,“ sagt Dr. Ziegler, „denn er hat sich mutig und ohne Auffangnetz mit einer komplexen Thematik offensiv auseinander gesetzt, die ihn neben dem Wissen, viele Tierhalter informiert und aufgeklärt zu haben, auf sehr dünnes Eis begaben und er hat viele Kämpfe ausfechten müssen, damit sein aufklärendes Werk nicht aus den Buchhandlungen verschwindet.“

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ erweitert nun auf einmalige Weise die Recherchen und Publikationen Grimm?s um den Einblick hinter die Kulissen der veterinärmedizinischen Praxen und gibt den Tierhaltern und Lesern somit ein vollständiges Gesamtbild darüber, wie sie ihren vierbeinigen Freunden und geliebten Gefährten vor oftmals schädlichen und ungünstigen Ratschlägen, Behandlungen und Ernährungsdogmen schützen können.