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Mein Bruce, meine Cleo will nicht so, wie ich wohl will…
Wir erleben oft genug, dass unseren Heimtieren das Trocken- oder Büchsenfutter nicht schmeckt. Sie gehen zum Napf, riechen und gehen wieder weg oder nehmen angewidert nur ein paar Bissen. Es ist deshalb nicht nur üble Tierquälerei, wenn man das „Essen“ solange stehenläßt, bis der Hunger den immer schlechter gewordenen Fraß doch noch hinein zwingt, sondern auch der beste Weg, sein Tier krank zu „füttern“. Wir essen schließlich auch nicht, was uns nicht schmeckt.
Wenn Hund und Katze aber ein Futter verweigern, geht es nicht um Nichtschmecken. Es geht darum, dass das Futter für sie nicht geeignet ist, sonst würden sie es essen. Sie können es oft genug nicht einmal als Futter erkennen und würden vor dem vollen Napf verhungern. Sie können das als nicht oder als schlecht erkannte „Futter“ nicht essen, brechen es je nach Situation wieder heraus und werden schließlich krank, wenn wir nicht schnellstens reagieren und anfangen, sie gesund zu ernähren.
Da das Industriefutter, wie man sich leicht denken kann, nicht die Qualität aufweist (von Qualität ist sowieso keine Rede), die Hund und Katze gesunderhalten, ist es aus zwei Gründen richtiger, sein Tier auf vegane Ernährung umzustellen – einmal der Gesundheit unserer tierlichen Familienmitglieder wegen und einmal der sog. Nutz-/Schlachttiere wegen, die die gleichen empfindsamen Tiere sind und lebenslang so abartig gequält werden und durchaus nicht grausam geschlachtet werden wollen. Man muß deshalb solange suchen, bis man das Futter findet, dass die Tiere gern essen und gut vertragen. Am besten kommt man auf diesem Weg zur veganen Fütterung.
Astrid Suchanek

Bildquelle: vgt.ch
Vegane Fütterung von Hunden und Katzen
Nicht natürlich? Ist Katzenfutter aus Känguruh- und Rindfleisch „natürlich“?
Hunde- und Katzenhalter, die ihre Tiere auf eine vegane Fütterung umstellen möchten, sind oft ratlos, wie sie das angehen sollen. Unter dem folgenden Link finden (noch) unkundige Tierhalter eine kurze und gute Zusammenfassung, auf was genau geachtet werden muss bei der veganen Ernährung ihres Haustiers. Nicht nur alle benötigten Nährstoffe werden aufgeführt, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile. Die vegane Katzenernährung wird von skeptischen und unaufgeklärten Menschen, die immer noch von alten Vorurteilen behaftet sind, vehementer abgelehnt als die vegane Hundeernährung. Aber mit genügend Geduld und dem richtigen Wissen ist es durchaus möglich auch eine Katze vegan vollwertig zu ernähren.
Vegane Fütterung von Hunden und Katzen: Hier weiter lesen
Quelle: www.vgt.ch / 16.07.2013
Weiteres zur veganen Hunde- und Katzenernährung lesen Sie unter: www.provegan.infound www.peta.de
Bücher:
Dr. Vera Biber: Hilfe, mein Hund ist unerziehbar (hat mit Ernährung zu tun! Das Buch ist ein Muß für jeden Hunde- und Katzenhalter)
Dr. Vera Biber: Allergien beim Hund
Dr. Vera Biber: Futterprobleme bei Hunden
Dr. Biber füttert allerdings kein veganes Futter
Klaus Dieter Kammerer: Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin (nur als CD beim Autor unter Tel. 07247/ 96 35 95)
Delarue, Fernand und Simone: Impfungen, der unglaubliche Irrtum
Hans-Ulrich Grimm: Katzen würden Mäuse kaufen
Christopf Jung: Schwarzbuch Hund
Jutta Ziegler: Hunde würden länger leben, wenn… Schwarzbuch Tierarzt
James A. Peden: Vegetarische Hunde- und Katzenernährung, Echo-Verlag, 2003