Pressemitteilung: Tierschutzpartei warnt: „Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“ 

Tierschutzpartei warnt: „Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“ 

München, 20. November 2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ verurteilt die zunehmenden illegalen Tötungen von Bibern und die Zerstörung ihrer Lebensräume aufs Schärfste. Der Biber ist nach EU-Recht streng geschützt – und spielt eine zentrale Rolle für stabile Ökosysteme und klimafeste Landschaften. 

„Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“, erklärt Dennis Landgraf, Bundesvorsitzender und Pressesprecher. „Was als Schaden dargestellt wird, ist in Wahrheit die Rückkehr natürlicher Prozesse, die wir angesichts von Artensterben, Klimakrise und Wasserknappheit dringender brauchen denn je.“ 

Biber schaffen Artenvielfalt, verbessern die Wasserrückhaltung, stabilisieren Landschaften in Trockenphasen und mindern Hochwassergefahren. Diese ökologischen Leistungen sind wissenschaftlich umfassend belegt. Unsere sogenannten Kulturlandschaften seien keine natürlichen Idealzustände, so die Partei, sondern menschengemachte Systeme, die ohne ständige Eingriffe kaum stabil bleiben. 

Die Tierschutzpartei fordert daher: 

  • moderne, wissenschaftlich fundierte Konfliktlösungen, 
  • technische Schutzmaßnahmen, 
  • faire Unterstützung für Landnutzerinnen und Landnutzer, 
  • und konsequentes Vorgehen gegen illegale Tötungen. 

„Wer Biber beseitigt, löst keine Probleme – er verschärft sie. Der Biber ist kein Störfaktor, sondern ein unverzichtbarer Teil unserer Gewässerökologie“, so Dennis Landgraf. 

Der Schutz des Bibers sei nicht nur gesetzliche Verpflichtung, sondern eine Investition in eine widerstandsfähige, lebendige Natur.