Qualzucht bedeutet Leid – für ein Zucht- und Einfuhrverbot

Qualzucht bedeutet Leid – nicht nur für einzelne Tiere, sondern systematisch für ganze Rassen.

Über Jahrzehnte wurden Hunde so gezüchtet, dass Aussehen wichtiger wurde als Gesundheit. Die Folgen sind Atemnot, chronische Schmerzen, neurologische Erkrankungen und ein Leben voller Einschränkungen.

Besonders betroffen sind:

Kurzköpfige Rassen (Atemnot, Überhitzung):

  • Mops
  • Französische Bulldogge
  • Englische Bulldogge
  • Boxer
  • Boston Terrier
  • Pekinese
  • Shih Tzu

Skelett- und Wirbelsäulenprobleme (starke Schmerzen, Bewegungseinschränkungen):

  • Dackel
  • Deutscher Schäferhund
  • Welsh Corgi
  • Basset Hound

Haut- und Faltenprobleme (chronische Entzündungen):

  • Shar-Pei
  • Mastino Napoletano

Neurologische Erkrankungen (teils schwere Fehlbildungen):

  • Cavalier King Charles Spaniel
  • Chihuahua

Genetische Defekte durch Zuchtlinien:

  • Australian Shepherd
  • Bobtail
  • Shetland Sheepdog
    (bei Fehlverpaarungen: Taubheit, Blindheit)

Weitere extreme Zuchtformen:

  • Nackthunde
  • Teacup-Hunde

Als Tierschutzpartei NRW fordern wir daher ein sofortiges Zucht- und Einfuhrverbot für Qualzuchten! Die Landesregierung muss sich im Bundesrat für deutschlandweite Regelungen nach niederländischem Vorbild einsetzen. Dort wurde 2026 ein Haltungsverbot erlassen, welches das Halten und Importieren von Qualzucht-Katzen (Faltohr- und Nacktkatzen)verbietet. Für Tiere, die vor diesem Datum geboren wurden, gelten Übergangsregelungen.

Tiere dürfen nicht länger für Optik leiden müssen!