Qualzucht betrifft nicht nur Hunde und Katzen – auch Kaninchen leiden still

Kaninchen gehören zu den beliebtesten tierischen Mitbewohnern. Doch was viele nicht wissen: Auch bei ihnen führen gezielte Zuchtziele zu massivem Leid.

Ob Schlappohren, Zwergwuchs, extremes Fell oder besondere Farben – viele dieser Merkmale sind nicht harmlos, sondern gehen mit gesundheitlichen Problemen einher.

Die Folgen sind oft:

  • schmerzhafte Zahnfehlstellungen
  • chronische Ohrenentzündungen
  • Atemprobleme
  • Verdauungsstörungen
  • eingeschränkte Orientierung und Kommunikation

Beispiele für betroffene Zuchten:

  • Widderkaninchen (Schlappohren → häufig Entzündungen, eingeschränkte Kommunikation)
  • Angorakaninchen (extremes Fell → hoher Pflegeaufwand, Stress, gesundheitliche Risiken)
  • Zwergkaninchen (verkürzte Schädel → Zahn- und Atemprobleme)
  • Rexkaninchen (veränderte Tasthaare → Orientierungsprobleme, Ballenentzündungen)

Diese Tiere werden nicht „besonders“ geboren – sie werden so gezüchtet.

Qualzucht entsteht immer dann, wenn äußere Merkmale wichtiger sind als das Wohl des Tieres. Und das betrifft alle Tierarten.

Hinzu kommt: Während weiter gezüchtet und verkauft wird, warten in Tierheimen unzählige Kaninchen auf ein Zuhause.

Tiere sind keine Ware.

🔺️ Keine Unterstützung von Zucht und Handel
🔺️ Adoption statt Kauf
🔺️ Aufklärung statt Wegsehen

Tierschutz bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für jedes einzelne Lebewesen.