E-Mail-Protestaktion gegen das jährliche „Spendenschießen“ in Molbergen

Jedes Jahr findet im Landkreis Cloppenburg eine revierübergreifende Taubenjagd statt, bei der hunderte Vögel für den „guten Zweck“ getötet werden. Wir als Tierschutzpartei lehnen entschieden ab, dass das Leid von Tieren instrumentalisiert wird, um Spenden für soziale Einrichtungen wie Kinderhospize zu generieren. Hilfe für Menschen darf niemals auf der Vernichtung von Leben basieren!

Bitte protestiere dagegen mit der nachfolgenden E-Mail-Aktion:

Anleitung zur Handhabung des Musterbriefes

Kopiere einfach die folgenden E-Mail-Adressen, den Betreff und den Inhalt in dein E-Mail-Programm, setze deinen Namen darunter und schicke die E-Mail ab. Gern kannst du den Text auch noch individuell anpassen. Bitte bleibe dabei aber sachlich und freundlich und sieh von Beleidigungen ab.

Adressat:innen der E-Mail

Die E-Mail-Adressen zum Kopieren:

Betreff

Protest gegen die jährliche Spenden-Taubenjagd in Molbergen

DER MUSTERBRIEF

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Befremden habe ich von der jährlich stattfindenden „revierübergreifenden Taubenjagd“ erfahren, bei der hunderte Tauben erlegt werden, um Spendengelder für das Kinderhospiz „Löwenherz“ zu sammeln.

Obwohl die Unterstützung eines Kinderhospizes ein zweifellos wichtiges und ehrenwertes Ziel ist, halte ich die Verknüpfung von Wohltätigkeit mit dem Töten von fühlenden Lebewesen für ethisch unvertretbar. Eine gute Tat verliert ihren moralischen Wert, wenn sie durch das Leid anderer erkauft wird. In einer modernen Gesellschaft sollte Mitgefühl keine Artgrenzen kennen.

Ich fordere Sie daher auf:

– Beenden Sie die Tradition des „Spendenschießens“ umgehend.
– Trennen Sie die Spendensammlung für soziale Zwecke von jagdlichen Veranstaltungen.
– Setzen Sie sich für gewaltfreie Spendenformate ein, die Mitgefühl und Solidarität ausdrücken, ohne moralische Konflikte zu erzeugen – etwa Spendenläufe oder Benefizveranstaltungen.

Gutes tun geht auch ohne Blutvergießen. Ich erwarte ein Umdenken im Sinne des Tierschutzes und der ethischen Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen