Statement zur Tierschutzallianz

Da wir immer wieder gefragt werden, warum es denn neben uns noch eine weitere Partei für Tiere gibt, wollen wir hiermit kurz unsere Sicht zu dieser Frage darstellen:

Die sog. „Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz“, kurz „Tierschutzallianz“, wurde 2013 gegründet, weil die ehemaligen Tierschutzpartei-Mitglieder Josef und Bettina Fassl eine Fehde mit dem damaligen Bundesvorsitzenden der Tierschutzpartei, Stefan Eck, austrugen, bei der es um Streitereien um eine neue Satzung ging. Als Eck in dieser Frage damals (trotz seines autokratischen Führungsstils) die Basis hinter sich versammeln konnte, nachdem die Fassls mit Anfechtungen mehrerer Bundesparteitage unsere Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 gefährdet hatten, sahen sie sich ohne Rückhalt in der Partei und traten aus. Offensichtlich hegen sie bis heute einen persönlichen Groll gegen die Tierschutzpartei, der sie zu unangemessenen öffentlichen Äußerungen veranlassen zu scheint.

Seit einigen Jahren ist auch Thomas Mosmann einer der Wortführer bei der Hetze gegen die Tierschutzpartei. Mittlerweile ist er General­sekretär der Tierschutzallianz, hatte aber Anfang 2014 einen Mitgliedsantrag bei der Tierschutzpartei gestellt. Unmittelbar darauf gab er sich schon als Mitglied der Tierschutzpartei aus und kontaktierte zahlreiche unserer Mitglieder bei Facebook, um sie für seinen bei uns geplanten Bundesarbeitskreis LSBTTIQ zu gewinnen, für den er bereits eine Facebook-Gruppe angelegt hatte. Zu dieser Zeit berieten wir aber noch darüber, ob wir ihn angesichts seiner erst sehr kurz zurückliegenden rechtsextremen Vergangenheit aufnehmen würden oder nicht. (Noch 2010 hatte er sich im Netz für die NPD stark gemacht.) Als wir ihm dann mitteilten, dass er sich erst einmal eine Weile gegen rechts engagieren soll, um seinen Ausstieg aus der rechten Szene glaubhaft zu machen, bevor wir ihn aufnehmen könnten, hat er sich den Fassls angeschlossen.

Den Bundesarbeitskreis LSBTTIQ haben wir übrigens auch ohne Thomas Mosmann gegründet. Er wird nun aber auf seriöse Art und Weise betrieben.

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass wir die Spaltung der politischen Bewegung für Tierschutz und Tierrechte einhergehend mit einer Verringerung der Chance, Tierrechte in die Parlamente zu bekommen, zutiefst bedauern. Unsere Partei steht abgesehen von Menschen mit rechtslastigen Überzeugungen allen offen, die sich nach den Spielregeln der Demokratie für Menschen, Tiere und Umwelt einsetzen möchten.