Thomas WeberThomas Weber

Landesvorsitzender des LV Saarland & Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Mail: Thomas-Weber@Tierschutzpartei.de

Ich wurde 1967 in Ottweiler im Saarland geboren und lebe seitdem in St. Wendel. Seit 2003 bin ich selbständig als Medien- und Webdesigner. In den Neunzigern war ich als Musiker mit einer Band unterwegs, bis zur Geburt meines Sohnes 2012 hatte ich eine eigene Gitarrenschule.

Ich habe über 25 fleischfreie Jahre hinter mir und fand letztendlich meinen Weg in die Tierschutzpartei. Mich schockiert der Umgang der Gesellschaft mit dem Tier als Gegenstand, sie sollten ebenso wie der Mensch das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit erhalten.

Ich bin im Saarland in einer sehr ländlichen Gegend aufgewachsen, habe in meiner Kindheit viel Zeit in der Natur verbracht und mit Tieren zu tun gehabt. So lange ich zurückdenken kann, hatten wir immer Katzen, sie waren vollwertige Familienmitglieder. Wer so eng mit Tieren zusammenlebt, für den ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie ein Bewusstsein und Gefühle haben – sehr ähnlich denen des Menschen. Daher hatte ich schon früh eine Sensibilität dafür entwickelt, dass man Tieren nicht einfach das Leben nehmen kann. Auch sie erfreuen sich daran, vorausgesetzt, es wird gut für sie gesorgt bzw. man belässt sie in ihrer natürlichen Umgebung.Ich bin im Saarland in einer sehr ländlichen Gegend aufgewachsen, habe in meiner Kindheit viel Zeit in der Natur verbracht und mit Tieren zu tun gehabt. So lange ich zurückdenken kann, hatten wir immer Katzen, sie waren vollwertige Familienmitglieder. Wer so eng mit Tieren zusammenlebt, für den ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie ein Bewusstsein und Gefühle haben – sehr ähnlich denen des Menschen. Daher hatte ich schon früh eine Sensibilität dafür entwickelt, dass man Tieren nicht einfach das Leben nehmen kann. Auch sie erfreuen sich daran, vorausgesetzt, es wird gut für sie gesorgt bzw. man belässt sie in ihrer natürlichen Umgebung.

Als ich in den 90er-Jahren einen Morgenspaziergang durch ein Dorf in der schwäbischen Alb machte und unfreiwillig Zeuge wurde, wie ein Bauer eine lebende Kuh, mit dem Kopf nach unten aufgehängt, der Länge nach aufschlitzte, hat das einen tief sitzenden Schock bei mir ausgelöst und ich wurde Vegetarier. Dieses Bild kriege ich bis heute nicht aus dem Kopf.

Meine Entscheidung in die Tierschutzpartei einzutreten: Mein Sohn (9) interessiert sich sehr für Meerestiere, hauptsächlich Tiefseefische. Nun gab es eine Sammel-Serie zu dem Thema und eines Tages war ein Gotteslachs im Tütchen – ein prachtvolles Tier, durchsichtig, in allen Farben schimmernd und in echt bis zu 1,50 lang. Wir wollten im Internet reale Bilder von ihm finden, aber die Bildsuche spuckte zum großen Teil Bilder aus, wie man ihn gefangen hat, stolz präsentiert, auseinander schneidet und letztlich Menükarten von Restaurants, wo er als Delikatesse angeboten wurde. Da wurde klar, ich muss aufstehen und was tun – mindestens für meinen Sohn und seine Zukunft.

Im Mai 2021 wurde ich dann zum Vorsitzenden des Landesverbands Saarland der Tierschutzpartei gewählt. Von hier aus kann ich nun Strategien planen im Kampf gegen den Frevel an wehrlosen Geschöpfen. Bestehende verkrustete Strukturen aufzubrechen, Industriezweige, die vom Tierleid leben, umzugestalten, das ist unsere Aufgabe und die der nächsten Generation. Denn eins ist klar: Der Klimawandel und die damit verbundenen Katastrophen haben uns längst erreicht, wir können nur noch irgendwie Schadensbegrenzung versuchen und dazu gehört die Abkehr vom Fleischkonsum. Der verursacht direkt und indirekt etwa ein Drittel der Misere.

Die Kosten der verkehrs- und energiepolitischen Veränderungen sollten nicht auf dem Rücken der einfachen Leute ausgetragen werden, da steht der Staat in der Verantwortung. Die Devise muss immer lauten die Leute mitzunehmen, ihnen die Zusammenhänge klarzumachen und darauf zu vertrauen, dass sie es begreifen, vor allem aber sie nicht als Alleinschuldige hinzustellen. Jahrzehntelange, konservative Lobbypolitik hat ja erst dazu geführt, dass es so weit kommen konnte. Unsere Partei steht in den Startlöchern das auszubügeln – zu retten was noch zu retten ist. Wenn man die CDU weiter so machen lässt, kann man im Wortsinn schwarz sehen. Und da ändert sich auch nichts dran, wenn die Grünen ihr erneut auf den Regierungssitz verhelfen. Die Tierschutzpartei ist alternativlos.

Ich bin ein Anhänger der Parteigründerin Frau Ingeborg Bingener, ihr Buch „Das Tier im Recht“ gehört als Pflichtlektüre in jede weiterführende Schule. ‚Sie sagen, euer Tod, eure Qual diene des Menschen Wohl. Muss das ein Wohl sein, das solches braucht.’ (Ingeborg Bingener, Gründerin Tierschutzpartei)

Den Aufbau eines aktiven Landesverbandes im Saarland sehe ich als meine primäre Aufgabe und ich freue mich über regen Austausch.

Meine beruflichen Stationen:

bis 1985: Cusanus Gymnasium St. Wendel
1986 – 1988: Ausbildung Fotolaborant / Fotograf
1989 – 1990: Zivildienst bei Lebenshilfe Schule für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung
1990 – 1992: Facharbeiter im Fotolabor Saar-Foto-Color
1992 – 1995: Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel
1995 – 1998: Sachbearbeiter bei einem Großhändler
1998 – 2002: Anleiter für mediale Bildung im Haus der Jugend St. Wendel
2002 – 2003: Ausbildung zum E-Commerce-Manager in der Netakademie Eppelborn
seit 2003: selbständig als Medien- und Webdesigner
2006 – 2012: Leitung einer eigenen Gitarrenschule

Meine jetzigen privaten Aktivitäten / Hobbies:

– DJ meines eigenen Radiosenders „Schatzkiste“
– Komponist für instrumentale A- und E-Musik
– Fotografie und Grafikdesign
– Sammeln alter Spielsachen aus den Siebzigern und Achzigern