„Ich kenne die Nöte der Menschen hier vor Ort durch meine Tätigkeit im Jobcenter und möchte gerne deren Anliegen und Wünsche viel mehr in die Politik vor Ort einbringen und umsetzen“, so die 62-jährige Regina Wolf, welche die Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) im Rahmen einer Aufstellungsversammlung zur Spitzenkandidatin für die Bezirksvertretung Scharnhorst wählten. Neben dem engen Kontakt zu den Menschen des Bezirks möchte sie dabei auch die Situation für Tiere und Umwelt deutlich verbessern und den zahlreichen wilden Müllkippen entschieden entgegentreten, da von diesen Gefahren für Menschen, Tiere und die Umwelt ausgehen.
Die 24-jährige Werkstudentin Lorena Wolf plant den Wildtierschutz im Stadtbezirk Scharnhorst stärker in den Fokus zu nehmen. Neben einer konsequenten Anleinpflicht müssen dafür auf der anderen Seite mehr gesicherte Flächen für die Vierbeiner geschaffen werden. Aber auch der Hitzeschutz ist ihr wichtig: „Dieser Sommer zeigt sehr deutlich, dass wir viel umfangreiche natürliche Beschattungsflächen und Entsiegelung im Stadtbezirk brauchen, hier muss unbedingt mehr passieren!“ so Wolf.
Das Spitzentrio wird dabei von Martina Witzel verstärkt, der 55-jährigen Sekretärin ist es dabei von besonderer Wichtigkeit im gesamten Stadtbezirk mehr Wasserstellen zu schaffen, sowohl für Tiere als auch für Menschen. „Auch gegen die Raserei muss mehr unternommen werden, dabei wünsche ich mir jedoch einen noch stärkeren Einsatz von Anzeigetafeln, die den zu schnell Fahrenden dies deutlich anzeigen und sie so ermutigen den Fuß vom Gas zu nehmen“ so Witzel.
Am 14. September werden in Dortmund neben dem Stadtrat und dem Oberbürgermeister auch die zwölf Bezirksvertretungen im Stadtgebiet neu gewählt. Die Bezirksvertretung (BV) stellt das gewählte Parlament eines jeweiligen Stadtbezirkes und der dazugehörigen Stadtteile dar. Sie ist für zahlreiche lokale Belange wie Verkehrssituation, Infrastruktur und Vereinsleben unmittelbar zuständig und darüber hinaus an bezirksübergreifenden Entscheidungen des Rates der Stadt beteiligt. In der Bezirksvertretung werden Vorlagen der Verwaltung, Anträge, Anfragen und Bitten um Stellungnahme der Mitglieder, aber auch Eingaben einzelner Bürger*innen bzw. Institutionen behandelt und entschieden.
