Das Ende der Maduro-Diktatur in Venezuela ist ein wichtiger Schritt für die Menschen vor Ort. Maduros angebliche Wiederwahl 2024 wird international nicht anerkannt. Die Bevölkerung leidet seit vielen Jahren unter Korruption, Gewalt, Unfreiheit, Inflation, Nahrungsmittelknappheit, Armut und systematischer Unterdrückung.
Dem Ziel, Frieden und Demokratie herbeizuführen, läuft es jedoch zuwider, wenn das Land von den USA völkerrechtswidrig angegriffen wird und Anspruch auf Ressourcen und Macht erhoben werden. Die Art und Weise, wie der politische Wandel vorangetrieben wurde, erfüllt uns mit tiefer Sorge. Dass sich Donald Trump dabei über das Völkerrecht hinwegsetzt, ist ein brandgefährlicher Präzedenzfall.
Wir sagen klar: Es darf niemals das Recht des Stärkeren gelten! Wenn internationale Regeln nach Belieben ignoriert werden, gerät die globale Friedensordnung ins Wanken. Wir dürfen uns dabei nicht von der scheinheiligen Kritik aus Russland oder dem Iran täuschen lassen – diesen Regimen geht es nicht um Freiheit, sondern nur um den Schutz ihrer eigenen Machtstrukturen.
Für uns zählt: Ein friedlicher Übergang für alle Venezolaner:innen und ein starkes, geeintes Europa, das unerschütterlich für Werte und Demokratie einsteht. Wir brauchen eine Politik, die auf soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Technologien setzt, statt auf globale Willkür. Wir fordern die EU dazu auf, sich geschlossen gegen den Angriff der USA und hinter die Zivilbevölkerung Venezuelas zu stellen.
