Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) hat heute ihr Wahlprogramm zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 vorgelegt. Mit 26 Themenbereichen von Wohnen, Mobilität, Bildung, Soziales und Demokratie über Klima und Umwelt bis hin zum Tierschutz ist es das thematisch breiteste Programm, das eine Partei bei dieser Wahl vorlegt. „Wir haben das vielfältigste Programm aller Parteien, und das ist kein Zufall: Wir sehen die Themen nicht nur einzeln, sondern denken sie immer zusammen“, sagt Nico Poschinski, Spitzenkandidat der Tierschutzpartei zur Berliner Abgeordnetenhauswahl.
Für die Menschen in Berlin fordert die Tierschutzpartei unter anderem einen verbindlichen Landesmietendeckel für landeseigene Wohnungen, einen kostenfreien ÖPNV und den Ausbau von Fahrradstraßen. Daneben stehen die Sanierung maroder Schulgebäude, ein besserer Schutz für queere Menschen, mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, der niedrigschwellige Zugang zu psychosozialer Versorgung für alle sowie vegane Mahlzeiten in öffentlichen Einrichtungen auf dem Programm.
Den Bereich Umwelt- und Klimaschutz hat die Tierschutzpartei in enger Zusammenarbeit mit der Klimaliste erarbeitet, die überdies auf einen eigenen Wahlantritt verzichtet und die Tierschutzpartei durch Kandidaturen auf der Landesliste und den Bezirkswahlvorschlägen für die BVVen unterstützt. Das gemeinsame Ziel: Berlin soll bis 2035 klimaneutral werden und sich entschlossen an die Folgen der Klimakrise anpassen.
Beim Tierschutz will die Partei unter anderem einen Ausstiegsplan aus Tierversuchen erarbeiten, Taubenhäuser in allen Berliner Bezirken errichten, die tierärztliche Versorgung sozial gerechter gestalten, die Tierheimfinanzierung dauerhaft sichern, einen verpflichtenden Hundeführerschein einführen und ein Wildtierkompetenzzentrum aufbauen.
„Mit diesem Programm wollen wir ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen und erstmals die 5-Prozent-Hürde knacken. Beim letzten Mal haben wir schon 2,4 Prozent geschafft und sind darüber hinaus in vier Berliner Bezirksverordnetenversammlungen eingezogen“, gibt sich Nico Poschinski kämpferisch.
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