Zu wenig Förderung für bezahlbares Wohnen!

Baukosten und Mieten steigen, ein Pfeiler für bezahlbares Wohnen sind dabei geförderte, preisgebundene Sozialwohnungen. Doch wie seit Jahren, sank auch 2024 die Zahl der Sozialwohnungen in NRW: um ganze 11.000 auf ca. 464.000. Die Preisbindung fällt weg, oft nach 25 Jahren, zugleich werden zu wenige neue gebaut.

Was tut die Landesregierung? Diese plant laut Mieterbund für die sog. Wohnraumförderung 2026 nur 172 Mio. € ein, und das bei einem Landeshaushalt von ca. 112 Milliarden Euro.

Wir fordern:

  • mehr Landesmittel für den Bau von Sozialwohnungen
  • besser noch: Gründung einer Landeswohnungsgesellschaft wie in Bayern und Niedersachsen, um selbst Bauherr zu werden

Das Geld, das heute an Investoren geht, bliebe dem Land als reales Bauvermögen erhalten. Und die Sozialwohnungen würden nach 25 Jahren nicht aus der Preisbindung fallen!

Bauministerin Scharrenbach spricht gerne von höheren Zahlen bei den „Förderprogrammen“, diese beinhalteten aber u. a. die Eigentumsförderung und Modernisierungszuschüsse.

Quellen: mieterbund-nrw.de, wdr aktuell