Die unsichtbaren Opfer: Das Leid hinter „unserer“ Milch

Wisst ihr, was hinter den glänzenden Verpackungen und den verlockenden Versprechen der Milchindustrie verborgen bleibt? Eine düstere Realität, die Millionen unschuldige Leben betrifft.
 

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Weniger als jede:r Dritte weiß, dass sogenannte „Milchkühe“ meist gleich nach der Geburt von ihren Kälbern getrennt werden.

Noch weit weniger bekannt sein dürfte, dass für Millionen von „überschüssigen“ Kälbern kein Platz im Herzen der Milchindustrie bleibt. Sie werden oft einfach entsorgt wie Müll und sterben qualvoll durch Verdursten oder Ersticken.

 
Dass so viele Menschen nach wie vor solche Wissenslücken haben, ist erstaunlich und schockierend zugleich. Als erfahrene:r Tierrechtsaktivist:in denkt man vielleicht, dass die Gesellschaft darüber großteils schon Bescheid weiß, aber diese Umfrage zeigt, wie wichtig informierender Aktivismus nach wie vor ist.
 
Ein weiterer weit verbreiteter Irrglaube ist zudem, dass der Kauf von Bio-Milch ein Zeichen des Tierschutzes ist. Sogenannte „Bio-Kühe“ haben zwar womöglich ein etwas besseres Leben, aber was ist mit ihren Kälbern oder wenn sie geschlachtet werden, weil sie nicht mehr „nützlich“ sind?
 
Ihre Schicksale sind oft düster und enden viel zu früh. Unzählige neugeborene Kälber werden verkauft, verschifft, transportiert. Sie müssen über viele Tage hinweg bei brütender Hitze ohne Wasserversorgung und bei schlechter Luft, getrennt von ihrer Mutter unendliche Qualen erleiden. Die verzweifelten Schreie nach ihren Müttern enden in Erschöpfung und teilweise schweren Verletzungen um schlussendlich in Schlachthäusern zu landen, in denen die Menschlichkeit als erstes gestorben ist.
Alles für ein Produkt, das oft gedankenlos konsumiert wird – mit „glücklichen“ Kühen auf den Verpackungen.
 
Es liegt an uns allen, eine Veränderung herbeizuführen. Wir können unseren Konsum ändern, pflanzliche Alternativen wählen und damit eine Welt schaffen, in der jedes empfindungsfähige Lebewesen Respekt und Mitgefühl erhält.
Die Vorteile pflanzlicher Milch sind nahezu grenzenlos:
 
● Keine Kuh muss dafür leiden
 
● Vielfalt: Hafer, Mandel, Soja, Kokosnuss und mehr
 
● Reich an Nährstoffen
 
● Gut verträglich für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchallergien
 
● Nachhaltiger Produktionsprozess mit geringerem ökologischem Fußabdruck im Vergleich zu tierischer Milch
 
● Geeignet für Veganer:innen und alle, die einen bewussten Lebensstil führen möchten
 
Trinkt ihr noch die Milch der Kuh oder seid ihr bereits auf pflanzliche Alternativen umgestiegen? Welche Pflanzenmilch würdet ihr euren Freund:innen empfehlen?