Unsere Kampagnen

 

Petition: Tiertransporte bei Hitze verbieten!


Die beinahe jährlich wiederkehrende Hitzewelle verschlimmert die extreme Tierquälerei bei Transporten von sogenannten Nutztieren. Die erlaubten 35 °C im Innenraum werden schnell erreicht oder überschritten und die Lage u.a. durch Enge, defekte Lüftungsanlagen oder Tränken und teils stundenlanges Stehen in der prallen Sonne noch verschlimmert. Wir lehnen Lebendtransporte grundsätzlich ab. Bis diese Forderung jedoch umgesetzt werden kann, fordern wir, dass die EU-Tierschutztransportverordnung EG 01/2005 novelliert und auf die Bedürfnisse der Tiere angepasst wird. Das bedeutet konkret, dass wir eine vorgeschriebene maximale Innentemperatur bis 20 ±5 °C durchsetzen wollen. Bitte unterschreiben Sie die Petition hier.

 

Petition: REWE: Stoppen Sie den Verkauf des Insektenburgers!

Insektenburger

Getreideschimmelkäfer; Quelle: Udo Schmidt, https://commons.wikimedia.org

Seit April 2018 verkauft Rewe als erster deutscher Einzelhändler einen Insektenburger. Das ist ethisch gesehen eine fatale Entwicklung, denn für einen Hamburger-Bratling müssen 1.000 Buffalowürmer, die Larven des Getreideschimmelkäfers, sterben. Zahlreiche Studien liefern mittlerweile Indizien dafür, dass Insekten, neben ihrem erkennbarem Bestreben, nicht sterben zu wollen, Empfindungen und kognitive Fähigkeiten besitzen, die sie zu schützenswerten Individuen machen. Wenn die Testphase erfolgreich sein sollte, soll der Verkauf bald auf viele weitere Filialen ausgeweitet werden. Daran könnte sich entscheiden, ob die Ernährung der Zukunft mit noch viel mehr statt weniger Tierleid einhergeht! Bitte unterschreiben Sie die Petition hier.

 

1 Million Stimmen für die Straßentiere!

KarteStraßentiereeineStimmegeben
Wir wollen die EU dazu bewegen, endlich ein Straßentierkonzept durchzusetzen, bei dem die Tiere nicht getötet, sondern kastriert werden und die Tierheime mehr Unterstützung bekommen.
Am 20.03.2019 haben wir die Petition im EU-Parlament in Brüssel übergeben. Hier der Bericht zur Übergabe.
Unterschreiben Sie bitte trotzdem weiter hier.

 

Schweinehochhaus schließen!

Das Schweinehochhaus in Maasdorf, Sachsen-Anhalt, ist nicht nur ein Symbol für die Massentierhaltung, sondern auch ein Ort, an dem Schweine in Kastenständen gehalten werden, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können.

Fotoquelle: Deutsches Tierschutzbüro

Fotoquelle: Deutsches Tierschutzbüro

Um dagegen zu protestieren, sind unser Bundesvorsitzender Horst Wester und andere Aktivisten im Rahmen unserer Kampagne im Juni 2016 von Bayern bis nach Maasdorf gelaufen, um anschließend vor Ort gemeinsam mit vielen Mitgliedern und Unterstützern zu demonstrieren. Mehr dazu hier.

Sie können helfen, die Botschaft der Kampagne weiter zu verbreiten, indem Sie in unserem Shop T-Shirts, Taschen, Buttons oder Aufkleber bestellen.

Außerdem können Sie die Petition gegen das Schweinehochhaus unterschreiben.

 

Petition eines Mitglieds: Abschaffung der Hundesteuer & Rasselisten!

Jede Gemeinde kann die Hundesteuer willkürlich festlegen, von 0 bis 1.780,- € (73033 Göppingen) ist alles dabei. Diese Einnahmen sind nicht einmal zweckgebunden, sie werden als jegliche Quer-Finanzierungen in den Gemeinden verwendet, kaum etwas für das Hundewesen oder für den Tierschutz/Tierheime. Für kein anderes Haustier muss eine Steuer entrichtet werden, wieso dann für den Hund?
Die „Rassenliste“ (eine willkürlich festgelegte Liste von Hunderassen, die durch verantwortungslose Hundehalter in der Öffentlichkeit auffällig geworden sind), wird aktuell durch jede Landesregierung festgelegt und mit verschiedenen Auflagen für die Halter*innen dieser Hunde versehen. Es ist nicht tragbar, dass tausende von verantwortungsvollen Hundehalter*innen bestraft werden, nur weil einzelne es nicht verstanden haben, wie man mit Hunden mit Sachkenntnis und Wissen umgeht. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass das Verhalten eines Hundes nicht in den Genen, sondern immer in der Erziehung liegt. Sachkunde statt Rasselisten – zum Wohle der Hunde und unserer Gesellschaft!
Bitte unterschreiben Sie die Petition hier.

 


Erfolgreiche Kampagnen

Gänsereiten

Nach Jahren des Kampfes gegen das Verwenden echter Tiere beim Gänsereiten lenken die letzten beiden deutschen Gänsereiter-Clubs Höntrop und Sevinghausen e.V. endlich ein und wollen künftig auf echte Gänse verzichten.
Neben einer bundesweiten Petition mit über 100.000 Unterstützern unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück haben wir demonstriert sowie eine Strafanzeige und eine Klage auf Vereinsverbot eingereicht. Beim Gänsereiten versuchen die Teilnehmer, einer kopfüber an einem Baum hängenden Gans den Kopf abzureißen, während sie auf Pferden im Galopp unter dieser hindurch reiten.