Unsere Kampagnen

Kälbertransporte-AktionDie neue Regierung steht und mit ihr die neuen Bundesminister:innen. Eine Chance für alle, die sich dafür einsetzen, dass Tiere in unserer Gesellschaft zu ihrem Recht auf Leben, Unversehrtheit und Würde kommen. Denn: „Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel allen Übels auf dieser Welt.“ Die neuen Bundesminister:innen sollen auf das Leiden der Kälber aufmerksam gemacht werden, sie sollen aufmerksam gemacht werden auf den grausamen, unethischen Umgang mit Tieren in der Milchindustrie! Dieser Industriezweig muss längerfristig durch Produktion pflanzlicher Lebensmittel ersetzt werden – wie auch die ganze Fleischbranche! Wir haben einen Musterbrief verfasst an die neuen Bundesminister:innen für Ernährung und Landwirtschaft, Justiz, Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie Wirtschaft und Klimaschutz. Diesen Brief könnt Ihr genauso übernehmen, so in Eure E-Mail reinkopieren – oder aber individuell abändern – ganz wie Ihr möchtet. Hauptsache diese neuen vier Bundesminister:innen bekommen ganz viele Briefe! Mach‘ mit!

Europäische Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“ – Für ein Europa ohne Tierversuche

Bürgerinitiative Tierversuche

Bürgerinitiative gegen Tierversuche

Tierversuche für Kosmetikprodukte wurden in der EU 2009 verboten. 2013 folgte ein Handelsverbot tiergetesteter Kosmetika. Trotzdem fordert die Europäische Chemikalienagentur neue Tierversuche für Inhaltsstoffe – auch für solche, die ausschließlich in Kosmetika verwendet werden und bei denen seit langem bekannt ist, dass sie sicher in der Anwendung sind. Dabei hat sich das EU-Parlament erst kürzlich dafür ausgesprochen, dass die EU-Kommission einen Ausstiegsplan aus dem Tierversuch erarbeitet. Dieser Beschluss ist aber nicht bindend. Umso wichtiger ist es, dass der Kommission durch die Bürgerinitiative deutlich gemacht wird, dass auch die Bürger:innen Europas keine Tierversuche wollen. Die Initiative, die wir offiziell unterstützen, muss eine Million Unterschriften schaffen, um Erfolg zu haben. Bitte unterschreibt hier.

Gänsestopfleber - © VIER PFOTEN International / Screenshot Homepage

Gänsestopfleber – © VIER PFOTEN International / Screenshot Homepage

Petition gegen Gänsestopfleber bei „Tante Amanda“ in Dortmund

Unser Kreisverband Dortmund hat eine Petition gestartet, welche das Dortmunder Restaurant „Tante Amanda“ auffordert, keine Gänsestopfleber (Foie gras) mehr anzubieten. Gänsestopfleber könnte schließlich in Sachen Tierleid kaum barbarischer sein. Innerhalb von nur 6 Tagen wurde die Petition bereits von über 80.000 Menschen unterschrieben. Bitte unterschreibe jetzt auch du.

Zur Kampagne gegen Gänsestopfleber bei „Tante Amanda“.

 

Logo EBI Artenschutz

EU-Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“

Die Tierschutzpartei ist offizielle Unterstützerin der EU-Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“, die mehr Artenschutz in der EU erreichen möchte.

Ihre Kernforderungen sind:

  • Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden
  • Der Einsatz von synthetischen Pestiziden in der EU-Landwirtschaft soll bis 2030 um 80 Prozent reduziert werden. Bis 2035 sollen die EU-Mitgliedstaaten komplett pestizidfrei sein.
  • Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität
  • Biotopflächen sollen wiederbelebt und landwirtschaftliche Flächen so gestaltet werden, dass sie die Artenvielfalt fördern.
  • Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern
  • Die Landwirt*innen müssen beim notwendigen Übergang zur Agrarökologie unterstützt werden. Kleinteilige, vielfältige und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen sollen unterstützt, der Ökolandbau ausgebaut sowie die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau gefördert werden.

Unterschreiben und mehr zur EU-Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“

Petition: NEIN zur Westfleischerweiterung in Coesfeld!

NEIN zur Westfleischerweiterung in Coesfeld!

Die Genossenschaft Westfleisch ist der drittgrößte Schweine-Schlachter in Deutschland und plant seit geraumer Zeit eine enorme Kapazitätenerweiterung von 55%. Somit soll der Schlachthof bald mehr als 3,3 Millionen Schweine im Jahr schlachten – eine wöchentliche Schlachtzahl von 70.000 Schweinen! Neben einer höheren Umweltbelastung und schlechten Arbeitsbedingungen bedeutet dies vor allem noch mehr Tierleid, u.a. durch längere Transportzeiten und weil Schweine in großen Schlachtbetrieben vor der Schlachtung mit Kohlendioxid betäubt werden. Diese Methode ist extrem schmerzhaft für die Tiere, denn vor der Bewusstlosigkeit wird beim Tier das Gefühl zu ersticken ausgelöst. Außerdem sind Studien zufolge 3 bis 14 % der Tiere durch diese Methode nicht tief genug betäubt und erleben daher die Schlachtung bei vollem Bewusstsein.
Bitte unterschreibt die Petition hier.

Volksbegehren Artenschutz Biene

Volksbegehren für mehr Artenschutz in Ba-Wü

Das Artensterben in Baden-Württemberg gefährdet unsere zukünftige Lebensgrundlage. Das Ziel des Volksbegehrens ist es diesen Prozess zu stoppen. Folgende Forderungen wurden hierzu aufgestellt:

  • 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
  • Halbierung des mit Pestiziden belasteten Flächenanteils bis 2025
  • Verbot von Artenvielfalt gefährdenden Pestiziden in Naturschutzgebieten
  • Schutz der Streuobstbestände

Um diese Forderungen im Gesetzestext zu verankern, müsste das Volksbegehren bis zum 23. März 2020 von ca. 770.000 (10%) Wahlberechtigten in Ba-Wü unterschrieben werden. Lest hier, warum das Volksbegehren gestoppt wurde.

Petition: Tiertransporte bei Hitze verbieten

Petition: Tiertransporte bei Hitze verbieten!

Die beinahe jährlich wiederkehrende Hitzewelle verschlimmert die extreme Tierquälerei bei Transporten von sogenannten Nutztieren. Die erlaubten 35 °C im Innenraum werden schnell erreicht oder überschritten und die Lage u.a. durch Enge, defekte Lüftungsanlagen oder Tränken und teils stundenlanges Stehen in der prallen Sonne noch verschlimmert. Wir lehnen Lebendtransporte grundsätzlich ab. Bis diese Forderung jedoch umgesetzt werden kann, fordern wir, dass die EU-Tierschutztransportverordnung EG 01/2005 novelliert und auf die Bedürfnisse der Tiere angepasst wird. Das bedeutet konkret, dass wir eine vorgeschriebene maximale Innentemperatur bis 20 ±5 °C durchsetzen wollen. Bitte unterschreibt die Petition hier.

Petition: REWE: Stoppen Sie den Verkauf des Insektenburgers!

Insektenburger

Getreideschimmelkäfer; Quelle: Udo Schmidt, https://commons.wikimedia.org

Seit April 2018 verkauft Rewe als erster deutscher Einzelhändler einen Insektenburger. Das ist ethisch gesehen eine fatale Entwicklung, denn für einen Hamburger-Bratling müssen 1.000 Buffalowürmer, die Larven des Getreideschimmelkäfers, sterben. Zahlreiche Studien liefern mittlerweile Indizien dafür, dass Insekten, neben ihrem erkennbarem Bestreben, nicht sterben zu wollen, Empfindungen und kognitive Fähigkeiten besitzen, die sie zu schützenswerten Individuen machen. Wenn die Testphase erfolgreich sein sollte, soll der Verkauf bald auf viele weitere Filialen ausgeweitet werden. Daran könnte sich entscheiden, ob die Ernährung der Zukunft mit noch viel mehr statt weniger Tierleid einhergeht! Bitte unterschreibt die Petition hier.

KarteStraßentiereeineStimmegeben

1 Million Stimmen für die Straßentiere!

Wir wollen die EU dazu bewegen, endlich ein Straßentierkonzept durchzusetzen, bei dem die Tiere nicht getötet, sondern kastriert werden und die Tierheime mehr Unterstützung bekommen.

Am 20.03.2019 haben wir die Petition im EU-Parlament in Brüssel übergeben. Hier der Bericht zur Übergabe.

Unterschreibt bitte trotzdem weiter hier.


Erfolgreiche Kampagnen

Legebatterie mit Kind

End the cage age – Käfighaltung beenden!

Wir unterstützten die europäische Bürgerinitiative „End the cage age“, welche sich zum Ziel gesetzt hat, jegliche Käfighaltung in Europa zu beenden und dafür europaweit über eine Million Unterschriften gesammelt hat. Auch wir haben selbstverständlich fleißig beim Sammeln geholfen.
Auf unserer Kampagnen-Seite zum Thema erfahren Sie mehr dazu.

Schweinehochhaus geschlossen!

Das Schweinehochhaus in Maasdorf, Sachsen-Anhalt, war nicht nur ein Symbol für die Massentierhaltung, sondern auch ein Ort, an dem Schweine in Kastenständen gehalten wurden, in denen sie sich nicht einmal umdrehen konnten.

Fotoquelle: Deutsches Tierschutzbüro

Fotoquelle: Deutsches Tierschutzbüro

Um dagegen zu protestieren, sind unser Bundesvorsitzender Horst Wester und andere Aktivisten im Rahmen unserer Kampagne im Juni 2016 von Bayern bis nach Maasdorf gelaufen, um anschließend vor Ort gemeinsam mit vielen Mitgliedern und Unterstützern zu demonstrieren. Mehr dazu hier.

Sie können helfen, die Botschaft der Kampagne weiter zu verbreiten, indem Sie in unserem Shop T-Shirts, Taschen, Buttons oder Aufkleber bestellen.

Außerdem können Sie die Petition gegen das Schweinehochhaus unterschreiben.

Im September 2018 wurde das Gebäude leergeräumt, weil es umgebaut werden und danach wieder in Betrieb gehen sollte. Dies ist jedoch bisher nicht geschehen und es wurde auch noch kein Antrag dafür gestellt. Das muss so bleiben!

Gänsereiten

Nach Jahren des Kampfes gegen das Verwenden echter Tiere beim Gänsereiten lenken die letzten beiden deutschen Gänsereiter-Clubs Höntrop und Sevinghausen e.V. endlich ein und wollen künftig auf echte Gänse verzichten. Gänsereiten
Neben einer bundesweiten Petition mit über 100.000 Unterstützern unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück haben wir demonstriert sowie eine Strafanzeige und eine Klage auf Vereinsverbot eingereicht. Beim Gänsereiten versuchen die Teilnehmer, einer kopfüber an einem Baum hängenden Gans den Kopf abzureißen, während sie auf Pferden im Galopp unter dieser hindurch reiten.