Sitzung der Partei

Sitzung der Partei

Parteichronik

Ihrer Zeit voraus – die Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – wurde am 13. Februar 1993 durch Frau Professor Ingeborg Bingener und acht weiteren Personen in Bonn gegründet. Damit wurde der Grundstein für die weltweit erste Tierschutz-/Tierrechtspartei gelegt. Andere Länder sind uns gefolgt: In Europa gibt es bis heute acht weitere Parteien, die sich weitgehend den gleichen Zielen, wie sie unsere Partei vertritt, verschrieben haben – in Frankreich, Holland, Spanien, Belgien, Luxembourg, Griechenland, Österreich und Großbritannien.

Unsere Zielsetzung war, auf politischem Wege zu Gesetzesänderungen beizutragen – in der so genannten Nutztierhaltung, bezüglich Tiertransporten, hinsichtlich des Verbots von Tierversuchen usw. Das gesellschaftspolitische Fernziel, die Etablierung elementarer Rechte für Tiere wurde von Anfang an nicht aus den Augen gelassen.

Die Pioniertat der Hauptinitiatorin, Frau Bingener – sie schrieb auch die Satzung unserer Partei sowie wesentliche Teile des ersten Grundsatzprogramms – soll an dieser Stelle noch einmal würdigend hervorgehoben werden.

Zum ersten Mal wurde den Tieren in einem Grundsatzprogramm einer Partei ein Stellenwert eingeräumt, der den Kriterien des Tierrechtsgedankens relativ nahe kommt. Dies war ein Meilenstein auf dem Wege zu einem ganzheitlichen politischen Konzept und wurde konsequent im Namen der Partei aufgegriffen: „Mensch Umwelt Tierschutz“.

Der Zusatz „Die Tierschutzpartei“ machte von Anfang an deutlich, dass im politischen Engagement den Tieren Priorität eingeräumt werden sollte. Dieses Konzept – ergänzt durch zusätzliche Schwerpunkte und Inhalte aufgrund der zunehmenden Umweltzerstörung und der gravierenden Klimaveränderung – ist im Wesentlichen bis heute beibehalten worden.

Die explosionsartig gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel, Energie und Rohstoffe sowie soziale Verwerfungen machen es notwendig, das Augenmerk heute auch verstärkt auf die Nöte der in Armut lebenden Menschen zu richten, um sowohl der Welthungerkrise als auch den Auswirkungen durch Hartz IV, Kinder- und Rentnerarmut zu begegnen.

Wir sind aus tiefer Überzeugung auf der Seite derer, die sich nicht aus eigener Kraft helfen können – seien es Menschen oder Tiere! Wir sind die erste und einzige Partei in unserem Land, die sich gleichermaßen konsequent für Menschen und Tiere und Umwelt einsetzt.

 

Parteigründung und Landesverbände

Unsere Partei wurde am 13. Februar 1993 in Bonn gegründet.

Am 16.07.1993 wurde der erste Landesverband, der LV Hamburg, gegründet. Bereits im September nahm er mit 0,3 Prozent Stimmenanteil an der Bürgerschaftswahl teil.

Im Jahr 1994 wurden weitere 5 Landesverbände ins Leben gerufen: Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Im Dezember 1995 Gründung des LV Hessen, im Februar 1996 des LV Sachsen-Anhalt, im März 1997 des LV Berlin und im November 1997 des LV Rheinland-Pfalz sowie des LV Sachsen.

Im Januar 1998 Gründung des LV Brandenburg, im April 1998 des LV Mecklenburg-Vorpommern.

Im Juni 2005 wurde der LV Thüringen und im August 2006 der LV Saarland ins Leben gerufen.

Der Landesverband Bremen wurde im Januar 2012 gegründet.

Unsere politische Aktivität in den verschiedenen Bundesländern ist selbstverständlich von der Zahl der Mitglieder in den jeweiligen Landesverbänden abhängig. Durch Vernetzung und Kooperation unserer Landesverbände ist es jedoch möglich, relativ flächendeckend politisch zu arbeiten.

Je größer unsere Mitgliederzahl wird und je mehr Wähler uns wählen, desto mehr werden sich die etablierten Parteien – um den lästigen kleinen Konkurrenten auszuschalten – unserer Themen und Ziele annehmen.

Durch jeden Wahlerfolg nehmen wir somit schon heute Einfluss auf die Politik!

Die Chronik der Bundesparteitage finden Sie hier.

Die bisher erzielten Wahlergebnisse zeigen, dass unsere Partei mittelfristig durchaus das Potential und die Chance hat, eine parlamentarische Kraft zu werden.

 

Historie einiger Wahlergebnisse (kleine Auswahl)

Ortsbeiratswahl 1997

Unter-Schönmattenweg, Hessen: 18,4 %
Aschbach, Hessen: 6,4 %

Kommunalwahlen

Fürstenberg 2019: 5,0 %
Greifswald 2019: 4,9 %
Hohen Neuendorf 2019: 4,6 %
Zwickau 2019: 3,6 %
Magdeburg 2019: 3,3 %
Vorpommern-Greifswald 2019: 3,1 % (5,2 %)
Delmenhorst 2006: 2,6 %
Magdeburg 2009: 2,5 %
Lahr 2019: 2,4 %
Magdeburg 2014: 2,1 %
Kassel Land 2011: 1,6 %
Düsseldorf 2014: 1,5 %
Oberhavel 2019: 1,2 % (3,8 %)
Magdeburg 2004: 1,2 %

Oberbürgermeisterwahlen

Lahr 2019: 2,0 %
Krefeld 2015: 1,5 %
Essen 2015: 1,2 %

Bezirkstagswahlen

Neukölln 2016: 2,2 %
Tempelhof-Schöneberg 2011: 1,9 %
Pankow 2006: 1,3 %
Oberbayern 2019: 0,7 %

Landtagswahlen

Brandenburg 2019: 2,6 %
Sachsen 2009: 2,1 %
Berlin 2016: 1,9 %
Sachsen-Anhalt 2011: 1,6 %
Sachsen 2004: 1,6 %
Sachsen-Anhalt 2016: 1,5 %
Berlin 2011: 1,5 %
Sachsen 2019: 1,5 %

Bundestagswahlen

Brandenburg 2017: 1,8%
Sachsen 2017: 1,4%
Berlin 2009: 1,4 %
Berlin 2017: 1,4%
Erststimme Patricia Kopietz, Pforzheim, 2017: 2,3%
Erststimme Nicola Zimmermann, Bruchsal-Schwetzingen, 2017: 2,0%
Erststimme Dr. Katrin Wiegand, Emmendingen-Lahr, 2017: 1,9%
Erststimme Margitta Marcian, Hanau 2013: 1,9 %
Erststimme Joseph Fassl, Magdeburg 2013: 1,8 %
Erststimme Daniela Rinkenberger, Offenbach 2009: 1,8 %
Erststimme Sonia Ellen Hösl, Freiburg, 2017: 1,6%
Erststimme Sigrid Wellmann, Hochtaunus 2009: 1,5 %
Erststimme Christa Rust, Wetterau 2009: 1,5 %
Erststimme Michael Siethoff, Märkischer Kreis 2009: 1,5 %
Erststimme Julia Reichel, Frankfurt I 2009: 1,4 %
Erststimme Friederike Prüll, Frankfurt II 2009: 1,4 %

Europawahl 2019

Berlin 2,0 %
Saarland 2,0 %
Brandenburg 1,9 %
Sachsen-Anhalt 1,7 %
Hessen 1,5 %
Schleswig-Holstein 1,5 %
Niedersachsen 1,5 %
Nordrhein-Westfalen 1,5 %
Rheinland-Pfalz 1,5 %
Sachsen 1,5 %
Hamburg 1,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 1,4 %
Thüringen 1,4 %

Europawahl 2014

Brandenburg 1,8 %
Sachsen-Anhalt 1,8 %
Rheinland-Pfalz 1,7 %
Saarland 1,7 %
Berlin 1,6 %
Bremen 1,5 %
Sachsen 1,5 %
Thüringen 1,4 %

Europawahl 2009

Sachsen-Anhalt: 1,8 %
Thüringen: 1,6 %
Sachsen: 1,6 %
Brandenburg: 1,5 %
Rheinland-Pfalz: 1,5 %
Saarland: 1,5 %
Berlin: 1,4 %

Europawahl 2004

Sachsen-Anhalt: 2,0 %
Sachsen: 1,7 %
Berlin: 1,6 %
Rheinland-Pfalz: 1,6 %
Saarland: 1,6 %
Brandenburg: 1,6 %
Bremen: 1,5 %
Baden-Württemberg: 1,4 %

 

Weitere Wahlergebnisse finden Sie hier.