Klassenzimmer

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Bildungspolitik

Unser Ziel: Gute Bildung für alle…

Die Pisa-Studie hat es vor einiger Zeit an den Tag gebracht: Im europäischen Schnitt erbringt das deutsche Bildungssystem durchschnittliche Leistungen. Das ist nicht schlecht, aber halt auch nicht gut, wurden doch viele Defizite offenbar.

Mit viel Geld und noch mehr Medienaufwand wurde das Thema Bildung von den Experten der großen Parteien daraufhin von allen Seiten beleuchtet, „viele Vorschläge wurden angedacht und umgesetzt“. Ob das alles der Weisheit letzter Schluss ist, mag bezweifelt werden. Nachfolgestudien haben ergeben, dass die Leistungen der Schüler punktuell zwar besser wurden, die strukturellen Defizite des deutschen Bildungssystems aber nach wie vor vorhanden sind:

  • Zu wenige Lehrer, die zu großen Belastungen unterworfen sind und deshalb den zu vermittelnden Stoff nur bedingt weitergeben können.
  • Ein massives soziales Gefälle führt sich fast parallel im Bildungsverlauf fort. Wer die finanziellen Mittel hat, kann seinen Kindern Nachhilfeunterricht geben lassen, sie zu einer „besseren“ Schule in einem entfernteren Stadtteil fahren, hat keine Probleme mit den Studiengebühren oder Lernmitteln wie Bücher, Stifte u.v.m…
  • Ein zu großer Integrationsdruck durch Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Im laufenden Schulbetrieb lassen sich diese Defizite kaum oder nicht aufarbeiten.
  • Ein beständiges Fortentwickeln schulischer Konzepte, d.h. Eltern und Schüler kommen nicht zur Ruhe.

Wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – fordern deshalb:

  • Klassen mit max. 20 Schülern
  • Ausbau von Ganztagsschulen
  • eine Vorschulpflicht ab dem 5. Lebensjahr
  • die Abschaffung der Studiengebühren!
  • Berücksichtigung eines ausreichend hohen Bedarfs an Schulmitteln für Kinder von Hartz-IV-Empfängern
  • notwendige Schulbücher sind Schülern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
  • Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft! In keinem anderen Bereich ist eine finanzielle Förderung so dringend erforderlich. Wir können es uns nicht erlauben, so vielen Kindern die Chance auf Bildung zu verbauen, denn der zukünftige Arbeitsmarkt braucht diese Kräfte dringend!