Corona-Impfung der Welt

Impfen und Corona-Impfung

Zunächst einmal ist es uns wichtig zu betonen, dass wir gegen eine Impfpflicht sind. Über Impfungen als Präventionsmaßnahme gegen Krankheiten muss die Bevölkerung zwar informiert werden, dennoch darf es keinen Zwang geben und dürfen Eltern nicht gezwungen werden, ihre Kinder impfen zu lassen, zumal es immer wieder zu Impfschäden kommt. Zudem sind Impfungen meist in ihrer Herstellung und Testung nicht vegan, sondern aufgrund tierlicher Inhaltsstoffe und Tierversuche mit Tierleid verbunden. Impfungen müssen eine individuelle Gewissensentscheidung bleiben.

Bei einer Pandemie steht die schnelle und umfängliche Immunisierung der Bevölkerung im Vordergrund und daher muss jeder Mensch für sich abwägen. Denn je länger sich eine Pandemie hinzieht, desto mehr Mutationen gibt es, das Virus wird gefährlicher und die Eindämmung wird immer schwieriger. Ohne Immunisierung entwickeln sich Mutationen, die wiederum Immunisierungen zunichtemachen und schwerere Krankheitsverläufe zur Folge haben. Es wird daher das strikte Einhalten der Hygienepräventionsmaßnahmen und eine Impfung empfohlen, insbesondere aus Achtung und Respekt vor der Gesundheit aller Menschen und Tiere, die durch das Virus erkranken und sterben können oder Langzeitschäden davontragen. Zu beachten ist dabei, dass stets die Schwächsten unter uns am gefährdetsten sind.

Der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ ist der Schutz aller schwachen bzw. besonders hilfsbedürftigen Individuen seit jeher ein besonders wichtiges Anliegen. Derzeit ist die Impfung das beste Mittel, um schnellstmöglich die Immunisierung der Bevölkerung zu erwirken. Die Entwicklung von Medikamenten und die Behandlung von an Covid-19 erkrankten Patient:innen ist mit weiterem Tierleid in Form von Tierversuchen und anderer Tierausbeutung verbunden, sodass die Impfung auch aus veganer Sicht unter dem Strich zu weniger Tierleid führen kann als sie selbst direkt verursacht hat.

Essenziell ist es allerdings, nicht nur an den Symptomen und Auswirkungen einer Pandemie zu arbeiten, sondern vielmehr die Ursachen zu erforschen und zu beseitigen. Diese Ursachen können und müssen ganz eindeutig und nachdrücklich benannt werden: Unser Vordringen in die Natur und die Wegnahme von Lebensraum wilder Tiere sowie die agrarindustrielle Tierausbeutung.

Politische und persönliche Entscheidungen müssen sich stets an Wissenschaft, Ethik und der Gesundheitspraxis orientieren. Vieles wird erst noch erforscht und man muss sich im Klaren sein, dass immer wieder nachjustiert und die Vorgaben geändert werden müssen. Die aktuelle Pandemie stellt eine fachübergreifende und internationale Herausforderung dar, bei der vereinfachender Populismus oder gar Fake News unangebracht sind.

Auch wenn für die Forschung bislang traurigerweise Tierversuche herhalten mussten, kommen aber nun auch verstärkt die tierversuchsfreien Methoden zum Einsatz und das erfolgreich im Ergebnis. Noch nie wurde so stark über neue Forschungsmethoden diskutiert wie im Rahmen von Covid-19. Es ist also ein Initiator für ein Umdenken, hin zu einer tierleidfreien Forschung. Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ fordert seit ihrer Gründung als eines ihrer wichtigsten Ziele ein sofortiges Verbot jeglicher Tierversuche und setzt sich dafür ein, dass tierleidfreie Methoden in der Forschung eingesetzt werden, deren Ergebnisse weitaus zuverlässiger als Tierversuche sein können. Noch immer wird viel zu wenig in die Weiterentwicklung der tierversuchsfreien Methoden investiert und somit unnötig Menschen- und Tierleben geopfert.

Es ist noch ein weiter Weg und auch wenn man kein Freund des Impfens sein sollte: Wir sind allen Mitlebewesen gegenüber in der Pflicht, diese nicht unnötig zu gefährden. Wir möchten eine solidarische Gesellschaft, in der Risiken für Mensch und Tier minimiert werden. Somit ist es geboten, Abstand zu halten, Hygieneregeln einzuhalten und sich die Vorteile des Impfens in Hinsicht auf den schnellen Pandemiestopp zu verdeutlichen, auch wenn die kritisch zu sehenden Aspekte des Impfens dabei freilich nicht verschwiegen werden dürfen.

 

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