Coryn Weber-Castoldi

Coryn Weber-Castoldi

Coryn Weber-Castoldi

2. Vorsitzende im Landesvorstand Baden-Württemberg

Mobil: 0160 72 14 909
E-Mail: coryn-weber-castoldi@tierschutzpartei.de
Facebook: facebook.com/corynv.webercastoldi

Vita

  • Geboren 1955 in Lyon (Frankreich), wo ich bis zu meinem 22. Lebensjahr lebte
  • 1980: Abschluss an der Universität Lyon II: französische Literaturwissenschaft und Germanistik
  • seit 1980: selbständige Sprachlehrerin für Französisch in Deutschland
  • seit 2009: Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
  • seit 2010: vegan – eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben
  • 2010-2012: 2. stellvertretende Vorsitzende im Landesvorstand Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
  • 2010-2011: Seminare zur Mitweltlehrerin von „Schüler für Tiere“
  • 2009-2012: Aktiv bei „Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner BaWü“
  • 2011-2013: Tierschutz-AG an der Waldorfschule Schwäbisch Gmünd
  • 2012-2014: Beisitzerin im Landesvorstand Baden-Württemberg
  • seit 2014: 2. Vorsitzende im Landesvorstand Baden-Württemberg
  • seit 2014: Beisitzerin im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
  • Mitglied des Bundesarbeitskreises „Tierschutz in der Schule“

Als Lehrerin liegt es mir sehr am Herzen, mich in diesem BAK zu involvieren. Nichts ist wichtiger als Kinder und Jugendliche mit Themen aus Natur und Umwelt in Berührung zu bringen und sie zu nachhaltigem Handeln zu motivieren.

Sprecherin des Bundesarbeitskreises „Tierrechte und Veganismus“. Auf diese Themen, die den Kern meiner tiefen Überzeugungen darstellen, freue ich mich ganz besonders.

Für meine Mutter war Empathie zu Schwächeren Grundlage ihrer Erziehung. Ohne viele Worte sondern durch würdige Gesten: Oft wurde ich beauftragt, einem Obdachlosen Geld in die vor ihm liegende Mütze zu geben oder einer in ärmlichen Verhältnissen lebenden alten Frau und ihrem Hund Lebensmittel zu bringen.

Sie war Mitglied verschiedener Tierschutzvereine: Société Protectrice des Animaux, Hilfe für Schlachttiere, Vivisektionsgegnerin. In einer ihrer Informationsbroschüren entdeckte ich eines Tages Ungerechtigkeit und Grausamkeit. Für den Versuchsaffen, der damals dort abgebildet war, kämpfe ich heute noch. Er hat mein Leben verändert.

Von meinem Vater erbte ich das Interesse für Politik. Bereits mit zwölf Jahren begleitete ich ihn zu Vorträgen und half begeistert bei der Wahlkampfkampagne, als er in Lyon als Stadtrat kandidierte. Er interessierte sich ebenfalls für alternative Ernährung und so kam es, dass in meiner Teenager-Zeit makrobiotische Speisen auf den Tisch kamen (die allerdings eine eher mittelmäßige Begeisterung bei mir auslösten!). Zu dieser Zeit wurde ich Vegetarierin. Durch ihn entdeckte ich Yoga, interessierte ich mich für fernöstliche Philosophie und lernte vor allem die Welt kritisch zu betrachten und nie mit dem Strom zu schwimmen.

Der Keim war gesetzt.

Heute weiß ich genau, wie wertvoll und entscheidend der Boden für die eigene spätere Entwicklung ist, auf welchem ein Kind heranwächst.

Als in den siebziger Jahren Frankreich Nuklearwaffentests auf dem Mururoa-Atoll durchführte, trug meine treue Studentenzeitbegleiterin- eine Ente Citroën, stolz ein Protestschild gegen diese Versuche. Ich scheute nie, meine Meinung in die Öffentlichkeit zu tragen.

Mich verschlug es einige Jahre später nach Deutschland, da ich im schönen La Ciotat einen Deutschen kennen gelernt hatte und ihn heiratete. 1981 kam meine Tochter zur Welt.

Als Lehrerin unterrichtete ich zuerst in der Erwachsenenbildung meine Muttersprache und später auch Jugendlichen und Kindern.

Die Jahre vergingen.

Alltag, schöne und traurige Momente, Beruf. War denn das Engagement von damals in Vergessenheit geraten?

Ja, …bis zur Europa-Wahl 2009. In diesem Jahr entdeckte ich MEINE Partei: die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die etwas andere Partei, dessen Grundsatzprogramm auf einer ganzheitlichen Lebensanschauung ruhte und die sich für die Stimmlosen stark machte.

Politisches Engagement machte für mich wieder Sinn.

Mein Motto: „Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will!“ – Albert Schweitzer –