Zur Flüchtlingsdiskussion in NRW

Als Partei, die sich für Mensch, Umwelt und Tierschutz einsetzt, ist es uns wichtig, eine humane und nachhaltige Lösung für die Flüchtlingsdiskussion in Nordrhein-Westfalen zu finden. Wir glauben fest daran, dass Mitgefühl, Solidarität und respektvoller Umgang mit Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, im Mittelpunkt stehen müssen.

Wir setzen uns nicht nur für den Schutz von Tier und Umwelt ein, sondern für die Rechte und Würde jedes Individuums. Deshalb betrachten wir die Flüchtlingsthematik als eine humanitäre Angelegenheit, die eine umsichtige und integrative Herangehensweise erfordert.

Nordrhein-Westfalen, als einwohnerreichstes Bundesland, trägt eine besondere Verantwortung, Flüchtlingen Schutz und Perspektiven zu bieten. Dabei setzen wir uns für folgende Punkte ein:

  1. Menschenwürdige Unterbringung und Versorgung: Wir fordern eine angemessene, würdevolle Unterbringung von Geflüchteten. Dies beinhaltet auch Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und sozialer Integration.
  2. Integration und Teilhabe: Wir möchten, dass Flüchtlinge die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Dazu braucht es Zugang zu Bildung, möglichkeiten Geflüchtete schnell auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, und Teilhabe an kulturellen Aktivitäten. Integration ist ein gegenseitiger Prozess, von dem sowohl die Flüchtlinge als auch die Gesellschaft als Ganzes profitieren kann.
  3. Schutz vor Diskriminierung: Wir stellen uns vehement gegen jede Form von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Geflüchtete müssen in Nordrhein-Westfalen ohne Angst vor Hass, Angriffen oder Vorurteilen leben können.
  4. Europäische Zusammenarbeit: Wir fordern eine solidarische Verteilung von Flüchtlingen auf europäischer Ebene. Nordrhein-Westfalen muss dabei eine Vorreiterrolle übernehmen, indem es sich für eine gerechte Verteilung und gemeinsame Lösungsansätze einsetzt.
  5. Umwelt- und Klimaschutz: Wir sehen die Zusammenhänge zwischen Umweltveränderungen, Konflikten und Migration. Wir fordern deshalb eine konsequente Umweltpolitik, um Fluchtursachen zu minimieren.

NRW muss ein Ort sein, an dem Mitgefühl, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen. Wir sind überzeugt, dass eine gut durchdachte und menschliche Herangehensweise an die Flüchtlingsfrage sowohl den Flüchtlingen als auch der gesamten Gesellschaft zugutekommen wird.

(bc)