Über den BAK „Praktischer Tierschutz und Heimtiere“

DSC03847

Fotoquelle: https://www.tierschutzpartei.de/tierschutztag-12-11-2015-grundschule-schlieben-landkreis-elbe-elster/

Tierschutz ist gleich Menschenschutz und geht jeden etwas an!

Der praktische (karitative) Tierschutz ist wohl das umfangreichste Themengebiet von allen Bundesarbeitskreisen. Er umfasst die direkte Hilfe vor Ort, Adoptionen und Vermittlungen, Spenden, oder das Erkennen und Anzeigen von Tierquälerei. Auf politischer Ebene gehören der praktische Tierschutz und der vorbeugende Tierschutz aufgrund der Behandlung der aktuellen Gesetzesgrundlagen unmittelbar zusammen.

Immer mehr Lasten werden von Bund und Ländern auf ehrenamtliche Helfer abgeschoben. Gesetzliches Versagen, z.B. nicht klar definierte oder fehlende Verbote, führen zu immer mehr Verstößen und erschweren die Arbeit der bereits bis an die Belastungsgrenzen geforderten Ehrenamtlichen und Tierschutzvereine. Hinzu kommt, dass es aufgrund der derzeitigen Gesetzgebung praktisch unmöglich ist, ein Tier schnell aus einer Misshandlungssituation zu befreien.

Die zu bemängelnde Gesetzgebung führt außerdem zur Überlastung der Tierheime, so beispielsweise aufgrund fehlender Zuchtverbote, fehlender flächendeckender Katzenkastrationspflicht, oder durch ein fehlendes Verbot von Tierbörsen.

Der desolate Zustand, der sich aus dem Vollzugsdefizit ergibt, wird weder von Kommune, noch Land oder Bund getragen, durch die finanzielle Notsituation stehen immer mehr Tierheime vor dem Aus.

Aber auch die zu erwartenden Strafen im Falle von Tierquälerei zeigen sich als stark reformierungsbedürftig. Aktiv und präventiv gibt es viel zu tun.

Der BAK möchte hier Hilfestellung geben und möglichst viele Menschen erreichen. Wegschauen gilt nicht, jeder kann etwas zum Schutz von Tieren in der eigenen Umgebung beitragen.

Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz wird die umfangreiche Arbeit des BAK „Praktischer Tierschutz und Heimtiere“ mit Gesetzesinitiativen, Protesten, Petitionen, Demos, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fortgeführt.

Hinweis

Auf unserem 38. BPT wurde der Beschluss gefasst, den BAK Praktischer Tierschutz und den BAK Heimtiere zu einem neuen BAK namens „Praktischer Tierschutz und Heimtiere“ zusammenzulegen. Die Berichte und Ausführungen des ehemaligen BAK Heimtiere finden Sie deshalb hier.

Weltvegantag 2022

Heute am Weltvegantag feiern wir den unaufhaltsamen Trend des Veganismus. Es steigt sowohl die Anzahl an vegan lebenden Menschen weltweit als auch die Anzahl an pflanzenbasierten Lebensmitteln, die angeboten werden.

Es gibt keine „Weihnachtsgänse“!

Warum es keine Weihnachtsgänse gibt und Enten nicht auf den Tisch gehören! Bald ist sie wieder da… die Weihnachtszeit. Nur noch ein Monat bis zum ersten Advent. Die Zeit des Jahres, in der die meisten Menschen feiern, glücklich sein und in Ruhe ein paar schöne Tage mit ihren Lieben verbringen… Read more »

Laubsauger und -bläser

Kaum fällt das Laub wieder von den Bäumen, stören sich Gartenbesitzer:innen und Kommunen daran und greifen dann oft zu Laubsaugern oder Laubbläsern. Doch was Vielen nicht bewusst ist: Diese Geräte stellen eine tödliche Gefahr für kleine Wildtiere dar!

Strahlender Schmutz

Es ist nicht nur so, dass man Verunreinigungen in dunklen Räumen durch Licht sichtbar machen kann – sondern auch das Leuchten selbst kann schnell zum Schmutz werden. Dies wird dann als Lichtsmog, Lichtverunreinigung oder auch Lichtverschmutzung bezeichnet.

Keine Kükentötung, kein Leid? – Leider doch!

Das Töten der Küken der Hühnerart Gallus Gallus ist letztes Jahr im Tierschutzgesetz verboten worden. Doch dies ändert nicht viel an einem System, das auf Tierausbeutung ausgelegt ist!

Unterschreib gegen Pelz!

Immer wenn es kühler wird, sieht man wieder viele Pelzkrägen und -bommel, Echtfellbesatz an Stiefeln und vieles mehr – sinnlose, überflüssige Tierqual. Pelz sieht nur so lange hübsch aus, bis man sich das Tier, dem er mal gehörte, vor Augen führt! Häufig sind es Füchse, Nerze oder Marderhunde, aber z…. Read more »

Verharmlosung von Tierleid stoppen!

Die Darstellung oder Verbreitung von schwerwiegender Gewalt an Menschen zur Verherrlichung oder Verharmlosung ist in Deutschland bereits im Paragraphen 131 des Strafgesetzbuches verboten worden. Doch Tiere werden in diesem Gesetz leider nicht erwähnt!

Bitte keine Panik vor Wespen!

Viele Menschen empfinden Wespen als aggressiv, weil sie oft hektisch im Zickzack vor unserer Nase herumfliegen. Dabei wollen Wespen dadurch eigentlich nur gut sehen und sind weder aufgeregt noch stechlustig. Sie scheinen ihre Zickzack-Bewegungen zu verwenden, um sich zu orientieren und Entfernungen von Objekten abzuschätzen.

Erstattet Anzeige und helft ausgesetzten Tieren!

Am Straßenrand saß ein Kätzchen und war zwischen dem hohen Gras kaum zu sehen. Es rasten so viele Autos vorbei, doch keiner hielt an. Der Lärm verunsicherte die kleine Katze und ihre Beine fühlten sich vor Angst wie gelähmt an. Doch sie wusste eh nicht wohin sie hätte laufen können.