Matthias Ebner (Bundesvorsitzender)

Matthias Ebner

Kandidat für die Bundestagswahl 2017 auf Listenplatz 1 des LV Ba-Wü und Direktkandidat für den Wahlkreis Stuttgart I

Bundesvorsitzender
Vorsitzender im Landesvorstand Ba-Wü

Mobil: 0160 90 15 33 20
E-Mail: matthias-ebner (at) tierschutzpartei.de
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Matthias Ebners Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017

Vita

2004: Abitur
2008-2009: Auslandssemester in Indonesien
2009: Abschluss zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)
seit 2009: Tätig als SEO (Suchmaschinenoptimierer)
2009-2010: Aktiv bei der Tübinger Greenpeace-Gruppe
2009-2010: Aktiv bei der Antispeziesistischen Aktion Tübingen
2010-2011: Aktiv bei den Klimapiraten (gegen ein Kohlekraftwerk)
seit 2010: Lebe vegan
seit 2010: Gründung von und aktiv bei Tübingen für Tiere, jetzt Act for Animals
seit 2010: Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
2010-2012: Beisitzer im Landesvorstand Ba-Wü der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
2011-2013: Gründung und Pflege von tuebingen-vegan.de (Matthias Ebner bei tuebingen-vegan.de)
2012-2013: Vorsitzender von Tübingen für Tiere
2012-2014: 2. Vorsitzender im Landesvorstand Baden-Württemberg
2013: Kandidat zur Bundestagswahl auf Platz 3 der Landesliste
2013-2014: Beisitzer im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
seit 2014: 1. Vorsitzender im Landesvorstand Baden-Württemberg
2014-2015: Stellv. Generalsekretär des Bundesvorstands der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
seit 2015: Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
2016: Kandidat zur Landtagswahl für Stuttgart IV
2017: Kandidat zur Bundestagswahl auf Platz 1 der Landesliste und Direktkandidat für den Wahlkreis Stuttgart I

Jugend

Schon als Kind hatte ich immer eine sehr starke Verbundenheit zu Tieren und Schwächeren allgemein und wollte immer helfen. In einer Gesellschaft, in der es als „normal“ gilt, Hund und Katze zu liebkosen und Schwein, Rind und Huhn zu essen, machen sich die wenigsten bewusst, dass für das Schnitzel auf dem Teller ein Tier nicht nur seiner Freiheit und nach einem kurzen Dasein grausam seines Lebens beraubt wurde, sondern auch unendlich leidet. So habe auch ich ein Vierteljahrhundert lang verdrängt, dass Tiere für mich leiden und sterben mussten, während ich den Tieren, die mir im täglichen Leben begegneten (Haustiere, Bienen, Igel, Regenwürmer usw.) schon immer geholfen habe und ihnen den Respekt zollte, den man allen Tieren zollen sollte.

Entwicklung zum Tierrechtler

Mit Beginn des Studiums nach meinem Abitur 2004 und immer mehr eigenverantwortlichen Konsumentscheidungen habe ich nach und nach meinen Konsum von Tierprodukten immer mehr eingeschränkt, um etwa die betäubungslose Ferkelkastration, den millionenfachen Kükenmord oder das betäubungslose Enthornen von Kühen nicht mehr zu unterstützten, bis ich 2010 endlich begriff, dass ich mir etwas vormache, wenn ich einerseits Tiere „schütze“, andererseits aber ihre Ausbeutung und Ermordung in Auftrag gebe und mich entschloss, von da ab vegan zu leben. Ich wurde vom Tierschützer zum Tierrechtler. Es war die beste und wichtigste Entscheidung in meinem Leben.

Was mir wichtig ist

Doch nicht nur Tierschutz/Tierrechte waren mir schon immer wichtig. Auch der Umweltschutz mit allen seinen Belangen (Wälder, Meere, Klima, Artenschutz, Böden, Ressourcenschonung, etc.) ist mir äußerst wichtig, weswegen ich mich auch in dieser Hinsicht in der Vergangenheit bereits intensiv engagiert hatte (siehe Lebenslauf). Gerade, wenn man sich für Tiere einsetzt, muss man m. E. auch alles dafür tun, dass diejenigen Tiere, die so leben, wie man das als Tierrechtler allen Tieren wünscht, nämlich in Freiheit, einen intakten Lebensraum für dieses freie Leben haben, was leider immer weniger der Fall ist. Aber auch für uns Menschen sind eine gesunde Natur, fruchtbare, nicht verseuchte Böden, sauberes Wasser und saubere Luft, lebende Meere, ein stabiles Klima und eine hohe Artenvielfalt absolut überlebensnotwendig. Leider haben das viele Menschen noch nicht begriffen. Diese Menschen müssen wir aufrütteln.

Ebenso sehe ich mich im politischen Spektrum klar links der Mitte und setze mich schon seit meiner Kindheit gegen Ausländerfeindlichkeit und Menschenrechtsverletzungen ein. Konkret sollte es meiner Meinung nach eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich Menschen nicht gegenseitig ausbeuten. FairTrade, ein Grundeinkommen (ob komplett bedingungslos oder an gewisse Bedingungen geknüpft wird noch zu klären sein), Toleranz (solange niemand in seiner/ihrer Unversehrtheit und Selbstbestimmtheit angegriffen wird) statt Diskriminierung und weitere Aspekte im Hinblick auf Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sollten Standard sein. So habe ich mich bei der Tierschutzpartei etwa schon erfolgreich dafür eingesetzt, dass wir einen umfangreichen Forderungskatalog zur Gleichstellung von LSBTTIQ-Menschen sowie neben politischer, rassistischer, sexistischer oder religiöser Verfolgung auch Krieg, Bürgerkrieg und Hungersnot als anerkannte Fluchtursachen ins Grundsatzprogramm aufgenommen haben.

Matthias Ebner in der Presse